Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Radiotipps: Krimikolumne und Krimikritik als Podcast ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 511: Dan Simmons – Drood (Besprochen von Hans-Karl Bayer ) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
KRIMI-VERANSTALTUNGEN und Krimi-Festivals im September. Und: HOLLYWOOD SHOOTOUT - Krimi-Hörspiel mit befristetem Download ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Loren D. Estleman) ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Kathy Reichs: Blut vergisst nicht. Ihren 13. Krimi aus der Tempe-Brennen-Serie hat Kathy Reichs mit den besten Absichten geschrieben, aber das merkt man dem Buch leider auch an ...
NuT:
Joachim Linder über Franziska Lamott (Hg.): Sex Crime Art. Erkundungen im Grenzbereich ...
Spannungsromane:
amer über Ken Bruen / Jason Starr: ATTICA ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Süddeutsche: »Der sprechende Ärmelschoner«
"Das Gesetz" (Heyne Verlag) heißt das jüngste Buch von John Grisham, das an diesem Montag auf Deutsch erscheint, und der Münchner Heyne-Verlag, der das Werk hierzulande herausgibt, erweckt den Anschein, es gehe auch dieses Mal um legal fiction. Das aber trifft allenfalls zum Teil zu. Nach der "Akte" und der "Firma" nun "Das Gesetz": In seinem neuen Roman will John Grisham aus US-Provinz-Rechtsfällen Literatur gewinnen - was leider misslingt.
Von Thomas Steinfeld ... mehr
Hamburger Abendblatt: »Das andere Gesicht des John Grishamr«
In seinem neuen Buch "Das Gesetz" (Heyne Verlag) widmet sich der amerikanische Bestsellerautor John Grisham erstmals der kurzen Form, den Stories. Alle sieben Geschichten sind spannend, darin ist Grisham ein Meister. In den Stories berichtet ein genügsamer Erzähler; er tritt fast nicht in Erscheinung. Er reichert seine Geschichten mit mildem Spott an, diesmal nimmt sich Grisham der Welt der Jurisprudenz ausschließlich in böser Absicht an.
Von Thomas Andre ... mehr
Badische Zeitung:
»Keine Lust auf Theater«
Ein Kriminaler, der sich als streitbarer Theaterversteher ausweist, das hat schon was, zumal sich so einer gut auskennt in den Tragödien des Lebens. Immer wieder schön, wie Hansjörg Schneider Biografisches in seinen Hunkeler-Krimis verwurstet: Tatsächlich hat der in Aarau geborene Schriftsteller in Basel Germanistik studiert und als Regieassistent am dortigen Theater gearbeitet. Als Dramatiker ist er hierzulande weniger bekannt, umso mehr als Schöpfer des Baslers Kommissärs Peter Hunkeler. Sein mittlerweile achter Kriminalroman heißt "Hunkeler und die Augen des Ödipus" (Diogenes Verlag).
Von Joachim Schneider ... mehr
Die Welt:
»Verbrechen à la mode«
Selbstbewusst ist die russische Gemeinde in Nizza noch immer, und im Moment befindet sie sich in einem Rechtstreit mit dem Putin-Staat, dem sie den Zugriff auf die hiesigen Immobilien entwinden will.
Dieser Sachverhalt ist auch in Ulrich WickertsKrimi "Das achte Paradies" (Piper Verlag) beiläufig elegant hineinverwoben, den vierten übrigens mit dem "unerbittlichen Richter" Jacques Ricou aus Paris als Mittelpunktsfigur. Natürlich spielt die Haupthandlung wieder überwiegend in der französischen Hauptstadt - und auch nach Berlin führt abermals ein Strang. Aber das Verbrechensumfeld weist eben doch dann irgendwann nach Nizza.
In seinem neuen Krimi bewährt sich Ulrich Wickert als Spezialist für alles Angesagte, findet Tilman Krause ... mehr
Short News: Krimi-Autor Appie Baantjer (86) gestorben
Der ehemalige Polizist und Krimi-Autor Appie Baantjer ist nach kurzer Krankheit im Alter von 86 gestorben, meldet die niederländische Tageszeitung "De Volkskrant" ...
Chrismon plus: Krimifieber
Die September-Ausgabe des Magazins "chrismon plus rheinland" widmet sich der Kriminalliteratur: der Düsseldorfer Krimiautor Horst Eckert und die Polizeiseelsorgerin Bianca von Heyden versuchen zu ermitteln, warum friedliebende Menschen Krimis lesen. Dazu gibt es Lesetipps von Krimiexperten, zum Beispiel von der Kölner Schriftstellerin Gisa Klönne.
Lesen können Sie das Magazin auch online, nämlich hier ..

Alexander Verlag:
Dollars for Free!
Parallel zur Überarbeitung der Verlags-Webseite hat der "Alexander Verlag" die ersten eBooks produziert und stellt diese im Rahmen der libreka!Download-Days vor.
Von Montag, dem 30.8. bis Sonntag, dem 5.9.2010 steht der vor kurzem erschienene Amsterdam-Krimi "Dollars" von Gerben Hellinga als eBook kostenfrei (nur in Deutschland!) zur Verfügung.
Hier kommen Sie zum Download: libreka!Download-Days ...
Börsenblatt: Heimito von Doderer – Literaturpreis 2010
Der diesjährige "Heimito von Doderer – Literaturpreis", der zum elften Mal verliehen wird, geht zu
gleichen Teilen an Anna Katharina Hahn und Heinrich Steinfest. Seinfests Prosawerk sei in erzählerischer Dichte und atmosphärischer Ummantelung dem Prosawerk Musils und noch mehr Doderers eher verwandt als dem Chandlers oder Christies, begründet die Jury in der Pressemitteilung. Der Preis wird am 24.10.2010 um 11 Uhr im Kölner Rathaus vergeben ...
Bei den
KollegInnen vom "Perlentaucher" ist wieder eine Ausgabe der KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" erschienen. In der aktuellen Ausgabe:
Die Farbe von Kopfweh:
Louise Welsh zeichnet in ihrem Krimi "Das Alphabet der
Knochen" (Kunstmann Verlag) ein wenig charmantes Bild vom Universitaetskader. Selbst
Kindermoerder sehen besser aus. Jedediah Berry pflanzt uns das
"Handbuch für Detektive" (C.H. Beck Verlag) ins Unterbewusstsein.
Von Thekla Dannenberg ... mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat Martin Booths
"The American" gelesen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 510: Wulf Dorn – Kalte Stille (Besprochen von Stefan Baumgartner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
NATÜRLICH TOT - Krimi-Delikatesse für Sprach-Gourmets
Krimi-Rezension von Petra Weber. Und:
SINATRA BLUES - Kostenloser Download.
LOW Q Kommissar Grass in München - Ein begehbarer Krimi ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Loren D. Estleman)...
NuT:
Joachim Linder mit Forschung: “When serial killers go unseen” ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Held Challis in Garry Dishers neuem Krimi "Rostmond" und was das mit Blogs zu tun hat ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Sonntagszeitung:»Ein SChriftsteller mit Flinte und Polizisten zum Totlachen«
Es ist ein Showdown der Millionäre. Der Auflagenmillionäre, denn beide erreichen mit ihren Krimis
Millionen von Lesern. Der Schwede Hakan Nesser hat allein im deutschsprachigen Raum 5,3 Millionen Bücher verkauft; der Norweger Jo Nesbo kommt immerhin auf 1,5 Millionen. Zwei Stars aus der populären Rubrik "Morden im Norden" also. Die beiden lassen jetzt ihre Krimiserien (Nesser: Kommissar Gunnar Barbarotti, Nesbo: Hauptkommissar Harry Hole) pausieren, um Platz für einen Einzelroman zu machen. Hakan Nesser mit "Die Perspektive des Gärtners" (btb) und Jo Nesbo mit "Headhunter" (Ullstein Verlag). Da lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Von Sven Boedecker ... mehr
Kalender
Mary Wollstonecraft Shelley
Mary Shelley wird am 30. August 1797 in London geboren. Die britische Schriftstellerin und Erfinderin des "Frankenstein", stirbt am 1. Februar 1851 in London.
Mary Wollstonecraft war die Tochter des britischen Schriftstellers und Philosophen William Godwin und Mary Wollstonecrafts, einer zu dieser Zeit bekannten Feministin. Bereits im Alter von zehn Jahren schrieb sie ihr erstes eigenes Buch, eine eigene Version eines alten Kinderbuches namens "Mounseer Nongtongpaw". Im Jahr ohne Sommer 1816 verbrachten Mary und Percy Bysshe Shelley zusammen mit Lord Byron ihre Sommerferien am Genfer See und vertrieben sich die verregnete Zeit mit dem Schreiben von Schauergeschichten, woraus dann der 1818 veröffentlichte Debütroman Mary Shelleys, "Frankenstein or The Modern Prometheus", entstand. Nach Percy Shelleys Tod bei einer Segeltour vor La Spezia verfasste Mary Shelley weitere Kurzgeschichten und Romane, deren bekanntester The Last Man (1826) ist.
Mary Shelley starb 1851 in London als angesehene Schriftstellerin.
Info:
wikipedia, dtv, kirjasto.sci.fi(engl.)
Axel Bußmers TV & Buchtipps 28. August – 10. September 2010
in den kommenden Tagen läuft für den geneigten Krimifan Alfred Hitchcocks Frederick-Knott-Verfilmung "Bei Anruf Mord", Bob Rafelsons James-M.Cain-Verfilmung "Wenn der Postmann zweimal klingelt", Francis Ford Coppolas "Cotton Club"
(William Kennedy und Mario Puzo waren am Drehbuch beteiligt), Philip Noyces Charles-Williams-Verfilmung "Todesstille", Constantin Costa-Gavras geniale Donald-E.-Westlake-Verfilmung "Die Axt", Billy Wilders Agatha-Christie-Verfilmung "Zeugin der Anklage", Ridley Scotts Philip-K-Dick-Verfilmung "Blade Runner" (im Final Cut), Henri Verneuils John-Trinian-verfilmung "Lautlos wie die Nacht", Claude Sautets Claude-Néron-Verfilmung "Das Mädchen und der Kommissar", Robert Harmons Robert-B.-Parker-Verfilmung "Jesse Stone - Knallhart" und James Bond (aka Pierce Brosnan) rettet zweimal die Welt.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier

Die Telefonische Mord(s)beratung
Böse, aber gut
Krimi-Helden zwischen den Welten
Auf einmal ist der Gangster der Gute. Aktuelle Thriller scheren sich wenig um die traditionellen Muster des klassischen Krimis. Sie loten die Grenzen zwischen Gut und Böse mit spannenden, aber auch verstörenden Geschichten aus. Die Krimiexperten Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (Bochumer Krimiarchiv) und die Journalistin Ingrid Müller-Münch ermitteln live vor Ort im Polizeipräsidium Düsseldorf alle harten Fakten über den neuen Trend im Genre und den großen Erfolg von Grenzgängern wie Richard Stark ("Parker"), Garry Disher ("Wyatt") oder Barry Eisler ("Tokio Killer"). Und selbstverständlich berät das Krimi-Kompetenzteam auch wieder alle Anrufer und Live-Gäste in kniffeligen Krimifragen.
WDR 5 Hörerinnen und Hörer können sich unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800- 5678 555 oder per E-Mail: mordsberatung@wdr.de mit Fragen oder Anregungen an der Sendung beteiligen.
Ach ja, die Sendung! Sie kann gehört werden und zwar:
Sendung am Samstag, den 28. August, von 21:05 bis 23:00 Uhr auf WDR 5 ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 27., 28. und 29. August 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 507: Ann Granger – Stadt, Land, Mord (besprochen von Miriam Voßmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
SEE NO EVIL - Spannend, doch mit deutlich pornografischer Note ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit viel Kleinkram aus der internationalen Szene ...
NuT:
Joachim Linder über Peter-André Alt: Ästhetik des Bösen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
ARD:»Dunkles Geheimnis«
Ihre kleine Tochter wurde entführt, keine Spur nach mehr als einem Jahr. Um Abstand zu gewinnen, ziehen Winnie und Erik in die USA, nach New York – doch der Wunsch, hier ein "normales" Leben anzufangen, bleibt Illusion. Denn am Grund der Beziehung selbst liegt ein dunkles Geheimnis.
Denis Scheck stellt in der Litertatursendung "Druckfrisch" am Sonntag, 29. August 2010 um 23.35 Uhr den Roman "Die Perspektive des Gärtners" (btb) von Håkan Nesser vor ... mehr
Junge Welt:»Ein Zwitter aus Groucho Marx und Agatha Christie: Über Kinky Friedman«
Kinky Friedman schrieb 1984 seinen ersten Krimi "Greenwich Killing Time". Der Legende nach kam er auf die Idee, als er in einer Bank in einen Überfall geriet und eine Frau rettete. Später stellte sich heraus, daß diese Frau die Tochter eines Mafia-Bosses war.
Klaus Bittermanns Beitrag besteht aus zwei Teilen: Das Sofa überleben und Eisbären zum Kochen bringen
Junge Welt:»Schmierige Machenschaften«
Als hätte er es gerochen. In seinem gerade erschienenen Erstlingsroman "Ölspur" (Kein & Aber) schreibt Lukas Erler übers Öl. Kein Wunder, daß es ein Kriminalroman geworden ist und zwar einer, den man nur aus Vernunftgründen wieder weglegt, weil es beispielsweise schon hell draußen wird. Lukas Erlers Krimi über das Geschäft mit dem Öl könnte auch als Sachbuch durchgehen.
Von Gertrud Salm ... mehr
Der Standard:
Bernhard Aichners "Die Schöne und der Tod" besteht fast nur aus knappen Dialogen mit maximaler Aussagekraft. Von Ingeborg Sperl ...
Der Westen:
Ingrid Noll – ihr Prosecco perlt nicht mehr. "Ehrenwort", der neue Roman lässt den Biss und die Stärke vermissen, mit denen die Autorin einst ihre Leser in den Bann zog. Von Gudrun Norbisrath ...
Frankfurter Rundschau:
Ein Roman, der bis zuletzt sorgfältig und gelassen erzählt ist und alles hat, was ein Krimi braucht: Peter Haffs "Der blaue Spiegel" Von Sylvia Staude ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z. B. mit #krimi Daily ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl weiß, dass der Regenwald heiß, tückisch und voller unerwünschtem Getierist. Ilona Mayer-Zach lässt ihren Krimi Schlangenwald (Wien live edition) in einem Nationalpark von Costa Rica spielen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 506: Hunter Morgan – Doch wer die Sünden kennt (besprochen von Simone Schultze) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
ENDSTATION - Erste Folge des Podcast-Krimis ab heute wieder online. Und:
DIE EINZIGE WAFFE - Krimi-Hörspiel zum Schulanfang. Und:
EISBLUT - unappetitliches Krimi-Hörspiel für starke Nerven ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Neuem im Kino: The Expendables ...
Martin Compart: mmit NOIR-FRAGEN AN GEORGE T.BASIER ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Ferdinand von Schirach: Schuld. Wie schon sein aufsehenerregendes Debüt »Verbrechen« lebt es von der vermeintlichen, vermutbaren Authentizität ...
NuT:
Joachim Linder über Temme: Biographie des Juristen (Forschung) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Cafe Babel:
»Gewisse Kinder, Neapel und das Symptom Gomorrha«
Das Buch "Gewisse Kinder" (Berlin Verlag) von Diego De Silva hat einem Genre den Weg geebnet, welches das Neapel der Camorra zu einem der ertragreichsten Motive der italienischen Literatur gemacht hat. Vor allem heute nimmt man Neapel in Italien und im Rest der Welt nur noch unter dem Stichwort "Gomorrhismus" war, der alle anderen Blickwinkel verdängt hat. Ein Treffen mit dem Autor.
Von Maria Cerino ... mehr

Deutschlandfunk: Von Attentaten und Detektiven
Das Verbrechen - soviel ist sicher - lauert überall. Es hat Platz in der kleinsten Hütte, im einsamsten Tal und in der größten Stadt. Am größten ist die Wahrscheinlichkeit, von einem Mitglied der eigenen Familie ermordet zu werden.
Am allergrößten ist die Gelegenheit, Zeuge eines Verbrechens zu werden allerdings nur im Krimi.
Deshalb auch heute: die Krimikolumne. Unter anderem mit einer Naturgewalt von einem Roman!
Mehr dazu und zu den Autoren in der legendären Krimikolumne von Andreas Ammer im "Deutschlandfunk": immer schön zu lesen, aber noch besser mit der Möglichkeit, sie zu hören, was der Deutschlandfunk auch ermöglicht! Jetzt hören! und zwar ... hier!
Welt:
»Im neuen Brunetti geht’s um Fleisch!«
Mit ihren mittlerweile 20 Krimis um Commissario Guido Brunetti schuf Donna Leon Bestseller mit Millionen-Auflage. Ihre Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt, als Professorin für englische Literatur lehrt sie bei Venedig, wo die US-Autorin seit 15 Jahren lebt. Nun war sie zu Gast im DaschSalon der Sopranistin Annette Dasch in Berlin – um über die weibliche Sicht auf klassische Musik zu sprechen. Mit Alexandra Kilian sprach sie für WELT ONLINE aber auch über die Angst vor dem Tod.
... mehr
(Photo: Mariusz Kubik
DLF:
»Patriotischer Raub«
Der Engländer Peter Mayle schrieb Erziehungsratgeber und Aufklärungsbücher bevor es ihn nach Südfrankreich zog. Peter Mayle erzählt in "Ein diebisches Vergnügen" (Blessing Verlag) die Geschichte eines patriotischen Weindiebstahls charmant und spannend. Das Ende kommt zwar etwas abrupt, ist aber sehr vergnüglich und unterhaltsam.
Ein Buchtipp, den Sie auch hören können ... mehr
Glanz und Elend:
»Tote Pferde und hübsche Frauen«
Ein Serienheld ist ja irgendwann so etwas wie ein Familienmitglied. So wie Commissario Montalbano. Am Anfang der Serie war er noch ein gemütlicher Sizilianer, der uns in seine Welt entführte, uns das süße Leben direkt am Meer vorlebte, das wunderbare Essen vorkostete, die fast familiäre Verbindungen zwischen den Menschen zeigte, die doch alle irgendwie zusammengehörten, auch wenn die einen Verbrecher, die anderen Polizisten waren. Immer politischer wurde Montalbano, immer rabiater auch. In "Die Spur des Fuchses" (Lübbe Verlag), seinem neuesten Abenteuer nun versteigt er sich zu der Meinung, dass es doch eigentlich egal sei, ob ein Krimineller wegen seiner wirklichen Verbrechen bestraft wird oder für andere, die er gar nicht begangen hat.
Von Georg Patzer ... mehr
Märkische Allgemeine:
» Im Verbrechen sind wir Mittelmaß«
In Ulrich Wickerts viertem Krimi "Das achte Paradies" (Piper Verlag) ist Jacques Ricou der georgischen Mafia auf der Spur. Angelika Pentsi sprach mit ihm über Verbrechen in Deutschland und Frankreich und über den bei uns unbekannten Beruf des Untersuchungsrichters ...
mehr
Kalender
John Buchan
Am 26. August 1875 wird John Buchan in Perth, Schottland geboren. (†11. Februar 1940 Kanada).
Mit seinem Agentenroman "The Thirty-Nine Steps" (Die neununddreißig Stufen) schrieb er einen Klassiker der Spionageliteratur.
Sein erstes Buch erschien 1895, mit seinem 14. Buch den "39 Stufen" (auf dem Krankenbett in den ersten Tagen des ersten Weltkriegs 1914 geschrieben), schuf Buchan den Agentenjäger Richard Hannay, der auch in weiteren Romanen vorkam. Buchan, Pfarrerssohn aus Schottland, führte ein so ereignisreiches Leben (1875-1940), 'dass es zahlreiche Leben hätte ausfüllen können' (Janet A. Smith in ihrer grossen Biographie über John Buchan). Er war Parlamentsmitglied, Freund T. E. Lawrences, Kriegsberichterstatter der "Times", Chef des britischen geheimen Nachrichtendienstes im Ersten Weltkrieg, Generalgouverneur von Kanada und erhielt das Adelsprädikat eines "ersten Lord Tweedsmuir".
Infos bei:
Wikipedia, Diogenes, Krimi-Couch, kirjasto.sci.fi. (engl.), Guido Walter , John Buchan Society.
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
Wir präsentieren Ihnen heuer die No. 28
Sind Krimihelden, wenn sie serienweise auftreten, von vornherein verdächtig? Dürfen wir nur den grübelnden Einzelgängern aus dem Noir-Genre glauben? Oder gerade denen nicht? Peter Hiess ermittelt …
Peter Hiess zu Büchern von Martin Compart ("G-Man Jerry Cotton"), Douglas Preston ("Cult - Spiel der Toten"), Lincoln Child ("Nullpunkt"), Ono Mothwurf ("Werbevoodoo"), Roger Zelaznyi ("The Dead Man's Brother"), Donald E. Westlake ("The Cutie") und James Sallis ("Dunkle Schuld") ...
mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Ausschreibung: Kurzgeschichten-Wettbewerb -"Diebe". Und natürlich mit den Krimilesungen am 25. August 2010 ....
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z. B. mit #krimi Daily ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 505: Matti Rönkä – Russische Freunde (besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER LOMBARDISCHE KURIER - Krimi-Hörspiel. Und:
LICHTGESTALTEN - Krimi-Hörspiel. Und:
DAS SKELETT VOM BLIESGAU - Saarland-Krimi von Elke Schwab
Krimi-Rezension von Tanja Werner ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Glückwunsch: Happy Birthday, Sean Connery! ...
NuT:
Joachim Linder stellt fest: Man sollte vermutlich nicht gleich aus den Latschen kippen vor Begeisterung, doch die Lektüre (auf Empfehlung des Diskurshistorikers) hat sich gelohnt: Richard Dooling: Brain Storm ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über 1 Mark-Krimis und 1 Euro Kriminalromane ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Die späte Rache eines Vaters
In Spanien ist er seit Jahrzehnten eine feste Krimigröße: Francisco González Ledesma, Jahrgang 1927, startete seine Serie mit Hauptkommissar Méndez bereits in den achtziger Jahren. Viele Preise hat sie Ledesma eingebracht, und doch liegt erst jetzt eine deutsche Übersetzung vor. "Der Tod wohnt nebenan" (Ehrenwirth Verlag) ist auch nicht der erste Roman in der Reihe, sondern der achte, aber wir wollen ja nicht jammern, sondern uns freuen.
Von Henrike Heiland ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Noch schnell was rausholen«
Guck mal an, möchte man nach Lektüre dieses Krimis sagen: Es geht! Nämlich einen spannenden und literarisch anspruchsvollen Roman zu schreiben über die Machenschaften von Firmenbossen. Denn Wirtschaftskriminalität wird zwar zunehmend zum Krimithema, aber meist lesen sich diese Bücher zäh, sind die Figuren bloße Vehikel für eine Handlung, die ihrerseits konstruiert wirkt.
Dominique Manottis famoser Wirtschaftskrimi "Letzte Schicht" (Ariadne Krimi im Argument Verlag) dagegen vereint umfassende Sachkenntnis mit schreiberischer Raffinesse.
Von Sylvia Staude ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Aus Schreckenszeiten«
Sieben Jahre lang haben die Militärs Argentinien zu einem Ort gemacht, dessen furchtbarer Anziehungskraft sich die Krimi-Autoren des Landes nur schwer entziehen können. Der argentinische Kriminalroman findet in den Jahren der Militärjunta ein großes, manchmal zu großes Thema, findet Sebastian Amaral Anders und stellt folgende Romane vor:
Raúl Argemí: Und der Engel spielt dein Lied (Unionsverlag)
Marcelo Figueras: Der Spion der Zeit (Nagel und Kimche)
Ernesto Mallo: Der Tote von der Plaza Once (Aufbau Verlag)
Guillermo Orsi: Im Morgengrauen (Deutscher Taschenbuch Verlag)
... mehr
Kalender
Frederick Forsyth
Am 25. August 1938 wird Frederick Forsyth in Ashford, Kent, England geboren.
Er studierte in Granada, Spanien. Nachdem Forsyth mit 19 Jahren jüngster Pilot der Royal Air Force war, arbeitete er als Reporter für die Eastern Daily Presse in Norfolk und wurde Korrespondent der Agentur Reuters. Er berichtete zunächst aus Paris und später aus Ostdeutschland und der Tschechoslowakei. 1965 ging Forsyth als Reporter zur BBC. Seine Erfahrungen aus dem Journalismus verarbeitete er in Romanen. Mit "Der Schakal" gelang ihm auch als Romanautor der internationale Durchbruch. Bis heute wurden seine Titel weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft.
Info:
Wikipedia, Krimi Couch, Focus , Random House, NZZ Folio.
Brian Moore
Am 25. August 1921 wird Brian Moore in Belfast geboren († 10. Januar 1999 in Malibu, Kalifornien).
Er wollte nicht in einem Büro in Belfast alt werden und wanderte 1948 aus. In Montreal fing er als Büroangestellter an und arbeitete sich zum Korrektor und Reporter der "Gazette" hoch, publizierte gleichzeitig unter dem Pseudonym Michael Bryan Thriller. In den Augen seines Vaters, eines katholisch-irischen Chirurgen, hatte Brian Moore doppelt versagt: In seinem Medizinstudium brachte er es zu nichts, und im Zweiten Weltkrieg trug er die Uniform des englischen Ministry of War Transport. Sein erster Roman, "Die einsame Passion der Judith Hearne", brachte ihm ein Guggenheim-Stipendium in New York ein, sein Thema, der Einbruch des Unheimlichen ins Alltagsleben, Alfred Hitchcocks Ruf nach Hollywood. Moore schrieb das Drehbuch zu "Der zerrissene Vorhang" und ließ sich in Kalifornien nieder. Das Werk von Brian Moore erscheint auf deutsch im Diogenes Verlag.
"Obwohl Moore manchen als Agnostiker galt, lässt sich seine Position zum Christentum, geprägt von irischen Zuständen, als kritischer Katholizismus betrachten, der sich der modernen Welt stellt." (wikipedia.de)
Info:
Diogenes, Wiener Zeitung, wikipedia.org , Robert Fulford (engl.), dieterwunderlich.de, Fantastic Fiction (engl.).
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 38
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Ein prominenter Toter in Salzburg, ein Ex-CIA-Agent in New York und Männermorde auf Gotland...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 38 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Juni und Juli 2010 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
Deutschlandfunk:
Andreas Ammers Krimi-Kolumne
Heute, Dienstag, 24.08.2010 um 16:10 Uhr: Hören! und zwar ... hier!
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Buchvorstellung: Birgit Hummler - "Stahlbeton" ....
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Mit Krimiplausch 2: Georg Haderer – Ohnmachtspiele (und die Wiener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
HAARMANN - Historischer Massenmörder vor Gericht / Krimi-Hörspiel. Und: DAS EINSTEIN-MÄDCHEN - Ein historischer Krimi als Hörbuch - Krimi-Rezension von Melanie Richter. Und:
PARADISE HOSPITAL INC. Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Sean Connery) ...
NuT:
Joachim Linder über Der Kriminalroman (Forschung) - Thomas Wörtche bespricht Peter Nusser ...
Pathologie:
Guido Rohm über den Kriminalroman ...
Spannungsromane:
amer über Brett McBean: DIE MUTTER ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Frankfurter Rundschau: »Wie man Menschen bewegen kann«
Die argentinische Diktatur und ihre Handlanger müssen den Journalisten, Autor und Polit-Aktivisten Rodolfo Walsh sehr gefürchtet haben. Nicht erst seit der Veröffentlichung des "Offenen Briefs eines Schriftstellers an die Militärjunta" (Rotpunkt Verlag). Schon seine früheren Arbeiten wie "Das Massaker von San Martín" zeigten, dass er bereit war, mit der ihm eigenen Schärfe Verbrechen anzuzeigen, die dem Schweigen überlassen werden sollen.
Von Karin Ceballos Betancur ... mehr
Der Spiegel:
»Vergessen, schwer gemacht«
Wer würde nicht gern traumatische Erlebnisse für immer aus seinem Gedächtnis löschen? Erfolgsautor Sebastian Fitzek spielt das Gedankenexperiment durch - in seinem Thriller "Splitter" (DroemerKnaur), der auf Platz 14 der Taschenbuch-Charts einsteigt.
Von Ingo Schiwek, buchreport ... mehr
IASL:
»Ein Konzept stößt an seine Grenzen«
"Der Kriminalroman" (J. B. Metzler), Peter Nussers Einführungsband zum Thema "Kriminalroman" ist vermutlich immer noch eine sehr weit verbreitete Lektüre für den Literaturunterricht und das Grundstudium. Seit 1980 erlebt er nun seine vierte, angesichts der rasenden Entwicklung des Gegenstandsbereiches in den letzten 30 Jahren jeweils nur unproportional sachte erweiterte, nur sparsam überarbeitete Auflage. Das ist umso überraschender, als nach der substantiellen Rezension der 3. Auflage von 2003, die Peter Stoll vorgelegt hat, kein einziger der gewichtigen Kritikpunkte Konsequenzen für die aktuelle 4. Auflage von Nussers Einführung hatte.
Von Thomas Wörtche ... mehr
DLF:
»Meister des Skurrilen«:
Nach den Titeln "Das Beste, was einem Croissant passieren kann" und "Im Namen des Schweins" hat Krimi-Autor Pablo Tusset nun "Sakamura, Corrales und die lachenden Leichen" (Frankfurter Verlagsanstalt) herausgebracht. Ebenso skurril, ebenso schön und paradox. Er inszeniert die Sprache als tödliches Vergnügen, unterhält einen mit einer Persiflage auf den Agententhriller und serviert dazu eine köstliche Politsatire von einem globalen Menü.
Von Sacha Verna ...mehr
cultureglobe:
»Verbrechen lohnt sich, fragt sich nur für wen«:
Guido Rohm ist ein guter, ein großartiger Autor, und wenn er weiter schreibt mit dieser Stärke, dann wird er einer der großen deutschsprachigen Schriftsteller werden. Mit einer ungeheuren Konzentration auf das Wesentliche von Situationen, mit dieser gebündelten Sprachkraft schafft es Guido Rohm in "Blut ist ein Fluss" (Seeling Verlag) jede gefährliche Klippe von Länge und Langeweile zu umschiffen.
Von Leander Sukov ...mehr
Kalender
Gerhard Neumann
Am 24. August 2002 ist der Schriftsteller Gerhard Neumann in Halle gestorben (* 2.2.1930 in Köthen/Anhalt).
Als Gerhard Neumann nach dem Abitur Schauspieler wurde, lag die schlimmste Zeit seines Lebens schon hinter ihm: Als 15jähriger Volkssturmmann war er dazu ausersehen, mit fünf Schuß Munition und einer Panzerfaust den Endsieg an der Elbe zu erringen. Er hat es überlebt.
"Sie haben ein Gefühl für die französische Sprache", bescheinigte Bertolt Brecht dem Jüngling Neumann und bot ihm eine der Assistenten-Stellen am Berliner Ensemble an. Neumann lehnte ab.
Damals ging er lieber zur DEFA, schrieb seinen ersten Kriminal-Film und verfilmte bald auch gemeinsam mit seinem Freund, Kollegen und Mitautor Hans-Albert Pederzani seinen Roman-Erstling "Die Premiere fällt aus".
Bei einem legendären Krimi-Treffen im Literarischen Colloqium am Wannsee, hielt Gerhard Neumann in seiner prononcierten Art den wohl wichtigsten Beitrag der ganzen Konferenz zum Thema "Die Krimischreiber und die Macht". Denn anders als manch anderer hatte er sehr gründlich über den eigenen Anteil an dem dahingegangenen Gesellschaftssystem und den Grad eigener Anpassung nachgedacht und darüber gesprochen und geschrieben.
Neumann, auch profunder Kenner der Kriminalliteratur der DDR, erhielt 2002 den Ehrenglauser der Autorengruppe DAS SYNDIKAT für sein Gesamtwerk und seine Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur .
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Syndikat, Förderkreis Halle, Luise Berlin, Helmut Eikermann.
aveleen avide heute mit einem Interview mit Sandra Dünschede: Sie ist auch Bankerin und sie fragte sich: Wie kommt ein Toter Banker in den "Lecker Au"? Und dort gab es tatsächlich schon eine Leiche. Und wie Sandra Dünschede das Schnurren ihrer Katzen zu noch mehr Morden inspiriert. ...
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat Raúl Argemís
"Und der Engel spielt dein Lied" gelesen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 504: Christa Faust – Control Freak (Besprochen von Susanne Kellersmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
PARADISE HOSPITAL INC. Krimi-Hörspiel. Und:
SO WIE DU MIR - 19 Krimi-Autoren schreiben Variationen zu DIE JUDENBUCHE
Krimi-Rezension von Jörg Völker.
Meine neue Krimi-Liebe: Carl Mørck - SCHÄNDUNG von Jussi Adler-Olsen
Eine Krimi-Rezension
(der besonderen Art)
von Petra Weber ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über „Martha Washington“ – Frank Millers und Dave Gibbons’ Vision von der Gegenwart ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Esther Verhoef – "Hingabe". Sie hat sich nicht nur über die Klischees geärgert, die sich in diesem Frauenthriller aneinanderreihen, sondern in erster Linie über das Frauenbild, welches hier so hingebungsvoll gepflegt wurde ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über "Martha Washington" – Frank Millers und Dave Gibbons’ Vision von der Gegenwart ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über Afrikanische Rätsel und afrikanische Lösung: Der Roman "Die Spur des Bienenfressers" von Nii Parkes ist ein ganz feines Stück Kriminalliteratur ...
NuT:
Joachim Linder über Lesen im ‘Dritten Reich’ ...
text-und-web:
Dietmar Jacobsen über den Kriminalroman "Schändung" von Jussi Adler-Olsen: ein Thriller, den man erst aus der Hand legt, wenn die letzte Seite erreicht ist. Ohne allerdings so hundertprozentig zu überzeugen, wie ihm das zuvor - auch erzähltechnisch - in "Erbarmen" gelang ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph präsentiert Schlachteplatte 01.10: Anna Veronica Wutschel präsentiert krimikritische Kurzstücke ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Kalender
Colin Forbes
Am 23. August 2006 stirbt der britische Schriftsteller Colin Forbes in London an einem Herzinfarkt)(* 1923 in Hampstead).
Colin Forbes war das bekannteste Schriftstellerpseudonym des englischen Autors Raymond Harold Sawkins
unr unter diesem Pseudonym wurde er einer der erfolgreichsten Thrillerautoren der Welt. Seine Bücher werden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. In seinen Thrillern verarbeitete Colin Forbes seine Eindrücke von ausgedehnten Reisen in Asien, Europa und Amerika, weshalb sie nicht nur durch Spannung, sondern auch durch Ortskenntnis und Lokalkolorit brillieren. Colin Forbes starb 2006 in London.
Infos bei:
wikipedia.de,
Random House, Krimi Couch, fantasticfiction.
Nelson DeMille
Am 23. August 1943 wird Nelson Demille in New York City geboren.
Von 1966 bis 1969 war er als Oberleutnant der amerikanischen Armee in Vietnam. Danach studierte er Politik und Geschichte. Seit 1974 schreibt er Spannungsromane und gehört seit langem zu den erfolgreichsten Thrillerautoren Amerikas. Seine Werke sind regelmäßig auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten. DeMille lebt auf Long Island bei New York.
Info bei:
Wikipedia, nelsondemille.net, Krimi Couch, Hoffmann und Campe, Ullstein, .
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 20., 21. und 22. August 2010 ....
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 501: Friederike Schmöe – Bisduvergisst (Besprochen von Pia Ziefle) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
LIEBSTE TESS von Rosamund Lupton
Krimi-Rezension von Heike Böhmer. Und:
DAS LETZTE SCHWEIGEN - Wir verlosen das Buch zum Kino-Film ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: Schirachs Täter sind "Psychopathen": klare Ansage bei 3Sat/Kulturzeit ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
FAZ:
»Hyänen lachen nur zum Spass«:
Alle lieben Carl Mørck: Seit bald einem Jahr steht der dänische Thriller-Autor Jussi Adler-Olsen auf den Bestellerlisten. Jetzt legt er mit "Schändung" (dtv Verlag) seinen zweiten Roman um den Sonderermittler vor - Blutbad inklusive.
Von Hannes Hintermeier ...
mehr
Börsenblatt:
»Übersetzungen: Dramatischer Verlust«:
Warum immer weniger Bücher aus "kleineren" Sprachen zu uns kommen:
Die angloamerikanischen Märkte mit ihrem mörderischen Verkaufsdruck dienen als "Härtetest". Wer es dort geschafft hat, wird es auch bei uns schaffen.
Spannend wird es dagegen bei dem dramatischen Verlust der "sonstigen" Sprachen. Der ist erschreckend, obwohl trotz Institutionen wie dem "Weltempfänger" der LitProm, der Übersetzungsförderung, internationaler Literaturfestivals und anderer infrastruktureller Maßnahmen es mit der Literatur aus kleinen Sprachen immer schlechter wird. Am Angebot kann’s nicht liegen, denn keinesfalls sind alle kreativen Ecken dieser Welt hinlänglich ausgelotet. Man kennt das Argument vom "Krimi"-Segment, dessen internationale Quellen angeblich aus- und abgeschöpft seien. Das ist aber barer Unfug.
Genauso scheint es mir mit einer angeblichen Unverkäuflichkeit "kleiner Sprachen" zu stehen.
Von Thomas Wörtche ...
mehr
Shanghai Süß-Sauer
Wie gut kennen Sie China?
Mit dem dichtenden Kommissar Chen und seinem Schöpfer, dem Krimiautor Qiu Xiaolong, unterwegs in Shanghai ...
FOLGE 1: LEICHENSCHMAUS bei ...ARTE
Dramatische Geheimnisse
Es geht um Mord. Wie immer. Es ist eben ein Agatha-Christie-Stück. Und dennoch ist "Chimneys", das 1931 in London uraufgeführt werden sollte, ganz untypisch. Denn erstens: Das Manuskript war bis Anfang dieses Jahrtausends verschollen. Ein Düsseldorfer Anglist forscht über verschollenes Manuskript von Agatha Christie ...
Anne Heidrich in ...Welt
Süddeutsche: »Im Angesicht des Verbrechens«
Der sadistische Ehemann, der seine Frau jahrelang quält, wird schließlich im Schlaf erschlagen. Wer ist Täter, wer ist Opfer? In "Schuld" (Piper Verlag), den Kurzgeschichten des Anwalts Ferdinand von Schirach geht es um alles - nur nicht um Schuld.
Von H. Prantl ... mehr
Kalender
H.P. Lovecraft
Am 20. August 1890 wird H. P. Lovecraft in Providence, Rhode Island geboren. († 15. März 1937). Er war als Autor zu Lebzeiten kaum bekannt, gehört heute jedoch zu den bedeutendsten Klassikern der unheimlichen Literatur. Sein Einfluß auf das Genre wird bestenfalls von dem Edgar Allan Poes übertroffen. Viele heute berühmte Autoren sind von Lovecraft nachhaltig beeinflußt worden. (Gesamtwerk bei: Edition Phantasia)
Infos bei:
wikipedia.de,
foltom.de , epilog.de, phantastik-couch.de, Suhrkamp/Insel Verlag, , telepolis .
Walter Serner
Am 20. August 1942 werden Walter Serner und seine Frau Dorothea von den Nazis mit dem Transport "Bb" als Nummern 803 und 804 (von 1000 Personen) nach "Osten" mit unbekanntem Bestimmungsort deportiert.
Der
Schriftsteller Walter Serner (Walter Eduard Seligmann) (* 15. Januar 1889 in Karlsbad / Böhmen) war Bürgerschreck, literarisches Enfant terrible, Dada-Mitbegründer, brillanter sozialer Beobachter. In Leben und Werk von Walter Serner (1889-1942) spiegeln sich die zwanziger Jahre als Tanz auf dem Vulkan. Walter Serner hat alle seine Geschichten auf der Grenze von Eros, Kälte und Verbrechen situiert (Lutz Hagestedt bei "literaturkritik.de"). Er gesellte sich mit seinem skandalumwitterten Manifest "Letzte Lockerung" zur Dada-Bewegung und durchstreifte beinahe ein Jahrzehnt schreibend Europa. Um 1928 verlor sich seine Spur für die Öffentlichkeit. "Der Maupassant der Kriminalliteratur" (Theodor Lessing) zog sich in die Anonymität zurück. Serners Bücher wurden 1933 verboten und verbrannt. Bis 1942 lebte er als Lehrer mit seiner Frau in Prag; von dort wurde er nach Theresienstadt deportiert und schließlich ermordet.
Info bei:
btb, physiologus.de, Societé Serneriste, wikipedia, literaturkritik.de, Prager deutsche Literatur, Exil-Archiv, Walter Serner Blog
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 19. August 2010 ....
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 500: Jacques Berndorf – Die Nürburg-Papiere (Audio)
(Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DAS LETZTE SCHWEIGEN - Wir verlosen das Buch zum Kino-Film. Und:
IN FREIEM FALL - Krimi-Hoerspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Filmkritik: Die Jan-Costin-Wagner-Verfilmung „Das letzte Schweigen“ ...
NuT:
Joachim Linder mit Hinweis: Law and Literature (Forschung) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Buch-PR:
»Krimi-Highlights der Saison«:
Pro Monat landen ungefähr 170 Bücher auf meinem Schreibtisch, die irgendwie Kriminalliteratur sind, sein wollen oder zumindest krimi-affin. Das macht ca. 500 im Quartal. Ca. 2000 im Jahr, aber im Jahresrhythmus rechnet man lieber mal nicht. Deswegen hier drei meiner Lieblingstitel aus dem aktuellen Stapel, wobei man gar nicht mehr weiss, wo Aktualität anfängt und vielleicht schon längst wieder aufgehört hat. Guten Büchern ist das egal, mir auch:
Rodolfo Walsh: "Die Augen des Verräters" ("Die zehn Stories, die hier versammelt sind, zeigen, wie elegant Walsh das von Jorge Luis Borges und Adolfo Bioy Casares in den 1940ern vorgelegte Muster des intellektuellen Spiels mit der Schein-Logik eines Conan Doyle oder einer Agatha Christie (also in den "Seis problemas para Don Isidro Parodi") nochmals parodiert und von dem Kopf auf die Füße stellt.")
Zoë Beck: "Das alte Kind" (" ... macht aus zwei veritablen Albträumen einen Roman. ... beschreibt die Albträume, die zwangsneurotischen Situationen und die zwischenmenschlichen Verklammerungen ohne je in eine Gefühligkeitsfalle zu geraten
Loustal/Dennis Lehane: "Coronado" (" ... wurde zu einem wunderbaren Comic namens 'Coronado' gezeichnet. Und so entsteht ein transparentes, luzides und gleichzeitig rätselhaftes Kunstwerk, das vor allem von der ästhetischen Autorität der Bilder lebt.)
Von Thomas Wörtche ...
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Moment:
»Alles Krimi, oder was?«:
Vierteljährlich stellt Dietmar Jacobsen im Kulturmagazin "Moment" kriminelle Lesetipps vor. Aktuell mit dem Österreich-Sommer-Special und diesen Titeln:
Wolf Haas: "Der Brenner und der liebe Gott" (" Amüsant, raffiniert und mit immerhin sieben Leichen gewürzt.")
Heinrich Steinfest: "Gewitter über Pluto" ("Steinfest-Bücher lassen sich nicht nacherzählen, aber sie gehören zum Unterhaltsamsten, Verrücktesten und Besten, was die deutsche Literatur gegenwärtig aufzuweisen hat.")
Thomas Raab: "Der Metzger geht fremd" (" ... eine raffiniert ausgedachte Familientragödie unter der Oberfläche eines flott erzählten Romans.")
Manfred Wieninger: "Prinzessin Rauschkind" ("Ein Highlight voller Sprachwitz und freigebig über den Text verstreuten Lebensweisheiten.")
...
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Evolver:»Fast Food«
Manche Thriller sind wie das Zeug, das einem bei McDonald's verkauft wird: Zur täglichen Einnahme wenig geeignet. Aber gelegentlicher Verzehr kann durchaus schmackhaft sein. Zum Beispiel
Mary Burtons Roman "Am Ende bist du mein" (Rowohlt Verlag). Sie ragt zwar nicht aus dem gleichförmigen Wust vieler Thriller-Novitäten heraus, sorgt aber dennoch für ein unterhaltsames Wochenende - zumal sie für den Leser zum Schluß noch eine Überraschung parat hält.
Von Marcel Feige ... mehr
Kalender
Michael Collins
Am 19. August 2005 stirbt der Schriftsteller Michael Collins in San Francisco (* 15. Januar 1924 als Dennis Lynds in St. Louis/Missouri).
Er verwendete zahlreiche Pseudonyme ( (William Arden, Carl Dekker, Mark Sadler, John Crowe, Maxwell Grant,), als Michael Collins schrieb er zwei Science-Fiction-Romane ("The Planets of Death", "Lukan War"), wurde vor allem aber mit den 19 Romanen der "Dan-Fortune-Serie" bekannt, die den einarmigen polnisch-litauischen Privatdetektiv Dan Fortune (geborener Fortunowski) in New York City zum Thema hatte. Sie wurde bei Ullstein bis in die 90er Jahre verlegt. Für die Jugendkrimiserie "Die drei ???" schrieb er unter dem Namen William Arden. Lynds wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Edgar Allan Poe Award für den besten Erstlingsroman im Jahr 1968.
Info bei:
krimikulturarchiv, Wikipedia, Official Website (engl.), Interview , mysteryfile (engl.), thrillingdetective.com (engl.).
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesung am 18. August 2010 und mit Vorankündigung: Das ZDF verfilmt "Das Kindermädchen" von Elisabeth Herrmann ....
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Skandal in Basel: Achtung, Charmeoffensive: Hansjörg Schneiders liebenswürdiger Kriminalkommissar Peter Hunkeler ist wieder im Einsatz. Obgleich, im Einsatz wäre schwer übertrieben. Handelt es sich in "Hunkeler und die Augen des Ödipus" (Diogenes) doch um die allerletzten Wochen vor der Pensionierung ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 499: Leonie Swann – Garou (Besprochen von Carola Kruse) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
SCHANDFLECK von Mila Wolf: Krimi-Rezension von Petra Weber. Und: STRENG VERTRAULICH - Krimi-Hörspiel. Und:
KLEINER TOD - Krimi-Hörspiel (befristeter Download) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kleinkram zwischen Big Thrill und Fantasy Filmfest ...
NuT:
Joachim Linder mit Hinweis: Achim Saupe bespricht Susanne Kord: Murderesses in German Writing ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Nii Parkes "Die Spur des Bienenfressers": führt schnurstracks durch die Geheimnislosigkeit der heutigen Zustände in die Erzählungen der Vergangenheit ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
NDR:
»Tod und Verrat in Frankreich«
Ulrich Wickert legt mit "Das achte Paradies" (Piper Verlag) seinen neuen Krimi vor: Organisiertes Verbrechen, Mord und Familiendramen halten den Richter Jacques Ricou diesmal in Atem.
Nun ist Wickert der Befragte - Katja Weise spricht mit ihm über seinen Krimi, sein Schreiben und sein Frankreich .... mehr
Ein Beitrag, den Sie hören können (Länge: 33:23 Minuten) ...
Deutsche Welle:
»Krimis aus Lateinamerika: politisch und packend«
Sie sind politisch, sie sind historisch und sie sind nahe dran an der Gesellschaft: Kriminalromane aus Südamerika sind häufig politische Romane, ihre Schöpfer arbeiten die Polit-Geschichte ihrer Länder auf. So zum Beispiel die Zeit der Diktatur in Argentinien, die für viele Romane aus dem Gastland der Buchmesse ein Dreh- und Angelpunkt ist. Darüber hinaus beweisen Autoren wie Pablo de Santis oder Paco Ignacio Taibo II aber auch ästhetisch international konkurrenzfähige Klasse: Im Rahmen einer Literatur, die sich als globale Literatur versteht, agieren sie virtuos auf der Klaviatur aller nur denkbaren erzählerischen Mittel.
Von Ulrich Noller .... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Schafe jagen den Werwolf
Nach dem sensationellen Erfolg des ersten Schafkrimis "Glennkill" dürfen die berühmten Leonie-Swann-Schafe nun in "Garou" (Goldmann Verlag) endlich ihren zweiten Fall lösen. Ein Werwolf geht um. Gelungene Perspektivwechsel, der ungewohnte, neue Blick auf die Dinge, die poetische Sprache und die wunderbaren Wortspiele machen Leonie Swanns Schafkrimis zu einem echten Lesegenuss – und wenn man mag, kann man sich zu philosophischen Betrachtungen verleiten lassen.
Von Manuela Martini ... mehr
WDR:
»Falsche Versprechungen und versteckter Überdruss«
Als in seine Wohnung eingebrochen wird, streckt der Psychologe Adam Bloom den Eindringling mit elf Schüssen eiskalt nieder. Damit beginnt ein höllischer Albtraum. Perfektes Timing: "Panik" (Diogenes Verlag) von Jason Starr fängt völlig harmlos an, fast schon ein bisschen langweilig, nimmt aber mit jeder Seite ordentlich Fahrt auf.
Ein Beitrag von Christine Westermann, den Sie auch hören können ... mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat Bernd Aichners "Die Schöne und der Tod" gelesen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 498: William Boyd – Einfache Gewitter (Besprochen vom Team des Redaktionsbüros Judendorf ) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
MORD IM OPERNHAUS - Krimi-Hörspiel nach einem wahren Mord 1963. Und:
HEADHUNTER von Jo Nesbø - Noch besser als Harry Hole ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über Robert Brack, der über den "Blutsonntag" in Hamburg-Altona schreibt. Undnatürlich mit dem Cover der Woche (Ian Fleming) ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Simone Buchholz: "Knastpralinen" und Michael Baden & Linda Kenney: "Nadelstiche": Kriminalromane werden zwar in Unmengen gelesen, aber ihr literarischer Ruf ist immer noch zweifelhaft. Das liegt unter anderem an einfach richtig schlechten Büchern. Hier zwei Beispiele ...
NuT:
Joachim Linder über Wilhelm von Humboldt und die Kriminalliteratur ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Andrea Bajanis "Mit herzlichen Grüßen" und "Die Spur des Bienenfressers" von Nii Parkes: eines der beiden Bücher ist ein Krimi, aber welches? ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
"Letzte Schicht" von Dominique Manotti und "Der Auserwählte" von Frank Göhre - aktuelle, gesellschaftskritische Kriminalliteratur aus Frankreich und Deutschland stellt Ulrich Noller im August
in seinen Krimitipps bei FH Europa vor.
"Letzte Schicht" (Ariadne Krimi im Argument Verlag) ist ein Wirtschaftskrimi, der die komplexe ökonomische Gemengelage zwischen Umstrukturierung alter Industrien, Globalisierung, europäischem Zusammenwachsen sowie allen möglichen Spielarten der Korruption darstellt.
Frank Göhre genießt in der deutschen Krimilandschaft eine Ausnahmestellung: Er ist derjenige, der eine eigene deutsche Schreibweise des Noir entwickelte. "Der Auserwählte" (Pendragon Verlag) zeigt Frank Göhre auf der Höhe seines Könnens.
... mehr
Der Spiegel:
»Spiel, Satz, Krimistar«
Verhinderter Profikicker wird Hitparadenstar wird Bestseller-Autor: Der Norweger Jo Nesbø stößt mit seinem Thriller "Headhunter" (Ullstein Verlag) um den klauenden Personaljäger Roger Brown auf Platz fünf der Taschenbuch-Charts vor. Quasi der Beweis, dass Nesbø auch ohne seinen langjährigen Helden auskommt.
Von Ingo Schiwek, buchreport ... mehr
Neue Zürcher: »Ganz unten«
Die harten Burschen der deutschsprachigen Literatur, die gerne den amerikanischen Kriminalroman überbieten würden, nehmen sich meist eher unbeholfen als unerschrocken aus. Der 1972 geborene André Pilz aber, in Vorarlberg aufgewachsen, in München lebend, bringt es mit "Man Down" (Haymon Verlag)zuwege, mit vielen kleinen F-Wörtern eine grosse Geschichte zu erzählen.
Von kmg ... mehr
FAZ: »Der große Nick«
Das Buch "Eine hoher Preis" (Berlin Verlag) ist Spionagethriller, Campusroman und Liebesgeschichte in einem, keine Figur darin wirkt durch und durch sympathisch. Jeder ist auf seine Weise käuflich, und klug natürlich, schön, schlagfertig, trinkfest, Raucher: ein Haufen Romantiker an privilegierten und prekären Orten zu einer privilegierten und prekären Zeit im 21. Jahrhundert. Mit siebzehn Jahren legte er einen Roman über reiche Kinder in New York hin. Dann wurde er Reporter, ging in den Irak und nach Afghanistan. Jetzt ist er sechsundzwanzig und schreibt über die tödlichen Tricks der CIA. Was treibt Nick McDonell um?
Von Tobias Rüthe ... mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 14. – 27. August 2010
Willkommen zu zwei sehr ruhigen Wochen. Es gibt zwar viele Wiederholungen, aber wenige sehenswerte Filme. Dazu gehören Francis Ford Coppolas Mario-Puzo-Verfilmung "Der Pate" (in der TV-Version),
Erik van Looys Jef-Geeraerts-Verfilmung "Mörder ohne Erinnerung", Roger Donaldsons Kenneth-Fearing-Verfilmung "No way out", Michael Hodges' Ted-Lewis-Verfilmung "Get Carter" (natürlich mal wieder mitten in der Nacht), Don Coscarellis Joe-R.-Lansdale-Verfilmung "Bubba Ho-Tep", Claude Chabrols Stanley-Ellin-Verfilmung "Schritte ohne Spur", Jean-Luc Godards Lionel-White-Verfilmung "Elf Uhr nachts" (ebenfalls mit Jean-Paul Belmondo), Sidney Lumets John-Hopkins-Verfilmung "Sein Leben in meiner Gewalt" und, als TV-Premiere James Mangolds Elmore-Leonard-Verfilmung "Todeszug nach Yuma". ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Christian Linker
Christian Linker wurde 1975 in Leverkusen geboren. Nach dem Abitur studierte er Theologie und arbeitete in der Jugendbildung. Danach leitete er bis heute eine Dachorganisation von Jugendverbänden in Köln.
2001 erschien sein erstes Kinderbuch "Ritter für eine Nacht", ein Jugendroman "Raumzeit" wurde 2003 von der Jugendjury für den Deutschen Literaturpreis nominiert. 2009 erhielt er den "Hansjörg Martin-Preis" des Syndikats für seinen Jungenkrimi "Blitzlichtgewitter" .
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat ihn zur 'legendären' Befragung gebeten, bei dem ein schnelles und praktisches italienisches Gericht serviert wurde ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungan am 13., 14., und 15. August 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 495: Roger Aeschbacher – Kommt Schnee (Audio) (Besprochen von Susanne Kellersmann und Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
ROLF LASSGARD PERSÖNLICH TREFFEN!. Und:
DER SIEBTE SOHN von Glenn Cooper. Krimi-Rezension von Dagmar Werner. Und:
SCHNEEWITTCHEN stürmt nach ganz oben! Autoren-Video ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und als Mitveranstalter bei The Texas Chainsaw Massacre – Berlin Edition ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden die Krimibuchtipps des Monats August von Martin Schöne vorgestellt. Die Tipps sind allerdings reduziert worden auf einen Tipp. Und zwar unter dem Motto "Skrupellos":
John Farrow: "Treibeis" (Droemer/Knaur). Ein Thriller wie ein kanadischer Winter: düster, hart und unerbittlich..
mehr
Der Krimibuchtipp kann allerdingsangesehen werden ...
DLR:
»So viele Länder wie Geliebte«
Ein junger Privatdetektiv, ohne blassen Schimmer von seinem Job, sucht für den selbstmitleidigen Dichterhelden Pablo Neruda eine längst verflossene Liebe. Viele Frauen, viele Gedichte, etwas späte Reue - Roberto Ampuero zeigt uns in "Der Fall Neruda" (Bloomsbury Berlin) einen Pablo Neruda, der sich nicht frei von Koketterie seinem Selbstmitleid hingibt, und der so abweicht von der üblichen Stilisierung zum Dichterhelden. Und nebenbei entführt der Autor Ampuero rund um die Welt, erklärt den Kommunismus und Kapitalismus - so das sein Werk an Überhäufung leidet.
Von Maike Albath ... mehr
DLF:
»Messerstecher, Frauenmörder, Psychopathen«
Serienmörderfilme spielen meist viel Geld ein und avancieren nicht selten zu Klassikern, doch ihre widersprüchliche Erfolgsgeschichte ist stets auch mit aufgeladenen Debatten verschränkt: Abbildung einer verrohrenden Gesellschaft, Tabubruch oder einfach nur pervers? An Horrorfilmen scheiden sich die Geister. Stefan Höltgen hat sich in "Schnittstellen - Serienmord im Film" (Schüren Verlag)intensiv mit den Massenmördern à la Norman Bates auseinandergesetzt.
Von Claudia Lenssen ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
ARTE: »Queen of Crime«
Ihrer Phantasie verdanken wir unsterbliche Detektive wie Hercule Poirot und Miss Marple. Agatha Christie ist die wohl bekannteste Krimiautorin der Welt. Doch kaum jemand weiß, dass sie unter einem Pseudonym auch andere Romane geschrieben hat. Diese seien sogar noch besser als ihre berühmten Krimis, das meint jedenfalls Laura Thompson. Die englische Journalistin hat mit "Agatha Christie. Das faszinierende Leben der großen Kriminalschriftstellerin." (Scherz Verlag) eine neue Biographie über Agatha Christie geschrieben. Spannend und mit geradezu kriminalistischem Gespür nähert sie sich dem faszinierenden Leben Christies
Ein Beitrag in der Sendung "metropolis" am Samstag 14.08.2010 um 00:30 Uhr und am Sonntag, den 22. August um 18.15 Uhr ... mehr
Kalender
Alfred Hitchcock
Am 13. August 1899 wird Alfred Hitchcock in London geboren († 29. April 1980).
Er war einer der einflussreichsten Regisseure des Hollywoodkinos, gewann aber nie einen Oscar. Hitchock zeichnete sich besonders durch die von ihm so genannte Technik des "Suspense" aus, die in den meisten seiner Thriller zum Einsatz kommt.
Ein weiteres durchgängiges Element der Hitchcock-Thriller ist (neben seinem fein dosierten britischen Humor schwärzester Prägung) die Rolle der Polizei, die – bis auf Ausnahmen – nicht zur Aufklärung beiträgt. Ein von Hitchcock sehr gerne verwendetes Handlungselement, um der Geschichte eine Wendung zu geben ist der von ihm so genannte MacGuffin.
Selten gewürdigt wird das Marketing-Talent Hitchcocks. Obwohl von den Filmgesellschaften üblicherweise für die Promotion eigene Abteilungen oder externe Agenturen beauftragt werden, trugen bei Hitchcocks Filmen die Werbekampagnen deutlich die Handschrift des Regisseurs.
Hinzu kamen lukrative Lizenzverträge für eine Fernsehserie ("Alfred Hitchcock presents"), ein Krimi-Magazin ("Alfred Hitchcocks Mystery Magazine") und eine Buchreihe von Kinderkrimis ("The Three Investigators", deutsch "Die drei Detektive", die Charaktere der Hauptdarsteller erfand Peter Arthur), an deren Produktion Hitchcock nur am Rande beteiligt war. (Textauszüge aus "wikipedia.de" )
Info:
"wikipedia.de" , The Alfred Hitchcock Network , Alfred Hitchcock Filmworld , , 8ung.at , hitchcock.tv (engl.), books.google (engl.) mysterynet.com (engl.) .
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Der KrimiKurier Rezensionen |
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KrimiKurier 33 Zur Jahreszeit: Der Sommer-Kurier von Gisela Lehmer-Kerkloh und Jörg von Bilavsky, der 34.! Von der Neuen Welt über die Eifel bis zu den beiden Alpenrepubliken. Jede Menge Intrigen und Erpressungen, übersinnliche Begegnungen, amouröse Verstrickungen und Spannung ... Gisela Lehmer-Kerkloh und Jörg von Bilavsky stellen diese Bücher vor: "Alte Wunden" (Robert B. Parker), "Die Nürburg-Papiere" (Jacques Berndorf), "Die Seherin von Garmisch" (Martin Schüller), "Bad Fucking" (Kurt Palm) und "Tote Träume" (Petra Ivanov). Lesen Sie ... mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh & Jörg von Bilavsky |
MDR: »Queen of Crime: Agatha Christie zum 120. Geburtstag«
Das ausgeklügelte Spiel mit Spuren und falschen Verdächtigungen und ihre gute Kenntnis menschlichen Verhaltens machten Agatha Christie weltberühmt. Anlässlich des 120. Geburtstages der Lady of Crime gibt es nun mit "Agatha Christie. Das faszinierende Leben der großen Kriminalschriftstellerin." (Scherz Verlag) eine ausführliche Biografie über sie. Bei "artour" sehen Sie eine Hommage an die große Kriminalschriftstellerin - mit der Biografin Laura Thompson und Christies Enkel Mathew Prichard.
Ein "artour"-Beitrag von Hilka Sinning beim MDR am 12.08.2010 um 22:05 Uhr ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 12. August 2010 und mit dem ARD Radio Tatort "Warlords" ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
HÖRSPIEL-KIRCHE in Federow - ein ungewöhnlicher Hörspiel-Ort. Und:
AM SCHWIMMBECKEN SITZEN MIT BLONDINEN - Hörspiel im Schweizer Sender. Und: VERMÄCHTNIS von Stephen L. Carter. Krimi-Rezension von Melanie Richter ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Neuem im Kino: Das A-Team. Und mit Thrillern unter 10 Euro (mit Ausnahmen) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über die Distelliteraturverlags-Reihe "Suite noire": im französischen néo polar zeigt noir seine aggressiv-analytische Seite und auch seinen Humor ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Telepolis: »Miss Blandish in der Unterwelt, oder: Ein Roman wie Giftgas«
1939 erschienen zwei Bücher, die den Kriminalroman nachhaltig veränderten. Raymond Chandler romantisierte mit "The Big Sleep" die Figur des Privatdetektivs, indem er den unbestechlichen, an weltlichen Gütern nur mäßig interessierten Philip Marlowe zu einem modernen Ritter machte, der sich auf eine Queste begibt, in den Straßen der Großstadt nach verborgenen Wahrheiten sucht und die ethischen Maßstäbe wieder zurechtrückt. Einen anderen Weg schlug der Brite James Hadley Chase ein, der den meisten Literaturgeschichten nicht einmal eine Fußnote wert ist, obwohl er so einflussreich wie Chandler gewesen sein dürfte. In seinem Erstlingsroman, dem Thriller "No Orchids for Miss Blandish", schildert Chase eine materialistische und amoralische Welt, in der es keine Sicherheiten mehr gibt und die sexualisierte Gewalt an die Stelle der romantischen Liebe tritt. Das brachte ihm nicht nur die Verachtung der Kritiker und - mit einiger Verspätung - die Aufmerksamkeit der Zensoren ein. Wie die Verkaufszahlen belegen, traf er auch den Nerv der Zeit. Nach Miss Blandish war im Kriminalroman nichts mehr so wie früher.
Hans Schmid mit der Chronik eines vergessenen Skandals, der Literatur- und Filmgeschichte schrieb ... mehr
ARTE:
»Lokale Arbeitswelt und Globalisierung«
Die französische Autorin Dominique Manotti betritt in ihren Krimis ungewöhnliches Gelände. Ihr erster Roman "Hartes Pflaster" spielte unter arabischen Illegalen in Paris während eines Streiks gegen ihre unzumutbaren Lebensbedingungen. Ihr neuer Roman "Letzte Schicht" (Ariadne Krimi im Argument Verlag) setzt ebenfalls mit einem Streik ein. Manotti hat sich das soziale Schlachtfeld der Arbeitswelt zum Tatort erkoren. Selten nur ist es gelungen, im Kriminalroman lokale Arbeitswelt und Globalisierung so anschaulich, sinnlich, schlüssig und dabei spannend zwischen zwei Buchdeckel zu bringen.
Tobias Gohlis hat das Buch zum Krimi des Monats gewählt ... mehr
Jungle World:»Why the Hell not«
Es ist keine Schande, aus Texas zu kommen, es ist nur eine Schande, dahin zurückzukehren«, lautet eine der grandiosen Sottisen von Kinky Friedman. Und darin liegt eine schöne Selbstironie, denn den "jüdischen Cowboy", Country-Sänger und Krimiautor verschlug es nach langen Jahren on the road und in New York wieder nach Texas.
Klaus Bittermann Über den schwarzen Humor des Cowboys und fröhlichen Anarchisten Kinky Friedman ... mehr
Welt:»Auch er hat Blut geleckt«
Justin Cronin - Schriftsteller, 48, wohnhaft in Texas - hat umgesattelt. Vor zehn Jahren muss er noch davon geträumt haben, einmal in die Literaturgeschichte einzugehen, irgendwann hat er dann beschlossen, doch lieber Vorschuss-Millionär zu werden. Und das hat geklappt. Mit dem Fantasy-Thriller "Der Übergang" (Goldmann Verlag) hat Cronin einen Blockbuster nach Maß geschrieben. Muss man noch erwähnen, dass es darin um Vampire geht?
Von Wieland Freund ... mehr
Evolver:»Cold Cases«
Zwei etwas andere Ermittler und ein grausamer Entführungsfall: der dänische Autor Jussi Adler-Olsen zeigt in "Erbarmen" (dtv Verlag), wie ein gelungener Krimi ausschaut.
Von Marcel Feige ... mehr
Andrea Camilleri, mein liebster Sommerautor
Bevor ich in Italien an den Strand fahre, decke ich mich mit den neuesten Camilleris ein, nur so kann der Urlaub beginnen. Camilleri ist ein in späten Jahren zu Erfolg gekommener Schriftsteller, der historische Romane und Krimis in einem von ihm erfundenen Dialekt schreibt. ...
Clemens Wergin in der ...Welt
Die wichtigsten Bücher der Woche
Ein Krimi-Debüt als Götterdämmerung, eine gespenstische Ehegeschichte und eine brillante Satire über den Kunstträger als Snob: "Scheiterhaufen" (Seeling Verlag) von Derek Nikitas, das ist ein Krimi, wie man ihn sich wünscht, und zugleich ein Beweis für das ausgezeichnete Gespür des Verlegers Jens Seeling, meint Ulrich Baron ...
Zu finden im ...Spiegel
Kalender
Ian Fleming
Am 12. August 1964 stirbt Ian (Lancaster) Fleming in Canterbury. (* 28. Mai 1908 London).
Der britische Schriftsteller schrieb u.a. zwölf James Bond-Romane, sowie ein Kinderbuch (Chitty Chitty Bang Bang), die alle verfilmt wurden.
Geboren in Mayfair, London, wuchs Ian Fleming als jüngerer Bruder des Reiseschriftstellers Peter Fleming auf. Er war Schüler des Eton College und der Royal Military Academy Sandhurst, danach studierte er Sprachen in diversen europäischen Universitäten. Vor dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Journalist und Börsenhändler. Zu Kriegsbeginn wurde er als persönlicher Assistent des Direktor der Marine-Nachrichtendienstes, John Godfrey, rekrutiert. Er gab ihm den Hintergrund und die Idee, Spionageromane zu verfassen. Nach dem Krieg zog es Fleming nach Jamaika, wo er auf seinem Winterwohnsitz Goldeneye einige jamaikanische Schauplätze in seine Romane aufnahm.
Info:
wikipedia.de, Die Welt, Neue Zürcher, krimi-couch.de, BR3, James Bond.de.
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte".
Heute die Ausgabe 3/2010:
Gewalt in Südafrika

Kämpfe im Polizeiapparat um die guten Plätze nach der Apartheid, Spannungen zwischen den Polizeibeamten verschiedener Rassen und Ghettos, die all ihren Hass und ihre Angst gegen sich selbst richten.
Michael Schweizer über zwei gute Romane und einen besseren: die Bücher "Blutiges Erwachen" von Roger Smith, "Schlaf ein, mein Kind" von Andrew Brown und "Dreizehn Stunden" von Deon Meyer ... mehr
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 494: G. K. Chesterton – Die falsche Form (Audio) (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
CAP FERRET oder Die andere Seite des Bassins - Krimi-Hörspiel. Und:
SCHÖNE KÜNSTE - Krimi-Hörspiel. ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Telepolis: »Palimpsest - Die Vergangenheit wird überschrieben, und keiner merkt's«
Ein Autor von Kriminalromanen, der im Großbritannien der 1930er und 1940er zu realistisch über die Todesstrafe schrieb, begab sich auf vermintes Gelände. Der Verlag Jarrold Publishers Limited wurde im Zentralen Strafgerichtshof für schuldig befunden, ein obszönes Buch mit dem Titel "Miss Callaghan Comes to Grief" veröffentlicht zu haben und wurde zu £100 zuzüglich 50 Guineas [ca. 55 Pfund] für Gerichtskosten verurteilt. Durch den Prozess war auch öffentlich geworden, dass es sich beim Autor von "No Orchids for Miss Blandish" und "Miss Callaghan Comes to Grief" nicht, wie oft vermutet, um einen Amerikaner handelte, sondern um den britischen Autor James Hadley Chase.
Hans Schmid über die seltsame Transformationen eines Thrillers ... mehr
Süddeutsche Magazin: »Das Geheimnis von Scheidegg«
Vor drei Jahren verschwand der Bankangestellte Fridolin Pfanner aus seinem Allgäuer Heimatort und hinterließ nicht die geringste Spur. Ist Pfanner einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Hat er sich umgebracht? Oder ist er einfach abgehauen?
Ein Krimi aus dem wahren Leben - mit Lösung.
Von Jörg Steinleitner und Kai Strittmatter ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Am seidenen Faden
Sex, Drogen, Geld und Macht – der meisterliche Krimi des Hamburgers Frank Göhre behandelt Gier und Triebe, die das Leben eines entführten Unternehmersprösslings gefährden. Doch "Der Auserwählte" (Pendragon Verlag) von Frank Göhre ist viel mehr als die rasant erzählte Geschichte eines Kidnappings. In zahllosen Rückblenden und Perspektivwechseln fächert Göhre die Welt seiner Protagonisten auf.
Von Horst Eckert ... mehr
Kalender
Peter Schmidt
Am 11. August 1944 wird Peter Schmidt in Gescher, Kreis Coesfeld geboren. Zur Zeit des Ost-Westkonflikts bezeichnete die Kritik Schmidt als "einzigen ernst zunehmenden Autor im Agenten-Genre" (stern).
Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Literaturwissenschaften und Philosophie, Schwerpunkt psychologische Grundlagentheorie. Schmidt schrieb zahlreiche Romane im Genre des Politthrillers, Spionageromans, Detektivromans, Psychothrillers, SF-Thrillers und der Kriminalkomödie; schreibt auch unter dem Pseudonym Peter Cahn.
Für seine Krimis erhielt er mehrfach den "Deutschen Krimipreis" (1985, 1986, 1987, 1990) und 1994 in Anerkennung seines bisherigen Werkes den "Literaturpreis Ruhrgebiet".
Neben Kriminalliteratur und allgemeiner Belletristik (Satire, philosophischer Roman) hat Peter Schmidt auch zahlreiche Sachbücher über eigene Forschungen zum Verständnis der Begriffe Gefühl und Emotion, der Theorie der Emotionalen Intelligenz und der philosophischen Werttheorie verfasst.
Infos und Bibliographie:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia, petschmidt, KBV Verlag.

Ulrich Kroegers Krimitipp 7/10
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Gier und Geld, Krimi als Geschichtsschreibung und die Vitalität des Detektivromans
Ulrich Kroeger zu Büchern von Dominique Manotti ("Letzte Schicht"), Paco Ignacio Taibo II ("Der Schatten des Schattens"), Peter Abraham ("Ausradiert") und Justin Gray, Jimmy Palmiotti, Luke Ross ("Jonah Hex 2: Rächende Colts) ... mehr
krimiblog:
Ludger Menke mit True-Crime-Tipp | Vincent Bugliosi & Curt Gentry: Helter Skelter.
Satan is back: Eine diabolische Chronologie über den angeblich berühmtesten Massenmörder aller Zeiten. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z. B. CWA 2010 Dagger Finalists for the Gold, Steel and John Creasey (New Blood) ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 493: Ernesto Mallo – Der Tote von der Plaza Once (Audio) (Besprochen von Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
MORD IM TAUNUS- Kurz-Krimi-Wettbewerb. Und:
BRUNO CREMER - Maigret ist tot. Und: SEELENBRUCH von Eva Lirot -
Krimi-Rezension von Tanja Werner ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Videos: Mr. Joe Gores speaking about Dashiell Hammett and "The Maltese Falcon". Und natürlich das Cover der Woche (Hammett) ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: "the breakdown over the last decade and more of the distinction between 'literary' and genre fiction": Benjamin Kunkels "report on the American fiction of the last decade" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit Worstlist: 10 Themen, über die zu schreiben sich nicht lohnt ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLF: »Zeugnis für mutigen Journalismus«
Rodolfo Walsh ist eine legendäre Gestalt in Argentinien. Er starb mit nur 50 Jahren, am 25. März 1977, im Gewehrfeuer eines Sonderkommandos, das ihm auf offener Straße aufgelauert hatte. Am Tag zuvor hatte er einen offenen Brief an die Militärjunta verfasst, die Argentinien bis 1983 mit harter Hand regieren sollte. Bevor Walsh sein Hauptwerk, "Das Massaker von San Martín" (Rotpunkt Verlag), schrieb, war er Journalist und Verfasser von Kriminalgeschichten gewesen, ein ziemlich unpolitischer Mensch, der gerne Schach spielte. Ende 1956 hörte er beim Schachspiel in seinem Stammcafé erstmals Gerüchte über die wahren Ereignisse in der Nacht des 9. Juni 1956.
Von Katharina Döbler ... mehr
FAZ: »Hier sind die Opfer. Wer hat eine Theorie?«
Patricia Duncker, die Literaturwissenschaft in Manchester lehrt, ist in französischstämmige Theorien genauso verliebt wie ihr Kommissar mit dem sprechenden Namen Schweigen in ihre Protagonistin. "Der Komponist und seine Richterin" (Berlin Verlag) ist ein über weite Strecken reizvolles Pasticcio. Außerdem kommen die Liebhaber solcher Trivialphantasmen auf ihre Kosten, wie sie derzeit zuvörderst ein Dan Brown fabrizieren kann. Dunckers Buch lässt sich so auch als Lehrstück auf die gelegentlich nur heuristische Trennung zwischen E und U lesen.
Von Rose-Maria Gropp ... mehr
FAZ: »Paulsberg hatte nicht mehr töten wollen«
Vom winzigen Spalt, der den Gedanken von der Tat trennt: In "Schuld" (Piper Verlag), den neuen, fesselnden Geschichten Ferdinand von Schirachs gerät unsere Alltagsmoral ins Wanken.
Von Anja Hirsch ... mehr
Welt: »Schwache Sprache: Schirach verschenkt und versenkt seine Geschichten«
Strafverteidiger Ferdinand von Schirach wurde schnell zu einem Bestsellerautor. Warum eigentlich, fragt man sich bei seinem neuen Buch "Schuld" (Piper Verlag). Es sind einfache Geschichten. Sie sind schlicht gebaut. Die Architektur wiederholt sich gern. Es geht um Recht und Gerechtigkeit und die Welten, die dazwischenliegen. Sie sind anrührend, die Fälle. Man würde sie gern lesen. Was nur mühsam geht, weil Schirach Literatur will.
Von Elmar Krekeler ... mehr
Der Spiegel:
»Bloß nicht den Fuß verlieren«
Schon wieder Vampire? Ein Fall führt den schrulligen französischen Ermittler Adamsberg in die Heimat von Dracula. Fred Vargas' Krimi "Der verbotene Ort" (Aufbau Taschenbuch Verlag) ist der höchste Neueinsteiger unter den Taschenbuch-Bestsellern.
Von Ingo Schiwek, buchreport ... mehr

Der Spiegel: »US-Verlag verabschiedet sich vom gedruckten Buch«
Bekannt ist "Dorchester Publishing" für Liebesromane. Und dafür, alte Krimis von Schriftstellern wie Stephen King unter der Marke "Hard Case Crime" mit knallbunten, trashig anmutenden Covern erfolgreich neu aufgelegt zu haben. Im vergangenen Geschäftsjahr fuhr Dorchester zum wiederholten Mal deutliche Verluste im stationären Handel ein. Und druckt künftig nur noch auf Bedarf - und stellt sonst auf E-Books um ...mehr
Kalender
Dorothy B. Hughes
Am 10. August 1904 wird die Schriftstellerin Dorothy B(elle) Hughes in Kansas City, Missouri, geboren († 6. Mai 1993).
Die ausgebildete Journalistin veröffentlichte 1934 ihr erstes Buch, eine Lyriksammlung, erst 1940 folgte mit "The So Blue Marble" der erste von 14 Romanen, die sie im jährlichen Abstand veröffentlchte, bis sie abrupt im Jahr 1952 das Veröffentlichen für 11 Jahre einstellte (nach eigener Aussage, weil sie sich um ihre kranke Mutter und ihre Enkelkinder kümmern müsse und keine Ruhe mehr zum Schreiben finde). Ihr Roman "In a Lonely Place" wurde 1950 von Nicholas Ray mit Humphrey Bogart verfilmt und wurde zu einem Klassiker des "Schwarzen Films". Sie erhielt 1950 und 1978 den "Edgar" und 1978 verliehen ihr die "Mystery Writers of America" den "Grand Master".
Infos und Bibliographie:
kirjasto.sci.fi. (engl.), super-thriller.de Unionsverlag.
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat Stephen L. Carters
"Vermächtnis" gelesen ...
krimiblog:
Ludger Menke mit: Das tägliche Drama | Folge 7. Heute im Angebot: Jammer, Elend & der ganze Rest: Deutscher Krimi, Waschweiber und schwarze, schwule Schreiber. Bitteschön!. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 492: Andrea Camilleri – Die Farbe der Sonne (Audio) (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
WARLORDS - Neuer ARD Radio Tatort. Und:
DAS GEHEIMNIS DER OSIRIS - 3 tödliche Kreuzfahrten zu gewinnen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und er hat Ian Rankins "Ein reines Gewissen" gelesen ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Ian Rankin: Ein reines Gewissen. Gewohnt gekonnt startet Ian Rankin seine neue Reihe ...
NuT:
Joachim Linder mit Invisible/Crossover: Nö, Auster-Fan ist er nicht. Aber wenn’s um Mord und Inzest geht, dann wird er neugierig ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Robert B. Parker: "Alte Wunden": Ein neuer Auftrag für Spenser (na ja, im Original von 2003) und die alten Reflexe. Nichts zu bemängeln, Kriminalliteratur auf bestem Unterhaltungsniveau ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
ARD: »Die Lady, die den Mord zum Kunstwerk machte«
Sie ist die Grande Dame der Kriminalliteratur, Vorbild und Maßstab: die englische Schriftstellerin Agatha Christie.
Anlässlich ihres 120. Geburtstages besucht die Kultursendung "ttt" ihren ehemaligen Landsitz Greenway, bietet Einblicke in die ganz private Welt der Lady of Crime und stellt die Biographie "Agatha Christie. Das faszinierende Leben der großen Kriminalschriftstellerin." (Scherz Verlag) von Laura Thompson vor: ... mehr
FAZ: »Hippies, Morde und ein Staatsanwalt«
Am 24. Juli 1970 begann in Los Angeles der Prozess gegen Charles Manson und Mitglieder seiner "Family", die angeklagt waren, sieben Menschen ermordet zu haben, darunter die 26-jährige Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Roman Polanski. Der leitende Staatsanwalt, Vincent Bugliosi, veröffentlichte 1974 ein Buch über die Manson-Morde: "Helter Skelter". Das erfolgreichste Buch, das jemals über einen wahren Kriminalfall geschrieben wurde, erscheint jetzt im "Riva-Verlag" endlich auf Deutsch - die packende Dokumentation über die brutalen Morde der Manson-Bande in Kalifornien hält das Grauen auf Distanz.
Von Johanna Adorján ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
DLF: »Menschen und Monster«
Die Welt kann einem manchmal schon wie ein einziges Pandämonium vorkommen. Zumindest dann, wenn man, gebannt vom Bösen, Ferdinand von Schirachs neue Geschichten liest. 15 sind es in seinem Kurzgeschichtenband "Schuld" (Piper Verlag) . Schon in seinem brillanten Debüt "Verbrechen" zeigte sich von Schirach als ein Meister des konzisen, schlackenlosen Stils. In "Schuld" hat er ihn weiter verfeinern können.
Von Knut Cordsen ... mehr
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DLF:
»Grenzwelten«
In seinem ersten Roman "Handbuch für Detektive" (C.H. Beck Verlag) führt Jedediah Berry den Leser in eine eigenartige, fast surreale Welt. Vielleicht ist es deshalb hilfreich zu wissen: Der Autor selbst war einst Schlafwandler. Und so hat man am Ende der spannenden und amüsanten Lektüre gleich mehrfachen Gewinn: Vorzügliche Unterhaltung, ein literarisch ambitioniertes Spiel und den sicheren Eindruck, einen neuen Autor gefunden zu haben.
Von Gabriela Jaskulla ... mehr
NDR:
»Vom Schreiber zum Detektiv«
Schon wieder ist ein neuer Krimi auf den Buchmarkt gespült worden. Oder doch nicht? Keinesfalls - denn Jedediah Berrys Debütroman "Handbuch für Detektive" (C.H. Beck Verlag) ist eine erfrischende Mischung verschiedener Genres, in der die Grenzen zwischen Realität und Traum immer wieder verschwimmen. In den USA ist das Buch als Thriller, als Fantasy und als literarisches Meisterwerk ausgezeichnet worden.
Von Anna Kohout ... mehr
Kalender
Uwe Erichsen
Am 9. August 1936 wird Uwe Erichsen in Rheydt geboren. 
Bereits während einer Schulzeit war Uwe Erichsen journalistisch tätig, später schrieb er als Ausgleich zu seinem kaufmännisch-technischem Beruf, den er erlernt hatte. Als sich die ersten Erfolge einstellten, beschloß er, aus seinem Hobby einen Beruf zu machen.
Seit 1974 arbeitet Uwe Erichsen als freier Schriftsteller, er verfaßte cirka 240 Romanhefte und Taschenbuchromane, darunter Western, Agententhriller und Jerry-Cotton-Romane, sowie zahlreiche Kurzgeschichten und Fortsetzungsromane für Zeitschriften. Schließlich wandte er sich schwerpunktmäßig dem Kriminalroman zu.
Im Wettbewerb um den "Jerry Cotton Preis" des Bastei-Verlages errang er 1977 mit "Todesfalle Nizza" den zweiten Platz. In den folgenden Jahren veröffentliche Erichsen in regelmäßiger Folge jeweils einen oder zwei neue Romane, von denen einige als Vorlage für Filme des TATORT-Serie der ARD verwendet wurden. Nach seinem Roman "Das Leben einer Katze" verfasste er auch das Drehbuch zu dem Götz-George-Film "Die Katze" (Regie Dominik Graf).
Erichsens Romane sind Männergeschichten im besten Sinn, Storys von Bewährungsproben und Krisen, die konsequent in eine aktionsreiche und spannende Handlung aufgelöst werden. (Text: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Info und Bibliographie:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren
Robert Hans van Gulik
Am 9. August 1910 wird Robert Hans van Gulik in Zutphen, Niederlande geboren († 24. September 1967 in Den Haag).
Robert Hans van Gulik war der Sohn einer Arztfamilie. Von 1915 bis 1922 wuchs er in Indonesien auf, wo sein Vater als Sanitätsoffizier der niederländischen Kolonialarmee arbeitete. In der Grundschule wurde nur auf Niederländisch unterrichtet, doch durch die fremdsprachige Umgebung lernte er in dieser Zeit Chinesisch, Javanisch und Malaiisch. Weltweit bekannt wurde van Gulik in ganz besonderem Zusammenhang: Van Gulik war der Wiederbeleber einer der berühmtesten Gestalten der chinesischen Kriminalgeschichte, des legendären Richters Di.
Van Gulik begann 1934 wissenschaftlich zu publizieren, eine schriftstellerische Tätigkeit begann im Jahr 1949 mit einer Übersetzung des aus dem 18. Jahrhundert stammenden chinesischen Kriminalromans "Dee Goong An". Diese Übersetzung war ein solcher Erfolg, dass van Gulik begann, eigene Romane über Richter Di zu schreiben. Dabei wird in 14 Romanen, 2 längeren und 8 kürzeren Erzählungen die Karriere Dis vom Bezirksrichter an der Nordost-Grenze des Reiches bis zum Obersten Richter in der Hauptstadt nachvollzogen. Van Gulik schrieb keine Chinoiserien, er ließ Geschichten weiterleben, die in einem fernen Land anfingen und vertraute Gefühle erweckten: Spannung, vor allem anderen.
Info:
wikipedia, krimi-couch, krimi-couch, www.ude.de, Diogenes Verlag
Thierry Jonquet
Am 9. August 2009 stirbt der französische Kriminalschriftsteller Thierry Jonquet im Alter von 55 Jahren in einem Krankenhaus in Paris an einem Herinfarkt. "Mit Thierry Jonquet verliert der Kriminalroman einen seiner brillantesten, aber auch düstersten Schriftsteller", würdigte der französische Kulturminister Frederic Mitterrand den Autor.
Thierry Jonquet wurde 1954 in Paris geboren und studierte Philosophie und Ergotherapie. Seit seinem literarischen Debüt 1982 veröffentlichte er neben Jugendbüchern fünfzehn Romane, von denen mehrere ausgezeichnet wurden. Jonquet galt als einer der erfolgreichsten Krimiautoren Frankreichs.
Info:
Hoffmann & Campe Verlag, Le Monde (frz.), police etcetera (frz.), , agoravox (frz.), thierry.jonquet.fr, Random House.
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 6., 7. und 8. August 2010 ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl mit der Überschrift "Dagger für Theorin". Vier Bücher über die vier Jahreszeiten auf der schwedischen Insel Öland hat Johan Theorin geplant: zwei Romane sind bereits erschienen. Nun ein Preis ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 491: Guido Rohm – Blut ist ein Fluss (Besprochen von Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
REICH UND TOT von Ian McDowall. Und:
MÄDCHENFÄNGER - Per E-Mail in den Tod ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Natsuo Kirino – "Grotesk". Natsuo Kirinos Radikalität ist bestürzend.
Dabei beginnt ihr Krimi noch ganz erträglich. ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp mit Neuem im Kino: Kiss & Kill, Mother ...
NuT:
Joachim Linder mit Schuld und Sühne (Forschung). Z. B: Die Geschichte eines Verbrechens… Über den Mord in der Romanwelt Dostojewskijs ...
text-und-web:
Dietmar Jacobsen über den Kriminalroman "Die Tat" von Friedrich An: Welchen Stellenwert Friedrich Ani diesem dritten seiner so genannten "Seher-Romane" zuordnet, macht der Münchner Autor selbst in einer Vorbemerkung deutlich. Darin zählt er "Die Tat" zu jenen unter seinen bisher geschriebenen Romanen, die er gerne mitnehmen würde in eine spätere Zeit, und schließt: "Für mich ist 'Die Tat' eine Art Reisepass für die Länder meiner künftigen Bücher." ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Wolfgang Bitburger, den Doyen der deutschen Krimikritik ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
»Radio Bremen Krimipreis 2010«:
In diesem Jahr verleiht Radio Bremen seinen Krimipreis an den schwedischen Kriminalschriftsteller Arne Dahl (Foto von Finn Hensner). Die Jury zeichnet Dahl für seine Gabe aus, ausgetretenen Krimiwegen völlig neue Perspektiven abzugewinnen. Mit seinem international vernetzten A-Team macht er eine Gruppe interessanter Persönlichkeiten zum ebenso widersprüchlichen wie genialen Gesamtermittler, literarisch anspruchsvoll, nachdenklich und mit feinem Humor. In all seinem Romanen spart er die Folgen von Gewalt und Verrat, von politischen Entscheidungen für die Einzelnen nicht aus, so dass am Ende jede glatte oder vorhersehbare Lösung verweigert wird – zu Recht und mit Gewinn für die Leser.
Am Mittwoch, 15. September, wird der Preis im Rahmen des 13. Bremer Krimifestivals "PrimeTimeCrimeTime" bei Radio Bremen im Café Restaurant Weserhaus verliehen. Mit dabei sind im Rahmen der Großen Radio Bremen Krimi-Nacht die Autorinnen und Autoren Petra Hammesfahr, Angela Esser und Andreas Izquierdo. ... mehr.
DLF:
»Pure Lebensfreude«
Auch die originellsten Beispiele zeitgenössischer Spannungsliteratur bewegen sich zwischen den Polen hart und herzig. Peter Mayles "Ein diebisches Vergnügen" (Blessing Verlag) ankert klar im Hafen der Herzigkeit. Denn die einzige rote Flüssigkeit, die in diesem Roman fließt, ist Traubensaft. Der allerdings ist vom Feinsten: Bordeaux. Peter Mayle ist mit seinem Krimi ein ziemlich vergnügliches Werk gelungen. Ein Muss für alle Weinliebhaber und Frankreichfreunde.
Von Sacha Verna ... mehr
Rotpunkt Verlag:
»Große Augenblicke der argentinischen Literatur«
Rodolfo Walsh gilt als einer der bedeutendsten Autoren Argentiniens. Er beeinflusste eine ganze
Reihe zeitgenössischer Schriftsteller, die sich in seinem Land mit der Diktatur auseinandersetzten. Nach der Veröffentlichung eines offenen Briefes an die Militärjunta Argentiniens (pdf-Datei) wurde er von Sicherheitskräften entführt und gehört seither zu den zahlreichen "Verschwundenen" Argentiniens.
Der Band "Die Augen des Verrräters" (Rotpunkt Verlag) ist eine abwechslungsreiche Sammlung von Kriminalgeschichten, die in argentinischen Großstädten, aber auch in der Provinz oder in europäischen Städten wie Budapest oder Bremen spielen.
Abgerundet werden sie durch den von Walsh verfassten, sehr aufschlussreichen Aufsatz "Zweieinhalb Jahrtausende Kriminalliteratur" (pdf-Datei), in dem der Autor die Geschichte der Kriminalliteratur erzählt. Ein Nachwort von Wolfram Nitsch informiert über Autor und Werk ... mehr
Süddeutsche: »Aller Abgrund ist schwarz«
Ferdinand von Schirach wurde 1964 in München mit einem schwierigen Erbe geboren; er ist der Enkel des NS-Reichsjugendführers Baldur von Schirach. Er schlug die juristische Laufbahn ein und ist seit 1994 in Berlin als Strafverteidiger tätig. Mit "Schuld" (Piper Verlag) legt er sein zweites literarisches Buch vor.
"Literatur ist immer wahrer als eine fünf Meter lange Akte": Rebecca Casati sprach mit ihm über das Schreiben, Menschenkenntnis - und das perfekte Verbrechen ... mehr
Tagesspiegel: »Das Recht ist anderswo«
Verbrechen ohne Strafe: Ferdinand von Schirachs Erzählband "Schuld" (Piper Verlag) ist erschienen. Manchmal sind von Schirachs Geschichten so verschlungen, so irr, dass sie eigentlich nur ausgedacht sein können. Doch basiert in diesem Buch alles auf realen Fällen aus der Anwaltstätigkeit des Autors, die er nicht zuletzt aus Gründen der Schweigeplicht literarisierte. Der Reiz des Buches besteht in seiner Authentizität. Und darin, dass von Schirach keine Urteile fällt, die Fragen nach Gut oder Böse offen lässt.
Von Gerrit Bartels ... mehr
DLF:
»Mord auf der Insel«
Die Britin Ann Cleeves hatte bereits seit mehr als 25 Jahren Kriminalromane geschrieben, als ihr plötzlich, mit 50, der internationale Durchbruch gelang. Mit "Die Nacht des Raben" ("Raven Black"), einem klassischen murder mystery, das auf den Shetlandinseln spielt. Dafür bekam sie den prestigeträchtigen Duncan Lawrie Dagger Award, seitdem wurden ihre Bücher in rund 20 Sprachen übersetzt und vielfach fürs Fernsehen verfilmt. Jetzt hat Ann Cleeves, die auch schon als Erzieherin und Bewährungshelferin arbeitete, ihr "Shetland-Quartett" fertiggestellt. Bei uns erscheint Teil vier der Reihe unter dem Titel "Sturmwarnung" (Wunderlich Verlag).
Von Antje Deistler ... mehr

Wiesbadener Kurier: »Damals auf Wolke sieben«
Horst Eckert gehört mit seinem neuen Roman "Sprengkraft" (Grafit Verlag) zu den fünf Nominierten für den diesjährigen Friedrich-Glauser-Preis. Der Preis gilt als einer der wichtigsten Anerkennungen von Kriminalromanen. Der Düsseldorfer Horst Eckert war im Mai mit zwei Kolleginnen Krimi-Stipendiat in Wiesbaden. Bis zum September muss er auf die Bekanntgabe des Preisträgers warten.
Viola Bolduan sprach mit ihm übern diesen spannenden Sommer ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesung am 5. August 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 490: Ian Rankin – Ein reines Gewissen (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER HEILIGE EDDY - Krimi-Hörspiel. Und:
OPFER DES VERKEHRS - Krimi-Hörspiel nach wahrer Begebenheit ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Neil Jordan, Bob Hoskins und "Mona Lisa" ...
NuT:
Joachim Linder mit Lucie Duff Gordons Feuerbach-Übersetzung (etc.) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über die Detektei Geheimnislos hat ihr kleines Büro im Hinterhof der Literatur ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Welt:
»Ein Schotte kommt ins Périgord«
"Bruno, Chef de Police", das Debüt eines Autors, den im deutschsprachigen Raum niemand kannte, hat sich aus dem Stand heraus gleich 75 000 Mal verkauft. Nun legt der Verlag also mit "Bruno Nr. 2" nach. Das Buch heißt "Grand Cru" (Diogenes Verlag), und auch dieses Mal stirbt das Hauptopfer auf ungewöhnliche Weise.
Martin Walker hat eine der schönsten Regionen Frankreichs zum Krimiland erhoben und damit überhaupt erst für die Literatur erschlossen.
Von Tilman Krause ... mehr

FOCUS: »Tatort schießt auf Festivals«
Immer wieder kursieren Mitteilungen im Netz, bestimmte Logos zu entfernen, um Abmahnungen zu vermeiden. Erhellendes dazu lieferten Meldungen von "FOCUS" und "Buchmarkt", die eine harsche Praxis des öffentlich-rechtlichen Medienkolosses ARD dokumentieren:
Der Tatort ist überall: Von der Eifel bis zum Ammersee. Doch Krimifestivals, die den Begriff im Namen führen, müssen die juristische Keule der ARD fürchten. Auch Buchverlage zittern ... FOCUS und Buchmarkt
Biker-Gangs spielten in der 1990er Jahren eine große Rolle im alltäglich kriminellen Wahnsinn, erklärt Thomas Wörtche im aktuellen "Leichenberg".
Besonders heftig war das in Montreal
und vor diesem Hintergrund läßt der kanadischen Schriftsteller Trevor Ferguson unter dem Pseudonym John Farrow seine Romane um den Montrealer Sergeant-Detective Emile Cinq-Mars spielen. "Treibeis" (Knaur Taschenbuch) heißt der jetzt aktuell erschienene Band und beinhaltet eine robuste Geschichte, extrem raffiniert erzählt. Das Thema Biker und eine eher unbedarfte Übersetzung haben Farrows Roman mit dem Debut von Derek Nikitas "Scheiterhaufen" (Seeling Verlag) gemeinsam. Derek Nikitas ist sicher ein Autor, den man sich merken soll. Nicht unbedingt merken muss man sich alles, was das diesjährige Frankfurter-Buchmessen-Thema
"Argentinien" kriminalliterarisch hervorbringt. Auf Guillermo Orsis Roman "Im Morgengrauen" (dtv) und "Stille Wut" (DVA) von Sergio Bizzio könnte man leicht verzichten.
Der Zürcher "Rotpunktverlag" bringt dagegegen mit einer Neuausgabe des True-Crime-Klassikers "Das Massaker von San Martín" eines der Hauptwerke der südamerikanischen (Kriminal-)Literatur und mit "Die Augen des Verräters" den bei uns fast unbekannten argentinischen Journalisten und Schriftsteller Rodolfo Walsh wieder zu Ehren.
Ein sehr schönes Projekt kommt vom "DistelLiteraturVerlag": Suite Noir - eine Reihe schmaler Bändchen, die allesamt hommages an berühmte Noir-Texte sind. Literarisch überzeugt indes nur Chantal Pelletiers "Schießen Sie auf den Weinhändler", ein wunderbar blutiger Kommentar zum Kochen & Crime-Boom.
Lesen Sie mehr, und zwar ... hier
Kalender
Per Wahlöö
Am 5. August 1926 wird Per Wahlöö in Lund in Schweden geboren. († 23. Juni 1983)
Nach dem Studium der Geschichtemachte machte Wahlöö als Journalist Karriere. Seit 1946 arbeitete er als Polizeireporter. In den Fünfzigerjahren ging er nach Spanien, wurde 1956 vom Franco-Regime ausgewiesen und ließ sich nach längeren Reisen, die ihn um die halbe Welt führten, in Schweden nieder und begann Bücher zu schreiben. Zusammen mit seiner Frau, Maj Sjöwall, schrieb er einen Zyklus von zehn Kriminalromanen, die zu Welterfolgen wurden. (Info: Rowohlt)
Infos und Bibliographie bei krimi-couch.de, wapedia.de, kaliber. 38, WDR, Rowohlt Verlag. lithist.
aveleen avide heute mit einem Interview mit Gabriele Diechler: Was hat es bei Gabriele Diechler mit "Take it easy" auf sich? Und wie kam der Krimi in Gabriele Dichlers Leben? ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesung am 4. August 2010. Und über den Aushilfshausmeister, der Regionalkrimis liebt ...
krimiblog:
Ludger Menke mit kleiner Pause. Aber natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. z.B. "anti-gay, anti-feminist, anti-Democrat": Autorin Anne Rice möchte mit christlichen Fundamentalisten nichts zu tun haben ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 489: Gabriella Wollenhaupt – Grappa und die keusche Braut (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER MANN OHNE GESICHT - Krimi-Hörspiel nach Dorothy L. Sayers. Und:
MENSCH AUF RATEN - Gruseliges Krimi-Hörspiel. Und:
BLINDPROBE - Krimi-Hörspiel mit dem Geist des Weines ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und R. i. P. Tom Mankiewicz ...
NuT:
Joachim Linder mit Law and Literature (Forschung) ...
Spannungsromane:
amer über Scott Mariani: DAS FULCANELLI-KOMPLOTT ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über seinen Beitrag "Wie gut ist der deutschsprachige Kriminalroman – und warum gibt es ihn nicht? Eine ausgewogene Polemik" bei der Krimi-Couch ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Frankfurter Rundschau:
»Der gewissenhafte Träumer«
Der amerikanische Autor Jedediah Berry hatte eigentlich nicht die Absicht einen Detektivroman zu schreiben. Er wollte lediglich seine Hauptfigur – Charles Unwin – in ein neues Leben stoßen. Herausgekommen ist ein "Handbuch für Detektive" (C.H. Beck Verlag). Ein Buch ohne Genre-Grenzen.
Von Sylvia Staude ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Brillanter Alleingang eines Ghostwriters
Wer über Peter de Jonge reden will, muss auch über James Patterson reden. Denn der eine hat einmal die Bücher des anderen geschrieben. Nach drei "Patterson"-Bestsellern fühlte sich Peter de Jonge also bereit für seinen Alleingang: "Die letzte Lüge" (Heyne Verlag) atmet New York aus jeder Zeile, der Blick auf die Stadt ist genau, präzise, unsentimental, die Geschichte ist klar, übersichtlich und spannend.
Von Reinhard Jahn ... mehr
DLR:
»Seltsames Schicksal einer verwirrten Frau«
Ein vertauschtes Kleinkind und ein Mordversuch in der Badewanne: Zoë Beck macht aus zwei veritablen Albträumen einen eleganten Psychothriller mit einem besonderen Blick für zwangsneurotische Situationen: "Das alte Kind" (BasteiLübbe Verlag) Dass Beck diese beiden existentiell schlimmen Situationen über den langen Bogen von 30 Jahren erzählter Zeit zusammenfügt, überrascht bei einem Text dieser Güte nicht. Wie sie das tut, ist das Bemerkenswerte an diesem elegant gebauten Roman.
Von Thomas Wörtche ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
BR:
»Lady mit vier Dolchen«
Auch wenn bei Krimis Skandinavien derzeit in ist: In der klassischen Detektivstory ist England praktisch unübertroffen. Grusel, Brutalität und menschliche und Abgründe, aber bitte mit Stil. Diese Tradition pflegten - und pflegen - seit Agatha Christie mehrere ältere Damen.
P.D. James, Schöpferin von Kommissar Dalgliesh, wurde am 3. August 90 Jahre alt und schreibt munter weiter.
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ... mehr
Neue Zürcher:
»Dumme Detektive«
In der Neuauflage der gesammelten Werke von Borges erscheint mit "Chroniken von Bustos Domecq" (Hanser Verlag) nun der zweite Band der mit Adolfo Bioy Casares gemeinsam geschriebenen Werke. Es ist dies so etwas wie ein Nachschlag zum ersten Band, den Detektivgeschichten des Isidor Parodi, die durch den abstrusen Einfall, einen Gefängnisinsassen Mordfälle lösen zu lassen, vom Ansatz her etwas Besonderes haben..
Von Leopold Federmair ... mehr
Kalender
Jürgen Alberts
Am 4. August 1946 wird Jürgen Alberts in Kirchen/Sieg geboren. 
Alberts studierte Germanistik, Politik und Geschichte in Tübingen und Bremen und promovierte über die Bildzeitung. Heute lebt er mit seiner Frau Marita zusammen in seiner Wahlheimatstadt Bremen, über die er bereits eine zehnbändige Romanserie verfasst hat. Seine Bücher wurden in viele europäische Sprachen übersetzt und erhielten mehrere Auszeichnungen wie den Marlowe für "Der große Schlaf des J.B.Cool" (1996) und den Deutschen Krimipreis für "Tod eines Sesselfurzers" (1993). Neben seinen Tätigkeiten als freier Schriftsteller und Herausgeber (z.B. der Reihe GourmetCrime im Europa Verlag) sowie als freier Mitarbeiter bei WDR und ZDF organisiert er internationale Krimifestivals, wie z.B. seit 1997 Prime Time Crime Time in Bremen.
Infos und Bibliographie:
Homepage des Autors, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren,Home Story, Wikipedia, Goethe Institut.
Klaus Möckel
Am 4. August 1934 wird Klaus Möckel in in Kirchberg/Sachsen geboren. 
Klaus Möckel erlernte den Beruf des Werkzeugschlossers, studierte Romanistik in Leipzig und arbeitete als Assistent an der Universität Jena. Seine Dissertation schrieb er über Saint-Exupery und war anschließend als Verlagslektor tätig. Beim Verlag VOLK UND WELT machte er sich bald einen Namen als Herausgeber, Übersetzer und Nachdichter vor allem moderner französicher Dichter. Seit 1969 arbeitete er als freier Autor und veröffentlichte ein gutes Dutzend eigener Bücher, darunter einige Kriminalromane. Einige seiner Werke wurden ins Tschechische und Slowakische übersetzt.
Infos und Bibliographie:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Krimi-Forum.
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (4) Richard Price: Cash
2 (1) Pete Dexter: God’s Pocket
3 (–) Derek Nikitas: Scheiterhaufen
4 (2) Dominique Manotti: Letzte Schicht
5 (9) Jirí Kratochvil: Das Versprechen des Architekten
6 (–) John Farrow: Treibeis
7 (–) D.B. Blettenberg: Murnaus Vermächtnis
7 (–) Don Winslow: Pacific Paradise
8 (–) Giancarlo de Cataldo: Romanzo Criminale
9 (10)John Hart: Das letzte Kind
Hier als schöne pdf-Datei
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat Enrique Cortés' "Der 26. Stock" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Nachrichten aus den Medien: P.D. James wird 90, Krimiausstellung in Euskirchen. Und Krimilesung am 3. August 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke mit: Das tägliche Drama | Folge 6. Heute im Angebot: Pinguine, die Geburtstag feiern, eine Vampir-Autorin und ihr Leid mit dem Kreuz sowie Geister in gebrauchten Büchern. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 488: Wolfgang Burger – Eiskaltes Schweigen (Besprochen von Susanne Kellersmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
9 MILLIMETER - Krimi-Hörspiel. Und:
GLOBAL BRIAN - Sci-Fi- Krimi-Hörspiel & Download. Und:
HÖRSPIEL-KINO unter freiem Himmel mit Highsmith' RIPLEY ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Trailer zur Ken-Bruen-Verfilmung "The Guards". Undmit dem Cover Woche (Ed MCBain) ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri. Auch der dritte Krimi von Colin Cotterill ist charmant abstrus und schön verschroben ...
NuT:
Joachim Linder mit Verbrecherphysiognomie (Vikar Joseph Brehm) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über ein Grummeln bei Facebook. Steht doch auf der neuen Krimiwelt-Bestenliste mal wieder nur ein deutscher Titel, noch dazu auf hinteren Plätzen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Der Spiegel:
»Mankell macht's auch ohne Kurt«
Mit seinem Krimi "Der Chinese" (Deutscher Taschenbuchverlag dtv) schafft es der Schwede Henning Mankell in die Top Fünf der Bestsellerliste.
Die Taschenbuch-Ausgabe steigt diese Woche auf dem vierten Rang ein - ganz ohne Kurt Wallanders Hilfe.
Von Ingo Schiwek, buchreport ... mehr

Literaturen:
»Mordsvergnügen«
Alle Leute lesen Krimis. Neuerdings geben sie es auch gern zu – der Krimi ist die literarische Erfolgsformel unserer Tage. Crime Fiction beherrscht die Bestseller-Listen, stützt den Buchhandel, ist in allen medialen Darreichungsformen präsent – im Fernsehen, im Kino, im Theater, als Hörspiel, Hörbuch, DVD oder Comic..
Für das Spezialthema der Zeitschrift "Literaturen" hat Krimiexperte Thomas Wörtche 13 spannende Fälle ausgewählt ... mehr
Evolver:»Zufallsgesteuerte Teeniejagd«
"Cupido" war ein Meilenstein unter den Serienkiller-Thrillern. Jetzt ist mit "Mädchenfänger" (Wunderlich Verlag) ihr vierter Roman erschienen, mit dem die US-Autorin Jilliane Hoffman versucht, an den Erfolg ihres Debüts anzuknüpfen. Leider vergeblich.
Dabei birgt das Grundthema - die Unbedarftheit junger Menschen im Internet - durchaus Potential für einen guten Thriller, findet Marcel Feige ... mehr
Kalender
P. D. James
Am 3. August 1920 wird P. D. James (Lady Phyllis Dorothy James, Baroness James of Holland Park) in Oxford geboren . 
Im Zweiten Weltkrieg arbeitete P. D. James als Krankenschwester. 1941 heiratete sie den Arzt Connor Bantry White, der jedoch unheilbar krank aus dem Krieg zurückkehrte, so dass sie bis zu seinem Tod 1964 allein für den gemeinsamen Lebensunterhalt sorgen musste.
Ab 1949 war sie in der staatlichen Krankenhausverwaltung tätig. In dieser Zeit begann sie mit dem Schreiben und veröffentlichte 1962 ihren ersten Roman "Ein Spiel zuviel". Ihm sollten 17 weitere folgen, in denen fast immer Adam Dalgliesh, ein schweigsamer, verwitweter Kriminalpolizist, ermittelt. 1972 führt P. D. James als eine der ersten Krimi-Autoren eine weibliche Privatdetektivin ein.
1991 erhob Königin Elizabeth sie in den Adelsstand und wenig später verursachte die konservative Autorin mit ihren Äußerungen eine erbittert geführte Diskussion um die moralische Entscheidungsfähigkeit der "unteren Schichten".
Infos und Bibliographie:
wikipedia , Krimi-Couch, kaliber. 38, Wörtches Crime Watch, krimiblog, Denis Scheck, Special von Droemer/Knaur.
Weitere August-Meldungen gibt es hier
Die Juli-Meldungen gibt es hier
Die Juni-Meldungen gibt es hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
August: Neu bei den Alligatorpapieren
SCHMAUCHSPUREN
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
No. 28
Sind Krimihelden, wenn sie serienweise auftreten, von vornherein verdächtig? Dürfen wir nur den grübelnden Einzelgängern aus dem Noir-Genre glauben? Oder gerade denen nicht? Peter Hiess ermittelt …
Peter Hiess zu Büchern von Martin Compart ("G-Man Jerry Cotton"), Douglas Preston ("Cult - Spiel der Toten"), Lincoln Child ("Nullpunkt"), Ono Mothwurf ("Werbevoodoo"), Roger Zelaznyi ("The Dead Man's Brother"), Donald E. Westlake ("The Cutie") und James Sallis ("Dunkle Schuld") ...
mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 38/10
Ein prominenter Toter in Salzburg, ein Ex-CIA-Agent in New York und Männermorde auf Gotland... ...
Im PKT 38 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Juni und Juli 2010 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Christian Linker
Christian Linker wurde 1975 in Leverkusen geboren. 2009 erhielt er den "Hansjörg Martin-Preis" des Syndikats für seinen Jungenkrimi "Blitzlichtgewitter" .
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat ihn zur 'legendären' Befragung gebeten, bei dem ein schnelles und praktisches italienisches Gericht serviert wurde ... mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
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KrimiKurier 34 Von der Neuen Welt über die Eifel bis zu den beiden Alpenrepubliken. Jede Menge Intrigen und Erpressungen, übersinnliche Begegnungen, amouröse Verstrickungen und Spannung ... Gisela Lehmer-Kerkloh und Jörg von Bilavsky stellen diese Bücher vor: "Alte Wunden" (Robert B. Parker), "Die Nürburg-Papiere" (Jacques Berndorf), "Die Seherin von Garmisch" (Martin Schüller), "Bad Fucking" (Kurt Palm) und "Tote Träume" (Petra Ivanov). Lesen Sie ... mehr. |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh & Jörg von Bilavsky |
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
3/2010
Gewalt in Südafrika
Kämpfe im Polizeiapparat um die guten Plätze nach der Apartheid, Spannungen zwischen den Polizeibeamten verschiedener Rassen und Ghettos, die all ihren Hass und ihre Angst gegen sich selbst richten.
Michael Schweizer über zwei gute Romane und einen besseren: die Bücher "Blutiges Erwachen" von Roger Smith, "Schlaf ein, mein Kind" von Andrew Brown und "Dreizehn Stunden" von Deon Meyer ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 7/10
Gier und Geld, Krimi als Geschichtsschreibung und die Vitalität des Detektivromans
Ulrich Kroeger zu Büchern von Dominique Manotti ("Letzte Schicht"), Paco Ignacio Taibo II ("Der Schatten des Schattens"), Peter Abraham ("Ausradiert") und Justin Gray, Jimmy Palmiotti, Luke Ross ("Jonah Hex 2: Rächende Colts) ... mehr
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 54
Wer sich wirklich für Kriminalliteratur interessiert, kommt an Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur zum Krimi nicht vorbei.
Diesmal auch mit Sekundärliteratur aus Griechenland und Beiträgen von Bernd G. Bauske ("Jean Claude Izzo* pop", Detlef Hartlap ("Tatort-Kommissar aus dem Saarland lernt kochen"), Thomas Wörtche ("Sherlock Holmes. Heute?"), Reinhard Hillich ("ACD und ich. Notizen eines Übersetzers"), J. Madison Davis ("Krimis aus Irland im Überblick") und Chrysa Spyropoulou ("Ist der griechische Krimi eine vorübergehende Erscheinung oder ein klassisches Genre?")
Wo? Natürlich ... hier!!
Der Wagen von Nadir Taraki explodiert auf dem Parkplatz des Polizeipräsidiums. Nadirs Kollegin Leonore wird dabei schwer verletzt. Die Spur führt nach Belgien zu dem polnischen Gangsterboss Arthur Kowallek, dessen Imperium durch Nadirs Undercovereinsatz einen schweren Schlag hinnehmen musste. Nadir und sein Kollege Lenz sind in Brüssel auf die Amtshilfe eines belgischen Kollegen angewiesen. Kowallek gehört offenbar zu einem kriminellen Netzwerk, das mit korrupten EU-Beamten zusammen arbeitet. Aber Nadir gewinnt immer mehr den Eindruck, dass der belgische Apparat ihn von Kowallek fernhält. Wie weit reichen die Verbindungen des Gangsterbosses in Politik und Polizei? Wem kann Nadir bei seiner Jagd auf Kowallek noch trauen?
Fotograf Lüder Andersen ist auf Usedom unterwegs. Durch eine Überschwemmung ist sein gebuchtes Quartier unbrauchbar, aber er findet Unterschlupf bei Privatleuten. Dort lernt er den Sohn des Hauses kennen, der sich seltsam benimmt und von allen "Fisch" genannt wird. Eine Folge der Krimireihe mit Wilfried Dziallas, die in den verschiedenen Regionen der "Plattdeutschen Provinz" spielt.
Das hat der kleine Gauner Eddy wirklich nicht gewollt. Er lügt und betrügt, er klaut und haut notfalls auch zurück. Aber dass der verhasste Spekulant König bei dem Handgemenge im Hausflur so unglücklich stürzt, war nicht eingeplant. "Ich habe Horst König umgebracht, ich fass' es nicht."
Nach dem ersten Schock überdenkt Eddy seine ausweglose Lage und die vielen Fragen, die man ihm stellen wird: "Kriminalpolizei, guten Tag. Sie sind also Eddy Stein, Straßenmusiker, vorbestraft und haben zur Tatzeit das Haus betreten. Erzählen Sie mal ...". Die Leiche muss also weg, bevor die Bodyguards Argwohn schöpfen. Bald spricht ganz Berlin über den Mordfall König und die zweifellos politischen Tatmotive ...
Tödliche Ansteckungsgefahr ...
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ironische Kurzkrimis für Menschen, die sich ohne beschleunigten Puls nicht mehr ins Bett legen möchten.
rau Hag verdient ihren Lebensunterhalt mit Einbrüchen. Eines Nachts geschieht das, wovor sich alle Einbrecher insgeheim am meisten fürchten: Auf Einbruchstour stösst Frau Hag in einem Haus auf eine Leiche ...
Alles zum Nachhören!
Die TV-Tipps

Viele interessante Filme, natürlich zahlreiche Wiederholungen und gute Serien.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
ZDFneo, 21.00
(GB 2001, R.: David Tucker)
Drehbuch: David Hoskins
LV: Charaktere von Caroline Graham
Nachdem die Hand eines Hotelerben auftaucht, beginnt Inspector Barnaby den dazugehörigen Körper und den Mörder zu suchen.
Entspannende britische Krimiunterhaltung
mit John Nettles, Daniel Casey
RBB, 22.15
(S/D 2009, R.: Leif Magnusson)
Drehbuch: Stephan Apelgren, Stefan Thunberg
LV: Charakter von Henning Mankell
Ein Motorradfahrer, der kurz vorher die schwedisch-dänische Grenze illegal überfuhr, wird tot aufgefunden. Kommissar Wallander fragt sich, ob er ein Drogenkurier war. Seine erste Spur führt ihn zu einem Motorradclub.
TV-Krimi
Mit Krister Henriksson, Lena Endre, Sverrir Gudnason, Nina Zanjani, Stina Ekblad, Mats Bergman
HR, 23.30
Drehbuch: Walter Hill
LV: Jim Thompson: Getaway, 1958 (Getaway)
Auf Wunsch des korrupten Politikers Jack Benyon wird Doc McCoy vorzeitig aus der Haft entlassen. Er soll eine Bank ausrauben. Der Überfall gelingt, aber danach geht alles schief.
Die gelungene und kommerziell sehr erfolgreiche Verfilmung des Krimis, mit Steve McQueen und Ali MacGraw – obwohl das letzte Drittel des Buches fehlt. Und das ist noch nicht alles, wie der französische Regisseur Alain Corneau meint: "Im Gegensatz zu Hammett und Chandler sind die Amerikaner nicht dazu in der Lage, Thompson zu verfilmen. Nehmen wir zum Beispiel Getaway. Die Figuren werden für die Verfilmung um 180 Grad gedreht, das Buch um mindestens ein Drittel gekürzt. Die Personen und das Thema des Romans wurden an die Seite gedrängt. Doc McCoy ist im Buch ein viel düsterer Charakter als Steve McQueen, und die philosophischen Dimensionen gingen völlig verloren." – Trotzdem ist "Getaway" ein kalter, düsterer und amoralischer Film.
Mit Steve McQueen, Ali MacGraw, Ben Johnson, Al Lettieri, Slim Pickens, Bo Hopkins
Hinweis:
Besprechung der DVD "Sam Peckinpah: Passion & Poetry":
kriminalakte/2009/12/28