Kennern der legendären DuMont-Noir-Reihe sei George P. Pelecanos längst kein Unbekannter mehr, sagt Jürgen Fichtinger im Onlinemagazin "evolver". Nachdem man ihn wegen der seltsamen Veröffentlichungspolitik vieler deutscher Verlage beinahe schon abgeschrieben habe, sei es umso erfreulicher, daß der "Rotbuch-Verlag" mit dem Buch "Wut im Bauch" nun schon den zweiten Roman aus Pelecanos Derek-Strange-Reihe veröffentlicht habe ... mehr
In dem neuen Kriminalroman von Avraham Chasson, "Lailas Schwur" (Aufbau) muss der Tel Aviver Kommissar Charles Malcha einen komplizierten Mord aufklären, der auf dem Templerfriedhof am Rande der Stadt geschah, erklärt sab in der "Neuen Zürcher" vom 28.08.2004. Wie sein literarischer Kollege aus Jerusalem, Batya Gurs Inspektor Michael Ochajon, verfahre auch Malcha eher induktiv als deduktiv: Erst die Summe der falschen Vermutungen führe zur richtigen Deutung ... mehr
Avraham Chasson wusste sehr viel – wohl deshalb, weil er in allerhand Berufen gearbeitet hatte: als Bauer, Gebrauchtwagenhändler, Händler, Luftwaffenpilot. Er gehörte zu den wenigen Israelis, die fließend Arabisch sprechen und Kontakte zu Palästinensern haben. Ideologie spielte dabei keine Rolle, erzählt Hannes Stein in "Die Welt" vom 07.08.2004. Aus traurigem Anlass: Avraham Chasson, Schriftsteller, geboren in Jerusalem, starb dort 51-jährig am 13. Juli 2004 ... mehr
"Mann ohne Makel. Stachelmanns erster Fall" nannte Christian von Ditfurth seinen Debütroman als Krimiautor, darauf hoffend, dass dem ersten Band bei Erfolg ein zweiter folgen werde, erklärt Petra Pluwatsch im "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 28.08.2004. Von Ditfurths Rechnung ging auf. Der rheumageplagte Historiker durfte sich erneut auf berufliche Abwege begeben. "Mit Blindheit geschlagen"(Kiepenheuer & Witsch) heiße Stachelmanns zweiter Fall, eine spannende und schlüssige, wenngleich sprachlich zuweilen etwas holprig erzählte Geschichte... mehr
"Hunkeler macht Sachen" (Ammann Verlag) ist Hansjörg Schneiders fünfter Hunkeler-Krimi. Besorgten Fans sei verraten: Es ist vermutlich nicht der letzte, zumal Hunkelers Rauswurf bei der Basler Kriminalpolizei nur ein vorübergehender ist. Und doch, an Peter Hunkeler nage das Alter stellt Sacha Verna im "Deutschlandfunk" am 27.08.2004 fest ... mehr
Der neue Rebus-Krimi "Die Kinder des Todes" sei wieder einmal eine Klasse für sich, meint Ingo Frommer beim "ZDF" und wählte den Roman zum Krimi der Woche. Ian Rankin verstehe es, vertrackte Rätsel zu entwickeln, die er gemeinsam mit dem Leser nach und nach aufdrösele. Dazu komme, dass Rankin in jedem seiner Rebus-Krimis ein wenig mehr von den Geheimnissen seines Helden durchscheinen lasse. Und doch halte er immer noch etwas zurück ... mehr
Kaum habe es "Plopp" gemacht, sei man mitten drin in "Ciao Tao", Hen Hermanns (siehe auch unser Interview ) erstem Max-Reinartz-Krimi. Auf temporeichen 73 Seiten entwickele sich Max vom praktizierenden Taoisten zum nicht mehr praktizierenden Werbefuzzi, kläre einen Mord, erobere eine schöne Frau und lege die 42,195 Kilometer in zwei Stunden, 56 Minuten, 55 Sekunden zurück, erläutert Susanne Schramm in der "Westdeutschen Zeitung" vom 28.08.2004. Glücklicherweise existieren mit "Max perplex" und "Maximum Trouble" zwei Fortsetzungen, die es seit 2002 als Sammelband "Max hoch 3" bei Emons gebe .... mehr
Keine Frage, sagt Frank Keil-Behrens im Magazin "Titel", Liza Marklund habe es geschafft. Sie gelte als die erfolgreichste Krimiautorin Schwedens - vielleicht sogar Skandinaviens. Nun liege ein weiterer ihrer Krimis, "Der Rote Wolf" (Hoffmann und Campe), in deutscher Übersetzung vor, in dem wie gewohnt eine Journalistin die Funktion des Kommissars übernehme. Und darin liege ein Problem verborgen ... mehr
Im "Freitag" No. 36 vom 27.08.2004 und bei "kaliber. 38" findet sich
die Ausgabe No. 88 von Thomas Wörtches Krimi-Kolumne "Crime Watch". Die Rede ist diesmal von einem Roman, der den guten, alten Whodunnit aus seinen knarzenden, quietschenden Schematismen herausholt, wie Herr Wörtche nicht ohne Begeisterung zu berichten weiß. Es handelt sich um den Roman "Kleine Infamien" (Suhrkamp) von Carmen Posadas. Die Qualität ihrer Prosa, die Raffinesse des Plots und die elegante Opulenz des Roman-Entwurfs ermöglichen es ihr nicht nur, auf die beliebten Hilfsmittel des Golden Age zu verzichten, um die Auflösung voranzutreiben, sondern auch blitzschnell und geschmeidig die Stilebenen zu wechseln ...
Sexualstraftäter im Visier eines Serienkillers, Mord in der TV-Show und Agenten im Kampf gegen Al-Qaida – Jürgen Benvenuti sichtet bei den Kollegen des Magazins "Volltext" die neuen Krimis und Thriller. Dort erfährt man auch ganz am Rande, daß Benvenuti, der als Krimi-Autor in Wien lebt seinen neuen Krimi "Kolibri" bei Haymon erscheinen läßt (im Frühjahr 2005) ... mehr
Die Schwedin Liza Marklund gehört zu den international erfolgreichsten skandinavischen Krimiautorinnen. Gerade ist auf Deutsch ihr Roman "Der Rote Wolf" (Hoffmann und Campe) erschienen, der erneut Verbrechen und Gesellschaftskritik mischt. Der Fernsehsender "Arte" stellt die notorische Weltverbessererin und ihre norwegische Kollegin Anne Holt heute um 22.15 Uhr in einem Doppelporträt vor. Eine Kurzrezension gibt es bei der "Berliner Morgenpost" vom 27.08.2004, für die Oliver de Weert mit Liza Marklund über die Brutalität des Individuums und der Gesellschaft sprach ... mehr
Öffentlich bekannt ist der 50-jährige Italiener Cesare Battisti in seiner Exilheimat Frankreich für seine Kriminalromane, in denen er die finsteren Aspekte seines früheren Lebens verarbeitete. Was da als Literatur rüberkommt, wurzelt in den "bleiernen Jahren" des italienischen Terrorismus – in den 70ern, schreibt Oliver Meiler am 27.08.2004 als Korrespondent der österreichischen Tageszeitung "Die Presse" Battisti stand seit kurzem unter Hausarrest, seit ein Pariser Gericht seine Auslieferung nach Italien beschlossen hatte. Er sollte sich wöchentlich bei der Polizei zeigen. Doch der Ex-Brigadist und Exilautor ist untergetaucht. Der Fall spaltet Italiener wie Franzosen ... mehr
Zwei der bekanntesten Schriftstellerinnen der USA beschäftigen sich in ihren neuen Romanen mit den Folgen der Anschläge vom 11. September 2001. Sara Paretsky und Patricia Cornwell zeichnen dabei ein gegensätzliches Bild der Deformationen, die die Terrorangst in der amerikanischen Gesellschaft hervorgerufen hat. Ein Beitrag von Monika Willer in der "Westfalenpost " vom 26.08.2004 ... mehr
Peter Sotos, dass ist ein eher Insidern bekannter Musiker der Industrial-Noise-Band Whitehouse, aber auch ein bislang nur den Lesern von englischsprachigen Originalausgaben bekannt gewordener literarischer Gewaltpornograf, erklärt Michael Klarmann am 21.08.2004 im Onlinemagazin "telepolis". Sotos gehe dabei über das hinaus, was der Marquis de Sade zu Papier brachte, attackiere seine Leser und Protagonisten heftiger als Brett Easton Ellis und schreibe manchmal ebenso unlesbar wie William S. Burroughs. Dem "mirandA-Verlag" – er präsentierte schon Literaturbestien wie Henry Rollins und Lydia Lunch in deutscher Erstausgabe – sei es zu verdanken, dass Sotos' Buch "Special" nun auch deutschsprachig erscheint. Leser sollten einen starken Magen, ebensolche Nerven und oft auch den Durchhaltewillen aufbringen, dem Endlosmonolog folgen zu wollen ... mehr
Der Roman "Dunkelkammer" (Kunstmann) von Louise Welsh wird in 17 Sprachen übersetzt, eine Adaptierung für die Bühne steht an und die Filmrechte sind auch schon unter Dach und Fach. Louise Welsh hat den "Crime Dagger Award", den "Book of the Year Award" und noch weitere Preise abgeräumt. Selten haben junge Autorinnen mit ihrem Debütroman einen derartigen Erfolg. Louise Welsh ist eine jener raren Autorinnen. Über Glasgow und ihr Debüt sprach Sie für das Magazin "Buchkultur" mit Tobias Hierl ... mehr
Wieder ein Beitrag aus der garantiert krimifreien Zone: an einen großen Schriftsteller erinnert "Der Tagesspiegel" vom 26.08.2004. Ein Schriftsteller, der wahrscheinlich komplett vergessen wäre, hätte er mit seinen Berlin-Romanen nicht die Vorlagen für den Film "Cabaret" geliefert: Christopher Isherwood. Egbert Hörmanns kleines Porträt zum 100. Geburtstag und eine literarische Kostprobe finden Sie ... hier
Der faktenbesessene Künstler, der Bert Brecht, Igor Strawinsky und Greta Garbo zu anregenden Gesprächen traf, verabscheute vor allem eines: Plattheit, erläutert Thomas Leuchtenmüller in seiner Würdigung Christopher Isherwoods in der "Neuen Zürcher" vom 26.08.2004 ... mehr
Es ist zu danken, daß die Zeitschrift "Literaturen" die Krimikolumne "Das Kriminal" von Franz Schuh seit einiger Zeit ins Netz stellt. Denn sie bringt immer wieder
Überraschungen und lebt natürlich von der ganz speziellen Note dieses lesenden und schreibenden Autors. In der Septemberausgabe bekennt er klipp und klar: "Ich bin ein harter Hund, was meine Lektüre betrifft." Diesmal geht es um Geheimdienste und, ja auch um das Buch "Kein Kaddisch für Sylberstein" von Konop (btb). Aber Franz Schuh hat zu diesem Thema noch viel mehr gefunden, und so wird es auch mehr als nur eine Buchbesprechung ... mehr
Anne Holt seit Jahren die erfolgreichste Bestsellerautorin Norwegens, fühlt sich in ihrem Land nicht anerkannt. Der Kriminalroman gelte bei den Intellektuellen nur als banale Unterhaltungsliteratur. Und die norwegische Lesbenbewegung sehe mit Neid und Missgunst auf den literarischen Erfolg der ehemaligen Justizministerin, weil sie sich nicht vor einen ideologischen Karren spannen lasse. "Man lügt uns an, will uns weismachen, Frauen hätten dieselben Chancen und Bedingungen wie Männer. Aber das stimmt nicht!", sagt Liza Marklund. Unter dem Titel "Mordsfrauen unter dem Polarlicht" bringt der Fernsehsender "Arte" eine weitere Folge der Dokumentationen über Krimiautorinnen. Morgen, Freitag, den 27.08.2004, werden in einer Dokumentation von Wilfried Hauke die Autorinnen Anne Holt und Liza Marklund vorgestellt .... mehr
Was Hansjörg Schneider in die Nähe der ganz grossen Kollegen Glauser und Dürrenmatt rücke, sei nicht nur die Verbundenheit der Kommissare Hunkeler, Studer und Bärlach im gemeinsamen Kummer um den Zustand der Gesellschaft und in der Empathie mit denen ganz unten. Was Schneider vielleicht noch besser gelinge, sei, eine Atmosphäre herzustellen, in der diese traurig-zärtliche Stimmung unentwegt präsent bleibe, lobt die "Basler Zeitung" vom 24.08.2004 den neuen Roman "Hunkeler macht Sachen" (Ammann Verlag) des Schweizer Autors ... mehr
Die Befragungen
Langweilig wird der Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka wirklich nicht. Erst recht nicht, wenn Marcus Starck die Antworten gibt.
Marcus Starck war in Vorstandsetagen diverser internationaler Verlagsgruppen
in New York, London und München tätig, bis er 1998 nach Australien auswanderte. Es folgte eine relativ kurze Tätigkeit im Management eines Erotikunternehmens. Sein Thriller "SexdotCom" (pulp master) schlug auf Grund von Vorbesprechungen auf den Feuilletonseiten hohe Wellen ... mehr
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John Buchan
Am 26. August 1875 wird John Buchan geboren († 1940), der mit seinem Agentenroman "The Thirty-Nine Steps" (Die neununddreißig Stufen) einen Klassiker der Spionageliteratur schrieb.
Sein erstes Buch erschien 1895, mit seinem 14. Buch den "39 Stufen" (auf dem Krankenbett in den ersten Tagen des ersten Weltkriegs 1914 geschrieben), schuf Buchan den Agentenjäger Richard Hannay, der auch in weiteren Romanen vorkam. Der Diogenes Verlag hat soeben den lange vergriffenen Roman "Die neununddreißig Stufen" wieder aufgelegt.
Buchan, presbyterianischer
Pfarrerssohn aus Schottland, führte ein so ereignisreiches Leben (1875-1940), 'dass es zahlreiche Leben hätte ausfüllen können' (Janet A. Smith in ihrer grossen Biographie über John Buchan). Er war Parlamentsmitglied, Freund T. E. Lawrences, Kriegsberichterstatter der "Times", Chef des britischen geheimen Nachrichtendienstes im Ersten Weltkrieg, Generalgouverneur von Kanada und erhielt das Adelsprädikat eines "ersten Lord Tweedsmuir".
Infos bei:
"Diogenes" , "kirjasto.sci.fi." (engl.), "Guido Walter" , "John Buchan Society" ,
Rainer Erler
Am 26. August 1933 wird Rainer Erler in München geboren. Rainer Erlers Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten dienten auch als Vorlage für seine international erfolgreichen Spielfilme und Fernsehproduktionen. Besonders seine in den 70er und 80er Jahren gedrehten Filme, sogenannte "Science Thriller" wie "Plutonium", "Fleisch", "Das Blaue Palais" machten ihn bekannt.
Mehr als vierzig Spielfilme für Fernsehen und Kino, produziert in über 30 Ländern, vierzehn Romane, zwei Dutzend Erzählungen und Kurzgeschichten, fünf Bühnenwerke sind bisher entstanden, meist mit provozierenden und kontroversen Themen.
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, www.rainer-erler.com/, wikipedia
Drastisch ist noch eine feine Bezeichnung für die Rüge, die Michael Drewniok der Autorin Jane Stanton Hitchcock im Onlineportal "buchwurm" vom 20.08.2004 für ihr Buch "Hexenhammer" (btb/Goldmann) erteilt. Die drastischen Schwächen der Handlung würden durch Hitchcocks kümmerliches schriftstellerisches Talent und – in verhängnisvoll logischer Konsequenz – die Figurenzeichnung unterstrichen. Wie der "Hexenhammer" in die noble btb-Reihe des Goldmann-Verlages geraten sei, bleibe völlig unklar. Die inhaltlichen wie formalen Unzulänglichkeiten dieses Machwerks dürften dort eigentlich nicht unbemerkt geblieben sein. Der offensichtliche Erfolg auch in Deutschland lasse indes noch mehr Unbehagen aufkommen: Wie sei es möglich, dass ein solcher Bockmist so eifrig gelesen werde? ... hier
Auf den wilden Reisen durchs Netz gibt es immer wieder überraschende Funde. Wie zum Beispiel diesen hier, den uns Reinhard Jahn zuspielte. Einer der berühmtesten deutschen Kriminalschriftsteller lebt und schreibt in unserer Gartenstadt, erklärt das Magazin der "Gartenstadt Frohnau": ein Autor namens -ky. In Heft Nr. 16, Juli 1991 haben sich die Redakteure mit dem geheimnisumwitterten Mann unterhalten, der am 1. April 1981 einen Coup landete: er deckte sein Pseudonym auf. Wie es dazu kam erfahren Sie .... hier
Der Krimi "Für Nikita" von Polina Daschkowa sei ein Gesellschaftskrimi über russische Dichter und korrupte Politiker, der spannend begänne, aber in langen Wiederholungen und trockenen Beschreibungen münde. Schade, denn gerade von Polina Daschkowa hätte man eine bessere Aufarbeitung des fesselnden Themas erwartet, meint Maria-Bernadette Ehrenhuber im Magazin "Titel" ... mehr
Ab und zu schmuggeln wir ja Artikel ein, die aber gar nischt mit Kriminalliteratur zu tun haben. Wie zum Beispiel diesen von daniel kulla über die höchst bedauerliche Fehlrezeption Robert Anton Wilsons in Deutschland aus "Jungle World" 36/2004, der den in der BRD wahrgenommenen Wilson als einen verstümmelten und auf gefährliche, ja lebensgefährliche Weise missverstandenen bezeichnet ... mehr
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Brian Moore
Am 25. August 1921 wird Brian Moore in Belfast geboren († 10. Januar 1999 in Malibu, Kalifornien).
Er wollte nicht in einem Büro in Belfast alt werden und wanderte 1948 aus. In Montreal fing er als Büroangestellter an und arbeitete sich zum Korrektor und Reporter der "Gazette" hoch, publizierte gleichzeitig unter dem Pseudonym Michael Bryan Thriller. In den Augen seines Vaters, eines katholisch-irischen Chirurgen, hatte Brian Moore doppelt versagt: In seinem Medizinstudium brachte er es zu nichts, und im Zweiten Weltkrieg trug er die Uniform des englischen Ministry of War Transport. Sein erster Roman, "Die einsame Passion der Judith Hearne", brachte ihm ein Guggenheim-Stipendium in New York ein, sein Thema, der Einbruch des Unheimlichen ins Alltagsleben, Alfred Hitchcocks Ruf nach Hollywood. Moore schrieb das Drehbuch zu "Der zerrissene Vorhang" und ließ sich in Kalifornien nieder. Das Werk von Brian Moore erscheint auf deutsch im Diogenes Verlag.
"Obwohl Moore manchen als Agnostiker galt, lässt sich seine Position zum Christentum, geprägt von irischen Zuständen, als kritischer Katholizismus betrachten, der sich der modernen Welt stellt." (wikipedia.de)
Infos bei:
"Diogenes" , wikipedia.org , Robert Fulford (engl.) , University Calgary (engl.) , Fantastic Fiction (engl.) .
Im Frühjahr 1995 kamen zwei Männer vom U.S. Secret Service auf den Campus der Phillips Exeter Academy in Exeter, New Hampshire, wo Dan Brown Englisch unterrichtete, und suchten einen Studenten, der Präsident Clinton ermorden wollte. Bill Clinton hat bekanntlich überlebt. Der Secret Service ließ sich überzeugen, dass die Email nicht ernst gemeint war. Und Dan Brown hatte den Stoff für seinen ersten Roman, wie uns Ulrich Baron in seinem Artikel "Wie der Amerikaner Dan Brown zum erfolgreichsten Autor dieses Jahres wurde" in "Die Welt" vom 21.08.2004 mitteilt ... mehr
Das deutschlandweit größte internationale Krimifestival "Mord am Hellweg – Tatort Region" werde sieben Wochen lang Westfalen zur größten Krimiecke Deutschlands machen. Einer der Höhepunkte kommt zum Schluss: Das Finale am 13. November in der Rohrmeisterei. Bis dahin werden Autoren aus 15 Ländern und von vier Kontinenten in über 60 Veranstaltungen literarisch morden, lügen und betrügen, meldet die "Westfälische Rundschau" am 23.08.2004 ... mehr
Einen "philosophischen Thriller" (wie der Klappentext) werde man den von Verena Reichel vorzüglich übersetzten Roman "Der Dekan" (Hanser) von Lars Gustafsson kaum nennen wollen, meint Andreas Breitenstein in seiner Besprechung für die "Neue Zürcher" vom 24.08.2004. Als Krimi bleibe der Text dramaturgisch zu locker gefügt und erzählerisch diffus, dennoch besitze er dank seinem bekenntnishaft-dokumentarischen Charakter ein schwebendes Handlungsmoment, das den Leser zu fesseln vermöge ... mehr
Es sei erfrischend, mit welcher Ruhe Qiu Xiaolong auch in seinem zweiten Kriminalroman "Die Frau mit dem roten Herzen" (Zsolnay) ans Werk gehe, lobt Frank Rumpel im Magazin "Titel". Noch besser als in seinem Erstling habe Xiaolong den Gesellschafts- mit dem Kriminalroman gekoppelt, doch diesmal habe er die einzelnen Teile ausgewogener gewichtet. Der Kriminalfall sei spannend bis zum Schluss und berge einige Wendungen und westernmäßige Actionszenen ... mehr
Ein Besuch auf den Seiten der Krimibuchhandlung "UFO" lohnt sich immer, besonders, wenn Robert Schekulin seine Krimitipps ins Netz stellt. Kompakt wie immer sind diesmal 10 Empfehlungen für den Monat August notiert.
Leider hängt Schekulin bei einem der Höhepunkte der Seite etwas zurück: bei seinem "Krimitagebuch". Nun, Robert ist ja nicht nur Buchhändler, sondern auch Übersetzer, und das alles frisst Zeit. Einer der Gründe, warum das Krimitagebuch auf dem Stand Oktober 2003 ist. Dennoch, die treffenden, präzisen und erfreulich offenherzigen Kommentare sind immer ein Lesegenuß und müssen unbedingt und zügig fortgesetzt werden!
Es gab einmal Jahre, da waren Filmbücher, wenn es sie überhaupt gab, nur spärlich und zumeist in bescheidener Qualität bebildert. Hätte man damals eines der Filmbücher, die jetzt bei Taschen verlegt werden, in die Hände bekommen, wären einem wahrscheinlich die Augen übergegangen vor Glück, erklärt Michael Althen in der "FAZ" vom 21.08.2004 und holt aus zu einem schwelgerischen Lob über das Buch "Film Noir" von Alain Silver, James Ursini, Paul Duncan (Hrsg.), das in jenem erstaunlichen "Taschen Verlag" erschienen ist. "Das Scheitern hat nie wieder eine solche Eleganz an den Tag gelegt wie in den Bildern des Film Noir, dessen Schatten so präzise ausgemessen sind, daß sie wie Blei an den Füßen der traurigen Helden zu hängen scheinen ..." mehr
In dem Psychothriller "Mary, Mary" (Droemer Knaur) von Julie Parsons stehe weniger die klassische Suche nach dem Mörder im Vordergrund, sondern die Gefühle einer zutiefst verletzten Mutter, die ihr einziges Kind durch ein schreckliches Gewaltverbrechen verloren habe und von dessen Mörder sie verhöhnt und gedemütigt werde, meint das "ZDF" am 22.08.2004 und wählte den Roman zum Krimi der Woche. "Mary, Mary" sei ein raffinierter und emotional sehr tiefgründig geschriebener Psychothriller ... mehr
Die Kultur der Science-fiction erlebe eine bedeutsame Krise, meint Dietmar Dath in der "FAZ" vom 18.08.2004. Symbolisch sei, das 2003 das erste Jahr seit 1923 wäre, in dem es keine monatlich erscheinende englischsprachige Science-fiction-Zeitschrift gäbe. Die Folgen solcher Verfallsdynamiken für die Gattung seien kaum zu überschätzen ... mehr
Feldmanns Schusswechsel.
Der Einfluss von Lewis Carrolls "Alice"-Büchern auf die populäre Kultur ist kaum zu unterschätzen. Auf die Idee allerdings, das "Jabberwocky" – Poem als Textgrundlage für einen Top-10-Hit zu nutzen, muss erst einmal jemand kommen.
Dieser Jemand heißt Barney Loomis, Chef der Plattenfirma Bison Records und eine der Hauptfiguren in "The Frumious Bandersnatch", Ed McBains 53. Roman über das 87. Polizeirevier.
Was Ed Mac Bain mit Lewis-Carroll und, ja, mit Maj Sjöwall und Per Wahlöö zu tun hat, das erzählt Ihnen Joachim Feldmann in seiner Krimikolumne ... mehr
Die Frauen an den Seiten zweifelhafter Gestalten hießen "Gangsterbräute" und wurden von den Gangstern "mein Täubchen" genannt. Schüsse knallten, Polizeisirenen jaulten, Frauen stießen Angstschreie aus, und man pflaumte sich in ganzen Sätzen an. Einer der erfolgreichsten Autoren solcher Geschichten war Rolf A. Becker. 1952 begann die Ausstrahlung seiner Hörspielserie "Gestatten – mein Name ist Cox". Der "Jumbo-Verlag" hat nun acht Teile dieser ersten deutschen Radioserie in zwei Hörbüchern herausgegeben, Martin Z. Schröder hat sie sich für die "Süddeutsche Zeitung" vom 19.08.2004 angehört und "bücher.de" die Besprechung ins Netz gestellt ...
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Längst habe sich die schwedische Journalistin, Kolumnistin und TV-Moderatorin Liza Marklund in die Krimi-Elite ihres Landes geschrieben. Ein Grund sei der besondere Charme ihrer Dauerheldin: Die Reporterin Annika Bengtzon sei eine kantige Figur und kein Superweib. Im neuen Roman "Der rote Wolf" (Hoffmann und Campe) befasse sich Annika Bengtzon mit den Gefahren des Extremismus. Irene Jung führte für das "Hamburger Abendblatt" vom 21.08.2004 ein Interview mit der Autorin ... mehr
Der Schweizer Professor Peter Bieri schlüpfe gern in die Haut von Pascal Mercier, einem provokanten Romancier. "Bieris Welt: Inzestuöse Zwillinge und absolute Freiheit", titelt die "Sonntagszeitung" vom 22.08.2004 ihren Beitrag über den Schriftsteller, der mit "Perlmanns Schweigen" und "Der Klavierstimmer" zwei Romane vorgelegt hat, die enthusiastisch gefeiert worden sind ... mehr
In der "taz" hat seinerzeit die unter wechselnden Autoren laufende Kolumne "crime scene" Robert Bracks Stammkolumne "schwarze taz" abgelöst. Am 21.08.2004 war nun Kolja Mensing dran und er äußert seine mangelnde Begeisterung für die Vorworte der Herausgeberinnen der "ariadne"-Krimis im Argument Verlag, was ihn aber trotzdem den Ariadne-Band Nummer 1149 loben läßt: Ida Swearingens "Nachtvogel" sei zu gut, um ihn denen zu überlassen, die in Krimis unbedingt "eine Art Widerstandskultur" entdecken wollen.
Es gehe nicht nur in diesem Buch um gebrochene Helden, die in zeitgenössischen Thrillern meist keine Polizisten und Detektive sind, sondern Kriminelle, was Mensing zwangsläufig zu Gary Dishers "Willkür" (pulp master) und Jef Geeraerts' "Der Generalstaatsanwalt" (metro) führt ... mehr
In ihrer Kolumne "Ein Fall für Fischer" im Berliner "Tagesspiegel" vom 22.08.2004 bricht Andrea Fischer eine Lanze für die Gerichtsmedizin. Bei allem Interesse für diese Disziplin in der Kriminalliteratur vergisst sie nicht, den Abbau derselben in der Wirklichkeit zu erwähnen. Doch Thema ihrer Besprechung ist der inzwischen vierte Fall für Gerichtsmedizinerin Samantha Ryan im soeben als Taschenbuch erschienenen Roman "Die Fremde ohne Gesicht" (Piper Verlag) von Nigel McCrery. Auch Samantha Ryan, wie all die anderen gerichtsmedizinischen Helden der jüngeren Kriminalliteratur, ermittelt auf eigene Faust. Zusammen mit unkonventionellen Polizisten und vor allem mit ihrer besten Freundin, die eine Spezialistin für Tatortuntersuchungen ist. So eine Art privates Ermittlungsteam im öffentlichen Dienst. ... mehr
Wie macht sie das?
Wie schafft man es, regelmäßig und verlässlich detailstrotzende Wälzer von mindestens 600 Seiten Umfang vorzulegen, zwölf davon in 15 Jahren? Mit Schema F und einer Gemeinde fleißiger Rechercheure? Als bloße "Schreibmaschine"? Wer die Wahrheit über Kriminalromane sucht: Anne Chaplet alias Cora Stephan huldigt ihrer Kollegin Elizabeth George in "Die Welt" vom 21.08.2004 ...
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Ray Bradbury *
Geburtstag des amerikanischen Autors Ray Bradbury (*22.08.1920), bekannt durch "Fahrenheit 451", "Die Mars-Chroniken". Bradbury, auch Verfasser von Kriminalgeschichten, schlug sich nach der High School mit diversen Jobs durch und verkaufte Kurzgeschichten an Zeitungen und Magazine. 1947 wurde sein erstes Buch, "Dark Carnival" gedruckt, bis heute hat er über 30 Bücher und an die 600 Kurzgeschichten veröffentlicht.
Infos bei:
mordlust.de, Diogenes Verlag, wikipedia, bibliotheka-phantastika.de
Mit seinem Fantasy-Roman "Das Paradies der Schwerter" macht Tobias M. Meißner gerade allerorts Schlagzeilen. Nicht nur die Feuilletons von FAZ und SÜDDEUTSCHE ZEITUNG sind begeistert, auch aus der SF- und Rollenspiel-Szene kommen zahlreiche lobende Rezensionen. Hardy Kettlitz und Hannes Riffel sprachen am 5.07.2004 für "ALIEN CONTACT" mit ihm über seine Romane, seine Arbeitsweise und sein nächstes Buch ... mehr
In den USA ist der Krimiautor Michael Connelly längst ein Star. Bei uns steht er immer noch in der zweiten Reihe – zu Unrecht. Jürgen Benvenuti sprach mit ihm für "Die Presse" vom 20.08.2004 über spärliche Freizeit, Agatha Christie und den Unterschied zwischen Lesern und Kritikern ... mehr
Lehrer haben es entgegen landläufiger Vorurteile überhaupt nicht leicht. Einer, der völlig mit sich und der Welt ins Gehege kommt, ist der Held des neuen Romans des Autorinnenduos Borger/Straub. Obwohl die beiden Autorinnen tausend Kilometer voneinander entfernt wohnen, Maria Elisabeth Straub in Schleswig-Holstein an der dänischen Grenze, Martina Borger in München, schreiben sie aus einem Guss. In ihrem Roman "Im Gehege" (Diogenes) hätten sie ein Händchen für die verworrene Psyche von Menschen, die aus dem Gleichgewicht geraten sind, meint Claudia Thoma in ihrer Besprechung für "NDR Kultur" am 18.08.2004. Genau dort, wo die Fassade bröckele, werde es für die beiden Autorinnen interessant ... mehr
Eine schier unerschöpfliche Kreativität und Phantasie stelle Lincoln Child, der bisher ausschließlich mit seinem Kollegen Douglas Preston gemeinsam Bestseller geschrieben habe, mit seinem ersten Alleingang, dem Roman "Das Patent" (Droemer-Knaur) unter Beweis, meint Frank Baloch im "ZDF" am 19.08.2004. Das Buch sei wie eine rasante Achterbahnfahrt im Dunkeln, die bis in die unwichtigsten Nebenfiguren sauber ausgearbeiteten Charaktere und die trotz einer kleinen Prise Science-Fiction ausgesprochen überzeugende Handlung verschmelzen zu einem fesselnden Leseabenteuer .... mehr
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt an jedem 3. Samstag im Monat wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Die Sendung am Sonnabend, 21.August 2004 im "infoRADIO/RBB 93,1" um 9:25 und 11:25 und in "Der Tagesspiegel" hat das Thema "K.O. schon vor dem Match":
José ist knapp 40, schwul, hat eine glückliche Liebesbeziehung und trotzdem
eines Abends einen schwachen Moment.
Er läßt sich von einem hübschen jungen Kerl anbaggern.
Irgendwann muß er in der Kneipe auf die Toilette. Bald danach erinnert er
sich an gar nichts mehr. José ist eins der Opfer von Raubüberfällen mithilfe von K.O.-Tropfen.
Homosexuelle Männer werden gezielt ausgesucht von denTätern –
die spekulieren darauf, daß Schwule schon nicht zur Polizei gehen.
MANEO – Schwules Überfalltelefon und Opferhilfe und eine spezielle Dienststelle der Berliner Polizei arbeiten seit langem zusammen für effektive Bekämpfung der gegen Homosexuelle gerichteten Gewalt- und
Haßkriminalität ... Inforadio/Archiv
Schon zum dritten Mal schließen sich drei ARD-Anstalten zu einer "kriminellen Vereinigung" zusammen. Gemeinsam produzieren der Rundfunk Berlin-Brandenburg, der Südwestrundfunk und der Mitteldeutsche Rundfunk eine Folge von acht Kriminalhörspielen und senden sie gemeinsam – von Juli bis zum September.
Nach den Sommern mit Lord Peter Wimsey (dem Helden von Dorothy L. Sayers) und Kommissar Maigret (von George Simenon) ist nun das berühmteste Detektiv-Duo der Kriminalliteratur an der Reihe: Sherlock Holmes und Dr. Watson, die Helden von Sir Arthur Conan Doyle. Immer am Sonntagabend bei "FIGARO", dem Kulturradio des "MDR" ... mehr
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H.P. Lovecraft
Am 20. August 1890 wird H. P. Lovecraft in Providence, Rhode Island geboren. († 15. März 1937). Er war als Autor zu Lebzeiten kaum bekannt, gehört heute jedoch zu den bedeutendsten Klassikern der unheimlichen Literatur. Sein Einfluß auf das Genre wird bestenfalls von dem Edgar Allan Poes übertroffen. Viele heute berühmte Autoren sind von Lovecraft nachhaltig beeinflußt worden. (Gesamtwerk bei: Edition Phantasia)
Infos bei:
wikipedia.de,
foltom.de , epilog.de, skeptischeecke.de, , telepolis .
Walter Serner
Am 20. August 1942 werden Walter Serner und seine Frau Dorothea von den Nazis mit dem Transport "Bb" als Nummern 803 und 804 (von 1000 Personen) nach "Osten" mit unbekanntem Bestimmungsort deportiert.
Der
Schriftsteller Walter Serner (Walter Eduard Seligmann) (* 15. Januar 1889 in Karlsbad / Böhmen) war Bürgerschreck, literarisches Enfant terrible, Dada-Mitbegründer, brillanter sozialer Beobachter. In Leben und Werk von Walter Serner (1889-1942) spiegeln sich die zwanziger Jahre als Tanz auf dem Vulkan. Walter Serner hat alle seine Geschichten auf der Grenze von Eros, Kälte und Verbrechen situiert (Lutz Hagestedt bei "literaturkritik.de"). Er gesellte sich mit seinem skandalumwitterten Manifest "Letzte Lockerung" zur Dada-Bewegung und durchstreifte beinahe ein Jahrzehnt schreibend Europa. Um 1928 verlor sich seine Spur für die Öffentlichkeit. "Der Maupassant der Kriminalliteratur" (Theodor Lessing) zog sich in die Anonymität zurück. Serners Bücher wurden 1933 verboten und verbrannt. Bis 1942 lebte er als Lehrer mit seiner Frau in Prag; von dort wurde er nach Theresienstadt deportiert und schließlich ermordet.
Info bei:
"Societé Serneriste", "btb" , "Junge Welt" , "Gregor Arlt" , "literaturkritik.de" , "literaturhaus.at" , "physiologus.de"
Mit "Der letzte Bolero" (Piper) habe Manuel Vázquez Montalbán einen teils ironischen, teils
nachdenklichen Kommentar zu den grossen und kleinen Verrücktheiten des katalanischen Nationalismus verfasst, eines Nationalismus, der seit seiner Geburt im 19. Jahrhundert beständig mit Mythen, Chimären und historischen Halbwahrheiten operiere, schreibt Kersten Knipp in einer begeisterten Besprechung für die "Neue Zürcher" vom 19.08.2004. Es lasse sich eintauchen in die milde Melancholie des Buches, Carvalhos sanfte Alterswehmut, die elegische Stimmung eines mittlerweile Sechzigjährigen, der nach jahrelangem Aufenthalt wieder in seine Heimatstadt zurückkehre und nun durch ein dank den Olympischen Spielen von 1992 rundum erneuertes, ihm allerdings zu grossen Teilen fremd gewordenes Barcelona streife ... mehr
Nun ja, wenn man sich auf Krimis spezialisiert, fällt so manches ungelesen vom Tisch. Zum Beispiel ein äußerst kurzweiliges Interview mit Gore Vidal, das Walter De Gregorio für die "Weltwoche" 34/04 mit ihm führte. Sie werden garantiert nichts kriminelles in diesem Beitrag lesen (Politik einmal ausgeschlossen), aber vielleicht reizt es Sie ja ... doch?
Seit 10 Jahren sind die Krimis um Komissarin Julia Durant von Andreas Franz aus der deutschsprachigen Szene nicht mehr wegzudenken. Die erste Auflage des letzten Buches war innerhalb von 2 Wochen ausverkauft. Sven Trautwein hat für "literature.de" in einem kurzen Interview versucht, den Schreiballtag des Autors zu beleuchten ... mehr
Jagomir Krohm, das klingt nach slawischem Einschlag und silberglänzendem Metall. Kein schlechter Name für einen Krimiautor. Aber auch keiner, der echt ist. Tatsächlich verbirgt sich hinter Jagomir Krohm, der 2003 in der Düsseldorf-Krimi-Reihe des Kölner "Emons-Verlages" mit "Kunst? Blut!" debütierte, der 44-jährige Autor Martin Schüller. Susanne Schramm hat in der "Westdeutschen Zeitung" vom 18.08.2004 ein seltenes rheinische Phänomen untersucht: ein Kölner schreibt einen Düsseldorf-Krimi .... mehr
"Patricia Cornwell jagt Jack the Ripper" heißt der Themenabend, mit dem sich der deutsch-französische Kulturkanal "Arte" an diesem Freitag der Schriftstellerin und dem Serienmörder widmet. In der Reihe "Mordsfrauen" wird um 22.10 Uhr eine französische Dokumentation über die erfolgreiche amerikanische Autorin erstmals ausgestrahlt. Das Infomagazin "westline" in einem Vorbereicht am 18.08.2004 ... mehr
1990 schrieb Rebecca Gablé ihren ersten Roman, gab ihren Beruf auf und begann ein Studium der Literatur an der Uni Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Mediävistik. 1995 erschien ihr erster Kriminalroman "Jagdfieber" im Bastei-Lübbe Verlag. Seit Beendigung ihres Studiums ist Rebecca Gablé freie Schriftstellerin und Literaturübersetzerin und hat sich inzwischen auch einen Namen als Autorin historischer Romane gemacht, mit denen sie furiosen Erfolg hat und in den deutschen Bestseller-Listen platziert ist. Mehr über die Autorin erfahren Sie aus ihren Antworten im schon legendären Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka ...
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Die berühmteste Grönländerin ist eine Romanfigur. Das Buch "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" von Peter Hoeg, das im feuchtkalten Kopenhagen, auf einem nasskalten Schiff und im eiskalten Nordwesten Grönlands spielt, ist brillant geschrieben und dazu noch ungemein spannend, behandelt aber ein Thema, das auf den ersten Blick entlegen scheint für einen internationalen Bestseller: das schwierige Verhältnis zwischen Dänemark und Grönland, die dunkle Vergangenheit eines der fortschrittlichsten Länder der Welt als Kolonialmacht. Gibt es Fräulein Smilla etwa doch, fragt sich Reto U. Schneider im Magazin "NZZ Folio" 7/04 ... mehr
Wenige werden den noch in der Testphase befindlichen Service "Google Print" kennen, aber er könnte, zusammen mit Amazon, ein Monopol zur Suche und zum Kauf von Büchern werden, berichtete Stefan Becht am 04.08.2004 bei "telepolis". Die Inhalte der Verlage werden dabei von Google "gehostet" und nach dem gleichen System und mit der gleichen Technik katalogisiert und angezeigt, wie sie Google auch für die Suche nach Websites benutzt. Statt also einfach in der Google-Maske und damit im Web zu suchen, können wir vielleicht eines Tages in der "Google Print"-Maske explizit nach Büchern suchen. Ein Beispiel gefällig? Sehen Sie ... mehr
Ein Spielfilm porträtiert den Kindermörder Jürgen Bartsch und das klaustrophobische Milieu, in dem er aufwuchs. Das Buch, das als Vorlage diente, ist nicht minder beeindruckend, meint heike runge in "Jungle World" vom 18.08.2004 ... mehr
Fast jeder der Bestseller von Arturo Pérez-Reverte ist eine Mischung aus historischem Abenteuerroman und modernem Thriller, schreibt Martin Compart in seinem Porträt für das Onlinemagazin "evolver". Doch es sind die düsteren Romantic Novels, die seinen Welterfolg ausmachen: Millionen seiner Bücher wurden in Frankreich, Spanien, Südamerika, Deutschland und den USA verkauft. Meist sind es geheimnisvolle Botschaften, versteckt in Bildern, Karten oder Büchern, die die Handlung in Bewegung bringen ... mehr
Mit seinem Roman
"Kein Sterbenswort" (Goldmann) verlasse Harlan Coben sein vertrautes Terrain und begebe sich auf Neuland – mit etwas zuviel Orientierungsvermögen, wie Jürgen Benvenuti in seinem Beitrag für das Onlinemagazin "evolver" findet. Die Geschichte sei bravourös und souverän inszeniert, jeder Aspekt bis in die kleinste Verästelung durchdacht. Aber so ganz werde man den Eindruck nicht los, einer perfekten Maschine zuzuschauen ... mehr
So manchen Beitrag in seinen Erinnerungen "Der Knochenleser" (Goldmann) habe der Autor Bill Bass mit seinem Ghostwriter Jon Jefferson so geschrieben, dass sich die Story wie ein Krimi en miniature lese – ebenso spannend, und vielleicht auch ein wenig morbide, meint Michael Matzer in seiner Besprechung für den "buchwurm" am 15.08.2004. Bill Bass sei der Gründer der legendären "Body Farm", auf die sich Patricia Cornwell ausgiebig beziehe. In diesem Buch voller Erinnerungen beschreibe er, wie es zu der neuen Disziplin "forensische Anthropologie" kam, welche Beiträge sie zur Kriminologie leistete und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatte und weiterhin habe ... mehr
Eine Leseprobe hält der Goldmann Verlag hier bereit.
Hochgelobt war der erste Roman von Qiu Xiaolong "Tod einer roten Heldin" (Zsolnay). Nun ist der zweite Roman des in Amerika lebenden Chinesen um Oberinspektor Chen Cao erschienen: "Die Frau mit dem roten Herzen" (Zsolnay). In seinem zweiten Fall ist Chen einem Triadenmord und einer verschwundenen schwangeren Frau auf der Spur. Eine Leseprobe gibt es ... hier
Mit seinen Kriminalromanen habe Henrik Tandefelt frischen Wind in die skandinavische Krimiszene gebracht, schreibt Silke Wünsch in ihrer Besprechung des Romans "Lauf, Helin, lauf" (dtv) für die "Deutsche Welle". Während Kommissar Wallander bei Henning Mankell ständig mit seinem Schicksal hadere, strahlen die Protagonisten bei Tandefeld eine entspannte Ruhe aus, die sie trotz schrecklicher Geschehnisse in der Umgebung nicht verlieren ... mehr
Das "ZDF" hat sich in ihrer Bücherpräsentation im Internet diesmal der Romane zweier Krimidamen angenommen. Ein souverän und solide geschriebener Krimi sei der routinierten Vielschreiberin und Bestseller-Autorin Mary Higgins Clark mit dem Roman "Und morgen in das kühle Grab" (Heyne) gelungen, schreibt Swea Schilling am 11.08.2004 ... mehr
In knackig-kurzen und höchst unterhaltsamen Krimi-Miniaturen beleuchte Petra Hammesfahr mit "Die Freundin" (Wunderlich) gnadenlos die Abgründe des Alltags und beschreibe präzise den Einbruch des Bösen in die Banalität des täglichen Lebens, findet Elisabeth Jändl am 15.08.2004 und empfiehlt das Buch als "Krimi der Woche" ... mehr
In der Sparte "Service Buch" weist der"WDR" auf die Sendung "Neugier genügt" vom 16. August 2004 hin, in der Ulrich Noller die Bücher "Willkür" (Maas Verlag) von Garry Disher und "Kein Sterbenswort" (Goldmann Verlag) von Harlan Coben vorstellt ... mehr
So ermittelt England: Das Phänomen der amerikanischen Bestseller-Autorin Elizabeth George versucht
Ulrich Baron in "Die Welt" vom 16.08.2004 zu erklären. Warum verkaufen sich ihre Bücher – ihr zwölfter Roman "Wer die Wahrheit sucht" (Blanvalet) erscheint in dieser Woche – millionenfach, während eine Patricia Highsmith von ihrem 1971 in den USA erschienenem Roman "Ripley Under Ground" binnen zehn Monaten gerade mal 6345 Exemplare absetzen konnte? Dass die Romane der George psychologisch subtiler, dass deren Handlung und ihre Schauplätze besser recherchiert seien als die der Highsmith, kann man nicht behaupten. ...
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Im deutschen Buchhandel sind Krimis aus Skandinavien weiterhin der Hit – doch bei genauerem Hinsehen kommen sie vor allem aus zwei Ländern, analysiert Gabriele Haefs bei "ARTE". Natürlich würden in allen skandinavischen Ländern Kriminalromane geschrieben, aber Finnland (Leena Lehtolainen), Dänemark (Leif Davisen) und Island (Arnaldur Indriðason) könnten jeweils nur mit einem Namen von internationaler Zugkraft aufwarten ...
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Alles beginnt mit einer Made und endet in einer Umarmung. Dazwischen stehen 463 Seiten und 124 Kapitel, Reisen durch verschiedene Staaten der USA und Europas, ein "Wolfmann", der der Theorie des Mesmerismus anhängt, tote Anwälte, Schmeißfliegen, mächtige europäische Familien, entführte und zerstückelte Frauen, Alligatoren und eine ganz spezielle Art von Wiedergänger. Petra Porto bespricht auf "ARTE" den neuen Kay-Scarpetta-Roman "Die Dämonen ruhen nicht" (Hoffmann und Campe) von Patricia Cornwell ...
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Pastor Christian Uecker geht gerne über Leichen. Und er hat Komplizen – 40, um genau zu sein. Denn um die Kirchengemeinde von Klein Wesenberg und die Nachbarpfarren in Zarpen und Hamberge, allesamt bei Lübeck gelegen, aus finanzieller Not zu retten, starten die Gemeindemitglieder etliche Aktionen: Das "Mörderdinner" mit Krimikitzel ist nur eine davon. Jens Höhner in den "Kieler Nachrichten" vom 14.08.2004 ...
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"Blindfische" von Michael Klein, erschienen im "Bookmark-Verlag" ist schon zweite Spreewald-Krimi, der aus der Feder des Bonner Autoren und Kabarettisten. Ein Bericht von Kathrin Schreier in der Lausitzer Rundschau vom 14.08.2004 ... mehr
Es liegt am Meer und doch in den Bergen, es ist immer schon ganz melancholisch und doch auch eine der lebendigsten und zukunftsträchtigen Städte am Mittelmeer: Triest. Hier lässt es sich leben. Und wer hierher zieht, um Kriminalromane zu schreiben, dürfte gute Gründe dafür haben: Veit Heinichen jedenfalls kann sich für seinen Kommissar Laurenti keinen anderen Schauplatz vorstellen. Ein Bericht von Armin Kratzert bei "BR Lesezeichen" ...
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Die holländische Dokumentarfilmerin Simone de Vries hat Kinky Friedman ein gut einstündiges, überfälliges Porträt gewidmet, das nun an ausgesuchten Orten wie dem "Eiszeit-Kino" in Berlin gezeigt wird. Ihr Film beweist unter anderem, daß Witze manchmal bitterer Ernst sind. Ein Bericht in "Junge Welt" vom 14.08.2004 ...
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Liza Marklund ist Schwedens erfolgreichste Schriftstellerin, Journalistin, dreifache Mutter, Verlegerin. Ihr neuester Krimi in deutscher Übersetzung ist "Der rote Wolf". Für die "Hamburger Morgenpost" vom 14.08.2004 sprach die Bestsellerautorin mit Swantje Drake über ihren Roman, die angebliche Gleichberechtigung und den Lindh-Mord ...
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Es kommt vor, dass Thea Dorn ihre Leichen fein säuberlich zerlegt und in Gefrierbeutel verteilt. Die Autorin von Büchern wie "Die Hirnkönigin" (Deutscher Krimipreis) und "Die Brut" mag's eben gern blutig. Deshalb wählten Catrin Barnsteiner und Jan Draeger von der "Berliner Morgenpost" sie auch als Expertin für ihr Gespräch über Rechtsmedizin ...
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Lange Zeit war "Dickie Dick Dickens" ein blinder Fleck im sonst bestens sortierten Hörfunk-Archiv von "Radio Bremen". Das Autorenduo Rolf und Alexandra Becker ("Gestatten, mein Name ist Cox") schrieb mit dieser Figur eine Parodie auf die amerikanischen Semidocumenteries und Gangsterfilme, die in den 50er Jahren in Mode kamen. Immer wieder haben sich Hörer aus dem Sendegebiet gemeldet und nach dieser legendären RB-Krimisatire mit dem "gefährlichsten Verbrecher, den Chicago je sah", gefragt. Jahrelang konnten die MitarbeiterInnen der Bremer Hörspielredaktion nur mit bedauernder Geste antworten: "Eine Wiederholung der Serie oder auch nur Teile davon ist leider nicht möglich." Die Bänder waren verschwunden. Wie es dazu kam, daß die Serie seit 6. August 2004 wieder auf Sendung ist, heute läuft die zweite Folge, erfahren Sie im Special bei "Radio Bremen" ...
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Ein wenig aus den Augen verloren haben wir auch die Krimivostellungen des Onlinemagazins "Titel". Was aktuell und was älter ist, lässt sich ohne Datumsangabe leider nicht feststellen – schauen Sie einfach auf die Sammelseite, wo sich Besprechungen zu Büchern von Liza Cody (Gimme More), Nicci French (Der falsche Freund), Patricia Cornwell (Die Dämonen ruhen nicht), Christine Grän (Marx, my love), Polina Daschkowa (Lenas Flucht), Achille F. Ngoye (Schwarzes Ballett in Chateau-Rouge) und andere finden ...
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An drei Themenabenden im August erweist der Fernsehsender "ARTE" den mörderischen Ladies seine Referenz. Jeweils am Freitag steht eine Krimiautorin im Zentrum der Betrachtung. Den Anfang macht heute, am 13. August die große alte Dame der Krimiliteratur, Agatha Christie.
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Machmal bringt die Post wirklich schöne Sachen. z.B. das Buch "Eisgott" aus dem "Kreuzfeuer Verlag". Sagt Ihnen nichts? Aber vielleicht die Worte, die im Waschzettel zum Buch stehen:
"Der bislang in Buchform unveröffentlichte erste Roman von Andrew Vachss aus dem Jahre 1973."
Im Jahre 1973 beendete Andrew Vachss seinen ersten Roman, "A Bomb Built in Hell", der durch die Verleger einhellig abgelehnt und daher nie veröffentlicht wurde. Es wurden Vorwürfe wie "Mangel an Realismus" erhoben und die Original-Geschichte von Wesley als "zu" hart, "zu" extrem,
"zu" reduziert und gewalttätig bezeichnet. Andrew Vachss konnte sich endlos anhören, dass ein Anti-Held akzeptabel wäre, Wesley aber einfach "zu viel" sei." Im Jahre 2000, 27 Jahre nach seinem Entstehen und der vehementen Zurückweisung durch die Verlegerschaft, erschien "A Bomb Built in Hell" für einen begrenzten Zeitraum und als Dank an alle Fans in einer englischsprachigen Online-Version bei amazon.com.
Den Bemühungen der hiesigen Mitstreiter von Andrew Vachss und dem Wunsch des Autors selbst entspringt nun die weltweite Erstveröffentlichung des Buches unter dem deutschen Titel "Eisgott" im eigens dafür gegründeten "Kreuzfeuer Verlag". Andrew Vachss stellt dabei sein gesamtes Autorenhonorar "PROTECT!" zur Verfügung, DER amerikanischen Lobby für den Schutz und die Rechte von Kindern ... mehr
Die Krimikolumne von Tobias Gohlis, ein monatlicher Höhepunkt, ist in "Die Zeit"
Nr.34 vom 12.08.2004 erschienen. Anzuzeigen sei einer der besten Kriminalromane des Jahres: Robert Wilsons "Der Blinde von Sevilla" (Goldmann). Wie bereits in den beiden vorausgehenden Romanen wirken sich die Schuldverstrickungen aus den gesetzlosen Zeiten des Krieges auf die Menschen aus, die Verwüstungen und Verheerungen des 20. Jahrhunderts. Der Zweite Weltkrieg, die Verbrechen des Faschismus werden zum Thema des Romans, der durch komplexe Konstruktion und einen geschichtsgesättigten, zu Nachdenklichkeit anregenden Plot betöre ... mehr
Neu bei den Kollegen von der
Krimi-Couch:
Zum "Krimi des Monats" August wählte die Redaktion den Roman "Der faule Henker" (Blanvalet ) von Jeffery Deaver.
Und es gibt unter anderem Rezensionen zu
-Arthur Conan Doyle: "Sherlock Holmes und der Fluch von Addleton",
- Thomas Kastura: "Der rote Punkt"
- Hakan Nesser: "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla"
- James Patterson: "Die 2. Chance"
Außerdem neu im August Rezensionen zu Büchern von Friedrich Ani, Andreas Franz, Uwe A.O. Heinlein, P.D. James, Agatha Christie, Robert Goddard u.a. ...
Bewusst habe Leonardo Padura die Mordfälle, die sein melancholischer Kommissar Mario Conde aufzuklären habe, ins Wendejahr 1989 gelegt: Es markiere das Ende aller Illusionen in Kuba. Über sein "Havanna-Quartett", dessen zweiter Band, "Handel der Gefühle" (Unionsverlag metro), nun auf Deutsch vorliegt, sprach Knut Henkel für die "Neue Zürcher" vom 12.08.2004 mit dem Autor....mehr
Gut abgestimmt auf die Olympischen Spiele in Athen legt Petros Markaris den dritten Fall seines Kommissars Kostas Charitos vor: "Live" (Diogenes) sei ein packender Krimi, ein Athen-Reiseführer, ein sehr griechischer Blick auf die Fünf-Millionen-Metropole, schreibt der "MDR" am 10.08.2004. "artour" nutzt die Gelegenheit und stellte ein Special über den Autor mit einem älterem Interview ins Netz ...mehr
Sein eigenes Leben hätte auch ein spannendes Buch ergeben. Doch Ian Fleming schickte an seiner statt den Agenten 007 auf Abenteuerreise. Vor 40 Jahren starb der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter. Susanne Gabriel erinnert bei "stern-online" an den Schriftsteller ...mehr
H & M heißt der skandinavische Exportschlager – in der Kriminalliteratur. Die Buchstaben stehen nicht nur für die Initialen von Henning Mankell, sondern auch für Holt und Marklund. Die Norwegerin Anne Holt und Liza Marklund aus Schweden sind die weibliche Doppelantwort auf Altmeister Mankell. Erstmals traten die Erfolgsfrauen des mordlüsternen Genres jetzt zusammen in Deutschland auf, zur Vorstellung eines "Arte"-Fernsehporträts. Oliver de Weert berichtet für "Die Welt" vom 12.08.2004 ...mehr
Kalender
Ian Fleming
Am 12. August 1964 stirbt Ian (Lancaster) Fleming in Canterbury. (* 28. Mai 1908 London). Der britische Schriftsteller schrieb u.a. zwölf James Bond-Romane, sowie ein Kinderbuch (Chitty Chitty Bang Bang), die alle verfilmt wurden.
Geboren in Mayfair, London, wuchs Ian Fleming als jüngerer Bruder des Reiseschriftstellers Peter Fleming auf. Er war Schüler des Eton College und der Royal Military Academy Sandhurst, danach studierte er Sprachen in diversen europäischen Universitäten. Vor dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Journalist und Börsenhändler. Zu Kriegsbeginn wurde er als persönlicher Assistent des Direktor der Marine-Nachrichtendienstes, John Godfrey, rekrutiert. Er gab ihm den Hintergrund und die Idee, Spionageromane zu verfassen. Nach dem Krieg zog es Fleming nach Jamaika, wo er auf seinem Winterwohnsitz Goldeneye einige jamaikanische Schauplätze in seine Romane aufnahm. (Info: wikipedia.de)
Infos bei ... krimi-couch.de , "ZDF", beim "BR3", , James Bond.de , James Bondfilme.de , Jochen Vogt Uni Essen, , Deutsche Welle
Eine neue Folge der Krimikolumne "Mord und Ratschlag" ist bei den Kollegen vom "Perlentaucher" online gegangen. Ekkehard Knörer hat sich diesmal zwei Titel aus kleineren Verlagen angesehen. In Patrick Bomans Roman "Josephat Peabody geht fischen" (Zebu Verlag)
ermittelt ein fetter Josephat Peabody in der britischen Kronkolonie Indien – wenn er nicht gerade Nonnen belästigt. Garry Dishers krimineller Held Wyatt legt sich in dem Roman "Willkür" (pulp master/Maas Verlag) mit der Mafia von Melbourne an. Beide Autoren und beide Verlage seien eine Bereicherung für den deutschen Krimi-Markt... mehr
"Fahrenheit" heißt das neue Online-Literaturmagazin von "ARTE".
Nicht das aktuelle Literaturgeschehen steht dabei im Mittelpunkt, sondern eher die Begegnung mit einer Persönlichkeit, und zwar anhand der Bücher, die dieser Person am Herzen liegen. Vier Gäste haben inzwischen über ihre Vorlieben geplaudert, bei Kent geht es endlich auch einmal um Kriminalliteratur: sein Kultbuch heißt "Ordo", geschrieben von Donald Westlake, übersetzt ins Französische von Manchette ... mehr
Nicht so recht begeistert klingt Robert Pfeffer in seiner Besprechung des Romans "Die Brut" (Goldmann) von Thea Dorn für "Die Berliner Literaturkritik" am 09.08.2004. Zwar habe die Schnoddrigkeit, mit der Dorn eine moderne Mutterschaft beschreibe, durchaus eine befreiende Lässigkeit, doch ingesamt bleibe die "Die Brut" trotz aller Ironie lediglich eine dunkle Variante von Hera Lind ... mehr
Anfang August sind die neuen Kriminalromane des "Gmeiner-Verlags" erschienen. Der durch seine "Schwabenkrimis" bekannt gewordene Krimiverlag aus dem süddeutschen Meßkirch hat sich seit einigen Jahren auf die Herausgabe regionalorientierter Themen-Krimis spezialisiert. In diesem Herbst präsentiert der Gmeiner-Verlag gleich neun Novitäten. Damit hat sich das Krimiprogramm im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Die Handlungs- bzw. Tatorte der Romane sind über ganz Deutschland verteilt: Hamburg, Lübeck, Hagen, Düsseldorf, Regensburg, Kaiserslautern, die Bodenseeregion, Schwaben und das Vogtland ...
Auch der "Rowohlt-Verlag" hat sich von der Zahl neun faszinieren lassen. 9 Regionen, 9 Kommissare, 9 spektakuläre Verbrechen: der Verlag präsentiert ab Oktober 2004 neun deutsche Kriminalautoren und ihre Bestseller. In jedem Band ist die Aktions-Landkarte über alle neun Fälle abgedruckt, die quer durch die Republik führen. Dabei sind Petra Hammesfahr, Elke Loewe, Sandra Lüpkes u.a. ...
Die Kriminalromane des Düsseldorfer Glauser- und Marlowe-Preisträgers Horst Eckert sind Gegenstand einer polnischen akademischen Studie geworden. "Zwischen Gesetz und Verbrechen – Horst Eckert und die 'klassische' Kriminalgeschichte" lautet die Magisterarbeit der Posener Germanistin Justyna Jessa. Eckert habe Kriminalromane mit Tiefe und Vielschichtigkeit geschrieben, die ihm eine Sonderstellung verschafften. Der polnische Blick auf die bundesdeutsche Krimi-Wirklichkeit mache den besonderen Reiz dieser in deutscher Sprache verfassten Examensarbeit an der angesehenen Adam-Mickiewicz-Universität in Poznan aus, meint der "grafit-Verlag" in seiner Pressemeldung ...
Wieder etwas für die englischsprachigen Fans: das immer wieder empfehlenswerte amerikanische Magazin "January" hat einen beeindruckenden Krimiteil. Regelmäßig
bringt es auch den "Crime Fiction Report" heraus, kurz "Rap Sheet" genannt. Die Juliausgabe ist jetzt online und berichtet über neue Bücher von Carl Hiaasen, Laura Lippman, Qiu Xiaolong, Deon Meyer, Betty Webb, Kevin Wignall . Außerdem gibt es einen Bericht über Hugh B. Cave, der mehr als 800 Geschichten für 1930s and 40s "pulp magazines" der 1930er- und 40er-Jahre geschrieben hat, und am 27. Juni in Vero Beach, Florida im Atter von 93 Jahren gestorben ist. Dazu Infos über Krimipreise, neue Krimilinks, alles in einem unendlichen Streifen dargeboten von J. Kingston Pierce, der bei "january" für die Kriminalliteratur zuständig ist ... mehr
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Noch ein Blick über die Grenzen der Republik hinaus. Die Juli-Ausgabe des niederländischen "Crimezone"-Magazins haben wir wegen unseres Betriebsurlaubs und weiterer Ausfälle nicht gemeldet. Dabei hat sie spannende Themen zu bieten. Es gibt z. B. Hintergründe zu den Plagiatsvorwürfen an Henning Mankell. Dessen kurze Erzählung "Het graf", die er als Geschenkbuch für den "Monat des spannenden Buches" geschrieben hatte, ging mehr als 400.000 mal über die Ladentische der Buchhändler, löste aber Gerüchte aus, er hätte sich mehr als inspirieren lassen von einer Geschichte seines isländischen Schriftstellerkollegen Arnaldur Indridason. In der niederländischen Öffentlichkeit wurde darüber heftig diskutiert. Ausserdem finden Sie Interviews mit dem Bestsellerautor Phillip Margolin: und Polina Dasjkova, ein Dossier über James Grippando und wie immer eine Menge Rezensionen. Das alles ist natürlich in, wie wir Rheinländer sagen, holländisch, was uns und hoffentlich ihnen aber recht gut von der Hand geht ... mehr
Vor einiger Zeit haben wir schon einmal auf das Programm der englischen "Bitter Lemon Press"
hingewiesen, die britische Variante der beliebten "metro"-Reihe des "Unionsverlages". Die besten "Noir Crimes" von Europa, Afrika and Latein Amerika sollen hier veröffentlicht werden und seit Januar 2004 zeichnet sich eine für den deutschsprachigen Krimi erfreuliche Entwicklung ab: Friedrich Glauser (Thumbprint), Tonino Benacquista (Holy Smoke) und
Günter Ohnemus (The Russian Passenger) sind bereits erschienen, im September folgt dann Jörg Fausers "The Snowman". Ausserdem als nichtbritische Titel im Programm:
Rolo Diez (Tequila Blue) und Chantal Pelletier (Goat Song). Bleibt zu hoffen und zu wünschen, daß dieses Programm ähnlich erfolgreich ist wie die "metro"-Reihe, damit endlich vermehrt auch deutsche Krimis auf dem englischen Buchmarkt zu finden sind. Gegen eine amerikanische "metro"-Kopie wäre natürlich auch nichts einzuwenden ... mehr
Klatsch! die 22. Lieferung der Kolumne "Die kleine Krimi-Rundschau" des Stadtmagazins "Ultimo" ist online und offeriert in gewohnt kurzer Form ein breites, kritisch hinterfragtes kriminelles Angebot:
Jamyang Norbu: Das Mandala des Dalai Lama.(Bastei Lübbe)
Nury Vittachi: Der Fengshui-Detektiv und
der Geistheiler> (Unionsverlag metro)
Helena von Zweigbergk: Was Gott nicht sah(Krüger)
Christian Schünemann: Der Frisör (Diogenes)
Erik Larson: Der Teufel von Chicago (Scherz)
Christoph Güsken: Der Papst ist tot (Grafit)
Thomas Feibel: Black Mail (Sauerländer)
Sascha Gutzeit & Nikolaus Hartmann: Die drei ???
und ihre 5-Minuten-Fälle (Meteor)
Wolf Serno: Die Hitzekammer (Droemer) ... mehr
Realität statt Sciencefiction: William Gibson, der Erfinder des Begriffs "Cyberspace", sprach mit Mirjam Weder für das Magazin "Facts" über veraltete Konzepte, sein neues Buch und über seinen aktuellen Weltentwurf. Ein Wortwechsel per E-Mail ... mehr
Die neuen erfolgreichen Ladies of crime kommen aus dem Land des Wodkas und des Kaviars. Im Gegensatz zu ihren Kolleginnen aus England oder den USA zeichnen sie sich durch eine Hartnäckigkeit und Chuzpe aus, die sie sich im Laufe der abenteuerlichen Geschichte Russlands aneignen mussten, um in den unterschiedlichsten Staatsformen zu überleben, meint Bianca Reineke in ihrem Beitrag über die Kriminalromane der russischen Autorin Darja Donzowa und ihre Heldin Darja "Dascha" Iwanowna Wassiljewa im Online-Literaturmagazin "Wortlaut" am 07.08.2004 ... mehr
Daß es sich lohnt, mal wieder Seiten zu besuchen, die man eigentlich schon abgeschrieben hat, lässt sich bei den redaktionellen Seiten des großen Onlineantiquariats "abebooks" nachprüfen. Dor gag es früher den "Reading Room" von Angela Reinhardt, bzw. den gab es beim vom Riesen übernommenen Antiquariat "Justbooks.de". Das ruhte eine Weile und irgendwann ist es unter dem Titel "Highlights" wieder zum Leben erwacht. Dort gibt es jetzt kleine Porträt-/Interviewstrecken, unter denen z.B. die mit Robert Brack, bzw. Virgina Doyle und die mit Wolfgang Kaes für Krimifreunde interessant sein könnten.
Ein bißchen Lesestoff gibt es auch im Archiv der Rubrik "Krimis/Thriller", wo unter anderem kleinere Artikel zu Andrew Vachss, Michael Connelly, zu Medical Thrillern, Computerkrimis oder Krimihelden in London zu finden sind ... mehr
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Dorothy B. Hughes
Am 10. August 1904 wird die Schriftstellerin Dorothy B(elle) Hughes in Kansas City, Missouri, geboren († 6. Mai 1993).
Die ausgebildete Journalistin veröffentlichte 1934 ihr erstes Buch, eine Lyriksammlung, erst 1940 folgte mit "The So Blue Marble" der erste von 14 Romanen, die sie im jährlichen Abstand veröffentlchte, bis sie abrupt im Jahr 1952 das Veröffentlichen für 11 Jahre einstellte (nach eigener Aussage, weil sie sich um ihre kranke Mutter und ihre Enkelkinder kümmern müsse und keine Ruhe mehr zum Schreiben finde). Ihr Roman "In a Lonely Place" wurde 1950 von Nicholas Ray mit Humphrey Bogart verfilmt und wurde zu einem Klassiker des "Schwarzen Films". Sie erhielt 1950 und 1978 den "Edgar" und 1978 verliehen ihr die "Mystery Writers of America" den "Grand Master".
Infos und Bibliographie:
kirjasto.sci.fi. (engl.), crime-corner.de, super-thriller.de Unionsverlag.
In seinem neuen Roman "Der Letzte seiner Art" (Lübbe Verlag)
lässt Andreas Eschbach einem frühpensionierten US-Army-Cyborg keine Ruhe. Spätestens seit der Verfilmung seines Thrillers "Das Jesusvideo" sei Eschbach ein Garant für solide Spannung, die er gern mit technischen Visionen vermische, schreibt Daniel Koch im Online-Magazin "lit04.de". Der Grund, warum ihm das immer wieder gelinge, sei wohl seine Ausbildung als Luft- und Raumfahrttechniker und seine Arbeit als Softwareentwickler und Systemanalytiker. Diesem höheren Technikverständnis sei es geschuldet, dass Eschbach keinen Action-Thriller geschrieben habe, der aus allen Seiten feuere. Schließlich habe er sich lange genug mit Hard- und Software beschäftigt, um zu wissen, dass sie selten so funktionieren, wie sie es sollen ... mehr
Ein wenig untergegangen sind die Krimitipps des "ZDF", da die aufwendige Promotion um die ZDF-Aktion "Das große Lesen" die Bücherseite des Senders lange dominierte. Nun sieht man wieder, was in den letzten Wochen empfohlen wurde: Jonathon Kings "Das Messer im Sumpf", Werner Schmitz' "Schreiber und der Wolf", Lian Hearns "Der Pfad im Schnee", Arne Dahls "Falsche Opfer" und Kathy Gardners "Die falsche Feundin".
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Der Krimiautor Frank Schätzing im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 09.08.2004 über Flugangst, Hollywood, Arbeitswut und seine Heimat Köln. Der Erfolgsautor verhandelt momentan mit drei Studios über die Verfilmung seines Bestsellers "Der Schwarm" (Kiepenheuer & Witsch). Mit ihm sprachen Claudia Freytag und Joachim Frank .... mehr
Frankfurt nimmt immer einen der Spitzenplätze in der Verbrechensstatistik ein. Das ist auch in der der Kriminalliteratur nicht anders. Tatort Frankfurt - das heiße Pflaster zwischen Bankentürmen und Rotlichtviertel verlockt so manchen Autoren, die Stadt zum Schauplatz seiner literarischen Vebrechen zu machen. Doch auch quer durch Hessen und ein bisschen über die hessischen Grenzen hinaus wird gemordet, geraubt, gedealt, erpresst, geschändet und manche Gräueltat begangen. Krimis aus Hessen - der "Hessische Rundfunk" hat recherchiert und gibt einen Überblick ... mehr
Bei den Kollegen von "kaliber. 38" ist Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg" in der Augustausgabe auf Sendung. Knapp und direkt geht es diesmal um
Frank Schätzings "Der Schwarm" (KiWi), "ein klasse Stückchen Pop-und-Hopp-Literatur", Reginald Hills "Ins Leben zurückgerufen" (Europa), "ein scharfsinnig durchdachter, realitätstüchtiger Kriminalroman", Die überfälligeJörg-Fauser-Biographie von Matthias Penzel & Ambros Waibel "Rebell im Cola-Hinterland" (Edition Tiamat) die unverzichtbare, von Markus Mohr & Klaus Viehmann herausgegebene kleine Sozialgeschichte: "Spitzel" (Assoziation A) und um das besondere Faible Wörtches, den avancierten, oft auf literarischen Vorlagen basierenden Comic, hier Joann Sfars "Professor Bell - Der Mexikaner mit den zwei Köpfen" (avant-verlag),. .... mehr
Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den August 2004 beim "WDR 5" (Funkhaus Europa) mit folgenden Empfehlungen:
Fremdenfeindlichkeit, Korruption, die Wandlungen neuer Rechter und alter Linker und die seltsamen Praktiken des Skandalfernsehens, das sind die Themen von Petros Markaris. Ihm gehe es mit seinen manchmal etwas wortreichen, aber stets unterhaltsamen Kriminalromanen nicht um ästhetische Erneuerung, sondern um treffende Gesellschaftskritik, und die äußere er durch die Stimme von Charitos auch im Roman "Live! Ein Fall für Kostas Charitos" (Diogens) vor allem mit den verschiedensten Spielarten der Ironie.
Der chronisch magenkranke, an der Schlechtheit der Welt darbende Kommissar sei die zentrale Figur in Rubem Fonsecas hervorragendem Roman "Mord im August" (Unionsverlag metro). Rubem Fonseca, das beweise dieser Roman, sei einer der wichtigsten Autoren der literarischen Moderne; ein glänzender und radikaler Erzähler, der Gesellschaftskritik und ästhetischen Anspruch brillant verbinde ...
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Geballte Ladungen bietet derzeit "HR-online" für Krimifreunde:
Astrid Paprotta: Die ungeschminkte Wahrheit: Mit ihren Stories in "Aldidente" sei die Frankfurter Autorin Astrid Paprotta schlagartig bekannt geworden. Dann hat sie sich auf Thriller spezialisiert, und diese gehören mit zu den besten in Deutschland ... mehr
Viele moderne Krimiautoren schreiben Reihen und erschaffen sich darin eine eigene Welt – eine Welt, in der das Personennetz und das Beziehungsgeflecht ebenso wichtig, wenn nicht leider sogar manchmal wichtiger ist als die Handlung des jeweiligen Buches. So auch Marcia Muller in der von ihr erschaffenen Krimiserie um die Privatdetektivin Sharon McCone ...
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Lange Zeit ist's her, dass Gentleman-Detektive die englische Kriminalliteratur bevölkerten und mit guten Manieren und weltläufigem Esprit Licht in dunkle Verbrechen brachten. Umso charmanter ist die Wiederbegegnung mit Lord Peter Wimsey, einem der populärsten Krimihelden des vergangenen Jahrhunderts ...
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Burkhard Driest, das enfant terrible der 70er, der in Fassbinder-Filmen spielte und wegen Bankraub im Gefängnis saß, hat einen unglaublich spannenden Krimi geschrieben: "Der rote Regen", in dem Costa eine Reihe mysteriöser Morde aufklären muss ...
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Seit über vier Jahrzehnten widmet sich Donald E. Westlake ausschließlich seiner Krimi-Karriere, erläutert Anne Ullenboom in ihrem Autorenporträt für die Dortmunder (!) Ausgabe der "WAZ" vom 03.08.2004. Ein bis zwei Kriminalromane schreibe der Amerikaner pro Jahr. Auf den großen Durchbruch in Deutschland warte er bislang vergeblich, kein Verlag mag sich hier fest an ihn binden. Und das, obwohl sein größter Held doch den Dortmunder Namen in die große, weite Welt trage ... mehr
Wer es mal nicht nur kurz und knapp haben möchte, der ist beim Online-Portal "buchwurm" gut aufgehoben. Im breiten dort abgedeckten literarischen Spektrum ist Michael Drewniok für die Kriminalliteratur zuständig. Am 02.08.2004 bespricht er den Roman "Und dann gabs keines mehr" (Scherz) von Agatha Christie. Sehr schön, dass er in einem Exkurs Lady Agathas zweifelhaften Nachruhm als "Rassistin" behandelt und die wunderliche Geschichte um die zahlreichen Titeländerungen des Romans erzählt ... mehr
Nach Platz 1 auf der Bestsellerliste und unzähligen begeisterten Kritiken war für Frank Schätzings Roman "Der Schwarm" (Kiepenheuer & Witsch) ja allmählich eine negative Besprechung fällig. Die gibt es in sozusagen geharnischter Form in der Augustausgabe des Onlineportals "literaturkritik" durch Rolf Löchel. "Auch im Plot, in der Figurenzeichnung, in der Darstellung der Geschlechterverhältnisse und nicht zuletzt im Stil, der nicht immer das sprachliche Niveau eines Groschenromans zu überschreiten vermag, krümmt sich der Wurm, so dass einem gelegentlich weniger vor der Katastrophe graut als vor der Formulierung, mit der sie angekündigt wird" ... mehr
Mutierte Meeresbewohner, anschließend eine pervertierte Umwelt auf der Erde: Frank Schätzing habe mit dem Roman "Der Schwarm" (Kiepenheuer & Witsch) einen gewaltigen Öko-Thriller geschrieben, spannend und mitreißend trotz allzu expliziter Kapitalismuskritik, meint der "Deutschlandfunk" dagegen am 30.07.2004. Wie der Autor sich in den Stoff einarbeitete und wie er ihn literarisch bewältigte, was ihn zum Schreiben des Buches bewegte, erzählt er im dortigen "Büchermarkt"-Interview ... mehr
Selten findet man Besprechungen zu "DuMonts Kriminal-Bibliothek" . Glücklicherweise schließt Michael Drewniok beim Online-Portal "buchwurm" die Lücke. Am 01.08.2004 besprach er den Roman "Der chinesische Papagei" von Earl Derr Biggers, der auch hier den Meisterdetektiven Charlie Chan ins Spiel bringt. Wie immer versorgt Herr Drewniok die Leser nicht nur mit einer ausführlichen Inhaltsangabe, sondern steuert auch zahlreiche Informationen zu Autor und Werk bei ... mehr
Das neue Literturportal "bluetenleser.de" stellt Oliver Fink in "Der Tagesspiegel" vom 04.08.2004 vor. Betrieben wird das neue Portal von Joachim Leser (!), der zuletzt für Presse und Vertrieb beim "Ammann-Verlag" in Zürich zuständig war und jetzt in einem Konstanzer Pressebüro tätig ist. Für Krimifreunde scheint dort zwar nicht sonderlich viel zu holen sein, aber es sei dennoch darauf hingewiesen... mehr
An drei Themenabenden im August erweist der Fernsehsender "ARTE" den mörderischen Ladies seine Referenz. Jeweils am Freitag steht eine Krimiautorin im Zentrum der Betrachtung. Den Anfang macht am 13. August die große alte Dame der Krimiliteratur, Agatha Christie.
Eine Woche später stellt der zweite Themenabend der Reihe "Mordsfrauen" am 20.
August die Romanfigur Dr. Kay Scarpetta und deren Erfinderin Patricia Cornwell in
den Mittelpunkt. Der dritte Abend am 27. August steht im Zeichen der
Mitternachtssonne. Die norwegische Autorin Anne Holt, Ex-Justizministerin ihres
Landes, und der schwedische Krimistar Liza Marklund gewähren Einblick in ihre
Suspense-Schmieden und die Ermittlungsmethoden ihrer Protagonisten ... mehr (pdf)
Mit dem Roman "Laura di Rimini" (DuMont) lockt Carlo Lucarelli erneut nach Bologna. Das neue Buch Lucarellis stelle sich ganz in die Reihe des Krimi bolognese, meint Jürgen Jacobs im "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 31.07.2004, denn die Titelfigur ist eine junge Literaturstudentin an der Universität in Bologna. Es sei unverkennbar, dass er mit den Figuren, Motiven und szenischen Versatzstücken des Action-Thrillers ein literarisches Spiel treibe, das den Liebhaber der Gattung gerade mit der ironischen und übertreibenden Zitierung von Klischees auf intelligente Weise unterhalten könne ... mehr
Sie wird des Schreibens wohl niemals müde. Die englische Autorin und Meisterin des kritischen Krimis P. D. James hat soeben ihren 16. Roman vorgelegt – und sucht wohl schon wieder das nächste Verbrechen. Ein Porträt der Autorin und ihres Scotland-Yard-Ermittlers Adam Dalgliesh und eine Besprechung des neuen Buches "Im Saal der Mörder" (Droemer) im "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 03.08.2004, verfasst von Petra Pluwatsch ... mehr
Die harte Welt in Los Angeles zeigt "Pro 7" heute ab 23.05 Uhr: Die Krimi-Serie "The Shield" ist nichts für sanfte Gemüter und gilt als "knüppelhartes" Format, das auf wahren Verbrechensfällen basiert, die sich in Rampart, dem Kriminalitätsschwerpunkt von Los Angeles, ereignet haben.Eine Meldung der "Berliner Morgenpost" vom 04.08.2004 ... mehr
Der Wiesbadener Frauen-Krimi-Preis, die "Agathe" ist seit Jahren unter Druck. Auch in diesem Jahr tobt ein Machtkampf um den Etat. "ddp" meldete am 28.07.2004 bei "yahoo", das kräftig abgespeckt werden musste. Geblieben sei praktisch nur noch das Preisgeld von 5.500 Euro ... mehr
Manche Nachrichten sind zwar schon etwas älter, doch der Redaktör erfährt aus gegebem Anlaß (siehe ganz unten) erst jetzt etwas davon: Der Wiener "Paul Zsolnay Verlag", ein Tochterunternehmen des "Carl Hanser Verlags" übernimmt von der Klett-Gruppe Anfang August den "Deuticke Verlag", der auch ein zwar kleines, aber feines Krimiprogramm führt. Eine Meldung des "Börsenblatts" vom 30.07.2004 ... mehr
Aktuelle Neuerscheinungen – von Alex Capus, Lily Brett, Gustav Ernst, Monika Wogrolly (Deuticke) sowie Henning Mankell, Qiu Xiaolong oder Martin Pollack (Zsolnay) – sollen laut Zsolnay-Programmleiter Herbert Ohrlinger "gemeinsam mit Volldampf promotet" werden, meldet der "ORF" am 30.07.2004 ... mehr
Independent Modell gescheitert? fragt das Fachmagazin "Buchmarkt" am 02.08.2004 ... mehr
Im "Freitag" No. 32 vom 30.07.2004 findet sich die Ausgabe No. 87 von Thomas Wörtches Krimi-Kolumne "Crime Watch", in der es diesmal um Spitzel geht. Judas habe einen Archetypus menschlichen Verhaltens präfiguriert. Von Judas als "Ur-Spitzel" her lässt sich ein quer durch alle Zeiten und Schichten gleichermaßen als unappetitlich empfundenes Verhalten prächtig beschreiben. Das und vieles Einschlägige mehr lernen wir aus der von Markus Mohr und Klaus Viehmann herausgebenen "Kleinen Sozialgeschichte des Spitzels", die sich mit den verschiedenen historischen und aktuellen Manifestation des kleinen, schmierigen Wiesels beschäftigen, das wir alle mehr oder weniger kennen – aus den schönen Künsten oder dem realen Leben ... mehr
Die Krimikolumne von Tobias Gohlis ist ein weiterer monatlicher Höhepunkt. In "Die Zeit" Nr.32 vom 29.07.2004 freut sich der Kolumnist über neue Kriminalfälle aus Edinburgh. Je mehr Titel von Ian Rankin ihm in die Hände fallen, desto größer die Begeisterung. In diesem Sommer liegen glücklicherweise gleich zwei Inspector-Rebus-Romane von ihm vor: das im Original 1995 erschienene "Ein eisiger Tod" und – nicht sehr variantenreich getitelt – "Die Kinder des Todes" von 2003, das Anfang August erscheint. ... mehr
Anspruchsvolle Krimifreunde machen für gewöhnlich zu Recht einen Bogen um jenes Buchregal mit der Aufschrift "Wahre Verbrechen". Dieses Genre lebt üblicherweise mehr von Voyeurismus als von gelungener Recherche und treffend formuliertem Thrill. Die Ausnahme von der Regel heißt "Der Teufel von Chicago", schreibt Sven Felix Kellerhoff in "Die Welt" vom 31.07.2004. Der Journalist Erik Larson habe sich für sein neues Buch einen der düstersten US-Fälle ausgesucht ...
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Andere Deutsche in seinem Alter, die mit einer vergleichbar erfolgreichen und gut situierten Lebensgeschichte gesegnet sind, mögen Rosen züchten oder Golf spielen. Hans Werner Kettenbach verbringt seinen Lebensabend meist weniger kontemplativ. Denn Mord ist sein Hobby. Hendrik Werner in "Die Welt" vom 31.07.2004. Auch in seinem jüngsten Krimi will gut Ding einige Weile haben ...
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Schwarze Hefte des Hamburger Abendblatts: Michael Koglin über seinen neuen Hamburg-Krimi. Volker Albers im "Hamburger Abendblatt" vom 02.08.2004 ...
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| Alligatorpapiere gehen am Stock! |
Vielleicht haben Sie sich bei Ihren Besuchen gewundert, daß sich bei den Alligatorpapieren nichts mehr tut. Nun, der Alligator war plötzlich im Krankenhaus. Einzelheiten ersparen wir Ihnen, und: so schlimm wie auf dem Foto links ist es nicht. Dennoch, der Redaktör ist derzeit stark gehandicapt und vorerst nur sporadisch einsetzbar. Aktualisierungen wird es also vorerst selten geben, schauen Sie ab und zu vorbei. Vielleicht sind alle Glieder im Laufe der Woche wieder beweglich ... Vergessen Sie uns nicht! |
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Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juli 2014. Er wacht auf. Soweit nichts Besonderes. Aber normalerweise liegt er im Bett, diesmal im Eingang eines Hauses. Ist er schon mal auf der Straße aufgewacht? Er kann sich an nichts erinnern, weiß nicht einmal, wo und wer er ist. In seinem Kopf ist nichts als Nebel. Als der Nebel anfängt, sich zu lichten, erkennt er das Haus. Hier wohnt er. Und in seiner Hosentasche findet er einen Zettel: "Sie sind Jonas. Nur Jonas. Der letzte Detektiv. Sie sind in Lebensgefahr. Tauchen Sie unter!"...
Der romantischste Draufgänger aller Zeiten kehrt zurück: Zorro - von seinen Feinden gefürchtet, von seinen Freunden als Held verehrt. Kalifornien zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Die Region steht unter spanischer Herrschaft und ist der Willkür tyrannischer Gesetzeshüter, korrupter Beamter und ausbeuterischer Großgrundbesitzer ausgeliefert. Nur ein Mann hat den Mut, Widerstand zu leisten: El Zorro, der wilde Reiter mit der schwarzen Maske ...
Die TV-Tipps 7. – 20. August 20004
Der Sommer und ein Sportereignis in Griechenland führen natürlich zu einem schlankeren Programm. Dennoch gibt es neben Edgar Wallace, Jerry Cotton, Kommissar X, Commissario Brunetti auch einige echte Highlights.
Nämlich den Polit-Thriller "Z", "Der Tod eines Killers" (Ronald Reagans letzter Film von Don Siegel)
, "Zeugin der Anklage" , "Elf Uhr Nachts" (Sixties-Kultfilm von Godard) und "Fahr zur Hölle, Liebling" (Chandler – Verfilmung mit Robert Mitchum und Krimiautor Jim Thompson) ...
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ...
hier
ZDF, 23.00
(USA 1996, R.: Jonathan Kaplan)
Drehbuch: Benedict Fitzgerald
LV: Truman Capote: In cold blood, 1965 (Kaltblütig)
Gelungenes zweiteiliges TV-Remake des weltbekannten True Crime-Buches über einen mehrfachen Mord an einer Familie in einer Novembernacht 1959 in Holcomb/Kansas.
Mit Eric Roberts, Anthony Edwards, Sam Neill
Vox, 00.30
(D/I 1975, R.: Maximilian Schell)
Drehbuch: Maximilian Schell, Bo Goldmann, Friedrich Dürrematt
LV: Friedrich Dürrematt: Der Richter und sein Henker, 1955
Der Assistent von Polizeikommissar Bärlach wird ermordet. Alle Spuren weißen auf den Großindustriellen und Waffenschieber Gastmann. Aber ist Gastmann wirklich der Mörder des Polizisten oder will sich Bärlach nur für einen dreißig Jahre zurückliegenden und nie gesühnten Mord rächen?
Der missglückte Versuch mit Geld und us-amerikanischen Stars für den internationalen Markt eine kleine Geschichte zu inszenieren.
Mit Jon Voight, Jacqueline Bisset, Martin Ritt, Robert Shaw, Helmut Qualtinger, Friedrich Dürrematt, Lil Dagover, Donald Sutherland.
Vox, 02.15
(USA 1996, R.: John Ridley)
Drehbuch: John Ridley
Nach einem missglückten Raubüberfall zerstreitet sich ein Gangsterpärchen über die Beute: Juwelen im Wert von 250.000 Dollar.
John Ridleys Debüt ist ein actiongeladener Post-Tarantino-Thriller.
Mit David Caruso, Kelly Lynch
Feldmanns Schusswechsel.
Der Einfluss von Lewis Carrolls "Alice"-Büchern auf die populäre Kultur ist kaum zu unterschätzen. Auf die Idee allerdings, das "Jabberwocky" – Poem als Textgrundlage für einen Top-10-Hit zu nutzen, muss erst einmal jemand kommen.
Dieser Jemand heißt Barney Loomis, Chef der Plattenfirma Bison Records und eine der Hauptfiguren in "The Frumious Bandersnatch", Ed McBains 53. Roman über das 87. Polizeirevier.
Was Ed Mac Bain mit Lewis-Carroll und, ja, mit Maj Sjöwall und Per Wahlöö zu tun hat, das erzählt Ihnen Joachim Feldmann in seiner Krimikolumne ... mehr
Krimi-Report:
Er hat alles Gute von Mankell übernommen und das weniger Gute weggelassen. Herausgekommen ist ein Roman, der durchaus auch international seinen Weg machen könnte. Im "Krimi-Report" stellt Stefan Lichtblau den Roman
"Ein allzu schönes Mädchen" (Wunderlich) von Jan Seghers vor ...
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Feldmanns Schusswechsel.
Joachim Feldmann wünscht sich in einem bescheidenen Appell etwas mehr Normalität im Kriminalroman und berichtet von Jasper Ffordes Fantasy-Serie und einem neuen Kommissar in Münster ... mehr
Die neue Krimikolumne bei den Alligatorpapieren.
Die Befragungen
Unermüdlich wandert der Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka durch die Republik.
Die Antworten im August:
Marcus Starck war in Vorstandsetagen diverser internationaler Verlagsgruppen
in New York, London und München tätig, bis er 1998 nach Australien auswanderte. Es folgte eine relativ kurze Tätigkeit im Management eines Erotikunternehmens. Sein Thriller "SexdotCom" schlug auf Grund von Vorbesprechungen auf den Feuilletonseiten hohe Wellen ... mehr
Susanne Mischke
Nach etlichen beruflichen Umwegen und Sackgassen Anfang der 90er Jahre begann sie mit dem Schreiben und entwickelte eine enorme Produktivität: mehr als 20 Veröffentlichungen wurden es in 10 Jahren ...
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Rebecca Gablé
Seit Beendigung ihres Studiums ist Rebecca Gablé freie Schriftstellerin und Literaturübersetzerin und hat sich inzwischen auch einen Namen als Autorin historischer Romane gemacht, mit denen sie furiosen Erfolg hat und in den deutschen Bestseller-Listen platziert ist. ...
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Wolfgang Mittmann
Neben seinen Kriminalromanen machte sich Wolfgang Mittmann schnell einen Namen als der Dokumentarist zu großen Kriminalfällen der ehemaligen Volkspolizei der DDR ...
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Ralf Kramp.
Er lebt und arbeitet als Karikaturist, Krimiautor, Veranstalter des erfolgreichen Eifel-Krimi-Events "Blutspur" und, seit 2002, als Verleger des KBV Verlages natürlich in der Eifel ...
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Thomas Przybilkas Krimi-Tipps zur Sekundärliteratur No. 35 |
Wer mehr über die Hintergründe der Kriminalliteratur wissen möchte, kommt an Thomas Przybilka, dem Experten für Sekundärliteratur zum Krimi nicht vorbei. Die Lektüre seines 35. Krimitipps wird da zu einer äusserst angenehmen Pflicht. Diesmal erfahren Sie unter anderem etwas über Krimisonderhefte, Spuren von Tätern und Verbrechen als Passion. Wenn Sie sich dafür interessieren, wer der Erfinder des legendären wie dämonischen Spielers Dr. Mabuse war, wie man fast alles über Kriminalliteratur in den Niederlanden oder in Brasilien erfahren kann oder was es mit "Hardboiled & High Heeled" auf sich hat, dann klicken Sie ... hier
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