Rezension: Sorj Chalandon: „Rückkehr nach Killybegs“

Tyrone Meehan ist zurückgekehrt, in das Cottage seines Vaters. Hier wartet er auf die Rache seiner Landsleute. Er hat sein Land verraten, die IRA, seine Familie. Er wurde als Spion des britischen Geheimdienstes enttarnt.

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CrimeMag: Artikel und Rezensionen zur Kriminalliteratur

Im neuen CrimeMag bespricht Alf Mayer James Carlos Blakes „Das Böse im Blut“, Carlos spricht über die Folgen der Wahl, Elly Bösl kümmert sich um einen Klassiker der russischen Sci-Fi: Jewgenis Lukins „Unter dem Räubermord“ und vieles mehr.

Rezension: Jennifer Egan: „Black Box“

Für ihre Geschichte „Black Box“ gibt es noch keine Bezeichnung, denn auch hier betritt sie Neuland: Die Story wurde getwittert und erschien erst, nachdem die Kurznachrichten gesendet waren, gebündelt im New Yorker.

Rezension: Claudia Kühn: „Banklady“

„Banklady“ ist die Geschichte der Hamburgerin Gisela Werler, die in den 60er-Jahren als erste Bankräuberin Deutschlands Berühmtheit erlangte. Zwei Jahre lang beflügelten die spektakulären Überfälle der Bande die erotischen Fantasien der ganzen Nation.

Rezension: C.S. Forester: „Tödliche Ohnmacht“

Man stelle sich vor, Miss Marple oder Harriet Vane, Lord Peter Wimseys Gattin, redeten von Verhütungsmitteln. Shocking! Die Leserinnen von Agatha Christie und Dorothy Sayers ließen die Teetassen fallen.

Nachwort von Tobias Gohlis zu Jerome Charyns: „Das Isaac Quartett“

„Blue Eyes“, 1974. „Marilyn the Wild“, 1976. „Patrick Silver“, 1976. „Secret Isaac“, 1978. Vier Bücher, die die Welt der Kriminalliteratur veränderten. Nach Deutschland kamen sie mit sieben („Secret Isaac“) bis neun Jahren („Blue Eyes“) Verspätung.

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Rezension: Jerome Charyn: „Unter dem Auge Gottes“

Ein grandioses Buch, mit allem, was wir an Charyn lieben: die auch mit detektivischen Mitteln nicht mehr auflösbare Verquickung von Stadtgeschichte, Gossip und Mythos, die dubiosen, schillernden Figuren, das wilde Flackern der Emotionen.

Rezension: George V. Higgins: „Ich töte lieber sanft“

Eine hochrangige Pokerrunde wird von zwei Bewaffneten überfallen. Der Leser kennt beide Täter und deren Auftraggeber, das im Roman handelnde Personal muss diese erst mühselig herausfinden.

Rezension: Wolfram Fleischhauer: „Schweigend steht der Wald“

Das ist ein sehr deutsches Buch. Das bedeutet: Es ist ernsthaft, es ist politisch korrekt, und es ist brav. Man kann es als Schulbuch empfehlen. Der Wald steht im Zentrum. Der deutsche Wald. Nicht nur im Titel, der an der Deutschen Lieblingsliederinnert.

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Artikel: Gerechtigkeit im Krimi – ach ja?

Kein Mensch liest Liebesromane, die für das Paar nicht gut ausgehen. Und so liest angeblich kein Mensch gerne Kriminalromane, in denen sie den Schurken nicht kriegen.

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Rezension: Roger Hobbs: „Ghostman“

Hin und wieder versucht es ein junger Autor, in die Fußstapfen des großen Richard Stark zu treten, der in seinen Parker-Romanen noch ein vielleicht letztes Mal den einsamen, utilitaristischen Verbrecher als Fachkraft  für Raub und Überfall verewigt hat.

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Klassikercheck: „Der öffentliche Feind“

Der Klassiker aller Klassiker des US-amerikanischen Gangsterfilms der dreißiger Jahre. Man muss ihn sehen, um zu verstehen, warum er so legendär ist und dabei seinem Ruf stets gerecht wird.

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Rezension: Ernst Haffner: „Blutsbrüder“

In den kommenden Tagen wird eine Menge über den Roman „Blutsbrüder“ von Ernst Haffner zu lesen und zu hören sein. Gut so. 1932 wurde das Buch erstmals beim Verlag Bruno Cassirer unter dem Titel „Jugend auf der Landstraße Berlin“ veröffentlicht.

Rezension: Gianrico Carofiglio: „The Silence of the Wave“

This unusual novel is the fifth by Carofiglio to be published by Bitter Lemon Press in the UK. Carofiglio is a bestselling and award winning crime writer, which probably explains how the author writes with such confidence and audacity.

Rezension: Christian Buder: „Die Eistoten“

Der Buchtitel ist sehr gut gewählt (leider nicht der Normalfall in diesem unserem Krimi-Business). Denn es geht um den mysteriösen Fall der sogenannten „Eistoten“, die man alle Jahre wieder vor Heiligabend im und um das verschneite Alpendorf Hintereck findet.

Rezension: Horst Bosetzky: „Razzia“

Bosetzkys „Razzia“ ist der 20. Roman eines beachtlichen Projekts: einer Serie leicht lesbarer und nicht allzu dicker historischer Berlin-Krimis um einen Kripokommissar namens Hermann Kappe, verfasst von verschiedenen Autor(inn)en.

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Klassikercheck: „Cyclo“

Ein dezidiert langsames Erzähltempo, eine hoch ästhetische und innovative Bildsprache und mitunter schonungslose Gawaltszenen – all das zeichnet „Cyclo“ als einen Vertreter des asiatischen Neo Noirs der 90er Jahre aus.

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Rezensionen: Marc-Oliver Bischoff, Andrea Camilleri

Christian Koch bespricht „Voliere“ von Marc-Oliver Bischoff und meint:“Respekt! Ziemlich starkes Stück.“ Auch von „Ein Samstag unter Freunden“ von Camilleri ist er angetan: „Die Bandbreite im Schaffen von Andrea Camilleri kann nicht hoch genug bewertet werden.“

Rezensionen: Elisabeth Florin, Mechthild Lanfermann

Christian Koch bespricht im Blog der Hammett Krimibuchhandlung zwei Krimis, die mehr bieten, als Cover und Titel ahnen lassen: „Commissario Pavarotti trifft keinen Ton“ von Elisabeth Florin und „Wer ohne Liebe ist“ von Mechthild Lanfermann.

Klasssikercheck: „Der Teufel mit der weißen Weste“

Schwärzer geht es nicht! „Le Doulos“, was im Französischen einerseits der Hut und andererseits der Spitzel heißen kann, ist Film Noir in Reinkultur. Der Film ist derart stimmig, dass man keinen Moment an der „Wahrheit“ der Geschichte zu zweifeln wagt.

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Rezension: Stephen Dobyns: „Das Fest der Schlangen“

“Hör auf!” ist das letzte Wort im Buch. Pure Leserprovokation. Dieser Stephen Dobyns weiß, dass – der Ankündigung zum Trotz, alles werde bald enden – niemand aufhören will, weiterzulesen, und doch ist Schluss.

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Rezensionen: Don Winslow, Stephen King, Dominique Manotti

Neue Besprechungen bei der Hammett Krimibuchhandlungen: Christian Koch hat Don Winslows „Manhattan“ und Dominique Manottis „Zügellos“ gelesen, Robert Schekulin rezensiert „Joyland“ von Stephen King.