krimijahrbuch2007
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Krimineuerscheinungen des Monats bei "kaliber.38", "krimi-couch" & "hammett"

News – April 2007 – Nachrichten

Freitag, 27. April 2007


santis-Die-sechste-Laterne.jpgDie Berliner Literaturkritik: »Das Leben eines vergessenen Architekten «

Pablo De Santis neuer Roman "Die sechste Laterne" kommt als Kriminalgeschichte daher. Faszinierender als die Verschwörung sind aber Sprache und Konstruktion der vielschichtigen Erzählung über nie realisierte Architektur. Von Axel Bussmer ... mehr

Die Telefonische Mord(s)beratung
Samstag, 28. April 2007, ab 20.05 Uhr auf WDR 5

wdr5-krimi.jpg
mordsberatungSelten hatte der Krimimarkt so starken Neuzugang wie in diesem Frühjahr. Vielleicht liegt es daran, dass der Krimi endlich dort angekommen ist, wo er hingehört – mitten im (literarischen) Leben. Oder das Interesse mit Krimiserien wie "CSI", "KDD-Kriminaldauerdienst", den Mankell-Dauerbrennern oder dem Klassiker "Tatort" wach gehalten wird.
Das kriminalistische Trio Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv) und Ingrid Müller-Münch (Gerichtsreporterin )freut sich über die zahlreichen, lesenwerten Neuerscheinungen und präsentiert die Besten.
Wichtigster Punkt in der Sendung aber sind die Anrufe der Hörerinnen und Hörer. Sie fragen, geben Anregungen oder helfen bei der Suche nach dem ultimativen Krimi. Mitmachen können Sie per Telefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800 5678 555, die während der Sendung ab 20 Uhr geschaltet ist. Oder per Email: mordsberatung@wdr.de.
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Wörtches Crime Watch No. 120

crime-watch-120Der feine und entscheidend wichtige Unterschied zwischen Serialkiller-Romanen und Romanen, in denen Mehrfachtäter eine gewisse Rolle spielen, ist Thema in der 120. Ausgabe von Thomas Wörtches Krimikolumne "Crime Watch". macbride-die-stunde-des-moerders Sehr intelligent spiele damit Stuart MacBride in den beiden Romanen "Die dunklen Wasser von Aberdeen" und, aktuell, "Die Stunde des Mörders". Was als klassische Serialkiller-Romane daher zu kommen scheine, entpuppe sich als zwei robuste, intelligente, teilweise sehr witzige Polizeiromane, die ihren Reiz aus dem Distinktionsgewinn gegenüber dem üblichen Serialkiller-Gemetzel ziehen. Der Autor sei wahrscheinlich ein begnadeter Eklektiker, der aus seinen literarischen Versatzstücken ganz lebendige, spannende und realitätstüchtige Romane baue ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 17/2007 lesen.


fischer-und-vergib-uns-unsere-schuldBerliner Morgenpost: »Tod auf den Straßen von Amsterdam«

Tatsächlich ist Fischers filigrane Fähigkeit, die Stadt und deren Menschen atmosphärisch dicht zu beschreiben, schon die halbe Miete für den ersten Fall van Leeuwens. Der Schriftsteller Claus Cornelius Fischer schickt einen neuen Kommissar auf Mörderjagd. Von Hendrik Werner ... mehr


hill-blind.jpgjetzt.de: »Horror-Roman-Autor und Sohn«

Wenn es je ein Anzeichen für Selbstüberschätzung im Leben von Joe Hill gegeben haben sollte, dann vielleicht die absurde Hoffnung, er könne den eigenen Vater verleugnen. Joe Hill schreibt Horror-Romane und will nur ein ganz normaler amerikanischer Autor sein – er ist aber der Sohn von Stephen King. Eine Begegnung ... mehr

Gumshoe News
Gumshoe NewsFür unsere englisch lesenden Krimifans: die Nachrichten des japanischen Kollegen Jiro Kimura bei "The Gumshoe Site".
Am 23. April 2007 ist der amerikanische Autor Paul Erdman im Alter von 73 Jahren auf seiner Ranch in Healdsburg, Kalifornien seinem Kresbleiden erlegen, meldet das Internetportal "The Gumshoe Site". Paul Erdman war Bankier, Finanzspezialist und Krimiautor. Für "The Billion Dollar Sure Thing" (Der Milliarden-Dollar-Schnitt), seinen ersten Roman erhielt er 1974 den Debut-Edgar. In Deutschland erschienen unter anderem "Die letzten Tage von Amerika", "Las-Vegas-Spiel", "Crash '81" ...mehr





Kalender
Nicholas Blake Nicolas Blake wurde am 27. April 1904 als Cecil Day Lewis in Ballintogher, Irland geboren († 22.Mai 1972 in London) und wählte 1935 das Pseudonym Nicolas Blake, um neben seiner "hohen" Literatur, die ihm 1968 die Ehrung zum "Poet Laureate" durch Königin Elizabeth II. brachte, Detektivromane und Besprechungen zur Kriminalliteratur zu schreiben. Er schuf den Detektiv Nigel Strangeways, der laut "Reclams Kriminalromanführer" (1978) in 17 seiner 20 Kriminalromane ermittelte.
Strangeways hat eine ähnliche Vergangenheit wie Day Lewis selbst, und der lokale Hintergrund der meisten Fälle ist autobiographisch.
Info bei Crime Corner, Toms Krimitreff, krijasto.sci.fi (engl.).

Daeninckx-didier.jpeg Didier Daeninckx geboren am 27. April 1949 in Saint-Denis, ist einer der erfolgreichsten französischen Kriminalschriftsteller. Dennoch lebt er weiterhin in den Banlieu von Paris, in Aubervilliers. Bevor er anfing zu schreiben, war er als Kultur-Pädagoge und Journalist tätig. 1984 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman in der Série Noire von Gallimard. Gemeinsam ist allen seinen Werken, daß sie die tragischen Aspekte des Alltäglichen mit Ironie und schwarzem Humor beschreiben. (Text:DistelLiteraturVerlag )
Info bei: krimi-couch, wikipedia, Krimizeit, Alligatorpapiere.

Donnerstag, 26. April 2007

Axel Bußmers TV & Buchtipps 28. April – 11. Mai 2007 2007

the-chase3.jpgEinige interessante Wiederholungen KJB2007 und lange nicht mehr gezeigte Gangsterfilm-Klassiker und natürlich viele Verfilmungen gibt es in den nächsten 14 Tagen zu sehen.
Und es sei hier die Bemerkung gestattet, dass Axel Bußmer im eben erschienenen "Krimijahrbuch 2007" einige lesenswerte Artikel veröffentlicht hat und für das Special "Film und Fernsehen" des Krimijahrbuchs unter anderem eine interessante Analyse der Unterschiede deutscher und US-amerikanischer Krimiserien geschrieben hat ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier



markaris-der-grossaktionaer.jpgNDR: »Witzig und spöttisch«

Petros Markaris will mit seinen Kriminalgeschichten nicht nur spannend und unterhaltend sein: "Für mich ist der Kriminalroman ein Weg oder ein Vehikel, um die sozialen und politischen Umstände in Griechenland zu beschreiben." Stefan Berkholz über den Roman "Der Großaktionär" ... mehr

Vermischtes


santis-Die-sechste-Laterne.jpg Pablos de Santis erhält den Premio Iberoamericano Planeta: Der argentinische Schriftsteller Pablo De Santis wurde am 23. April 2007 der Literaturpreis "Iberoamericano Planeta - Casa de América de Narrativa" für seinen Roman "Enigma en Paris" (dt. "Rätsel in Paris") ausgezeichnet. Der Preis ist mit 200 000 Dollar dotiert. Die Auszeichnung wurde in Bogotá erstmals verliehen und hat zum Ziel, herausragende spanischsprachige Literatur in ganz Lateinamerika zu fördern.
In deutscher Sprache sind die Bücher von Pablo De Santis bei Unionsverlag metro Unionsverlag metro erschienen, zuletzt der Roman "Die sechste Laterne".
Für die spanischlesenden Krimifans ein Beitrag bei pagina12.com und casaamerica.es

Kalender

wittgen-tomTom Wittgen
Am 26. April 1932 wird Tom Wittgen, alias Ingeburg Siebenstädt, in Wittgendorf bei Chemnitz geboren.
Sie arbeitete als Reporterin beim Rundfunk und als Lektorin für Kriminalliteratur, bevor sie seit 1970 als freischaffende Autorin vorwiegend Kriminalromane, aber auch zahlreiche Erzählungen schrieb. Die Auflagenmillionärin gilt als "Agatha Christie des Ostens".
1994 wurde ihr vom "Syndikat", der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, die höchste Auszeichnung, der "Ehren-Glauser" verliehen.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Verlag der Criminale, Berliner Lesezeichen

Mittwoch, 25. April 2007


barnes-Arthur and George-kiwi.jpgBayerisches Fernsehen: »Literatur aus Fakten«

Julian Barnes denkt und fühlt mit seinen Figuren, begleitet mit viel Humor diesen Arthur, der sich plötzlich wie seine eigene Schöpfung verhält. Spannend, witzig, intelligent, "Arthur & George" ist ein vielschichtiger Roman, über Schuld und Unschuld, über Wahrheit und Wirklichkeit, über Liebe und Ehre. Von Claudia Kuhland ... mehr
Der Beitrag ist auf BR-alpha am 26. April um 22.00 Uhr und am 28. April um 22.15 Uhr zu seehen


faschinger-stadt-der-verliererFrankfurter Rundschau: »Das Gift der Süffisanz«

Das Wien der Lilian Faschinger in ihrem Roman "Stadt der Verlierer" ist bevölkert von Schönen und Reichen, Schrillen und Schrägen, Verliebten und Verrückten. Spätestens hier begreift der Leser, dass er sich inmitten eines Psychothrillers von der Qualität einer Patricia Highsmith befindet. Wie die amerikanische Autorin arbeitet Lilian Faschinger mit der Kunst des Suspense. Von Barbara von Becker ... mehr


pessl-Die-alltaegliche-Physik-des-Ungluecks.jpgFrankfurter Rundschau: »Prüfe mich, ich bin keine Streberin«

Marisha Pessls überbordendes Debüt "Die alltägliche Physik des Unglücks" ist ein Roman der alles will und überraschenderweise sehr viel davon schafft. Vordergründig ist es erstmal ein typisch amerikanischer College-Roman, eine Coming of Age-Geschichte in der halbklassischen Vater-Tochter Beziehung. Dann wird nach über 400 Seiten plötzlich ein Thriller daraus, dann der Roman einer Verschwörung und schließlich der einer Befreiung. Von Ulrich Sonnenschein ... mehr


mccarthy-die-strasse.jpgJungle World: »Wenn mein Herz aus Stein wäre«

Man kann sich aber McCarthy ganz anders nähern und ihn als den Schriftsteller bezeichnen, der die derzeit abgründigste und dunkelste Prosa der Welt schreibt. Sein dichterisches Werk ist geprägt von Tausenden Toten, mindestens, und von unzähligen Morden, Vergewaltigungen, Verstümmelungen, von Folter, Kannibalismus, Sklaverei und sämtlichen denkbaren von Menschen an Menschen (und Tieren) begangenen Metzeleien sowie einigen Metzeleien, die nicht denkbar waren, bevor McCarthy über sie schrieb. maik söhler über Cormac McCarthys Roman "Die Straße" ... mehr


Kalender

WRBurnettWR Burnett
Am 25. April 1982 stirbt der amerikanische Schriftsteller William Ripley Burnett im Alter von 82 Jahren in Santa Monica, Kalifornien (* 25 November 1899 in Springfield Ohio). Er schrieb 36 Romane, 60 Drehbücher, ausserdem Lieder und Theaterstücke.
Nach seinem Umzug vom beschaulichen Springfield ins brodelnde Chicago im Jahr 1927 fand er seinen Stoff und schuf mit "Little Caesar", "High Sierra" und "Asphaltdschungel" Klassiker der Kriminalliteratur.
Info:
mordlust.de, William Marling (engl.) , Shots Magazine (engl.)

Dienstag, 24. April 2007


balderson-der-staatsminister-reist-aufs-land.jpgFrankfurter Rundschau: »Zwei für zartere Gemüter«

Ein kleiner Verlag habe es geschafft, sich vom Strom skandinavischer Krimiliteratur ein munteres Bächlein abzuzweigen – was für den Inhalt wie für die Gestaltung gelte, schreibt Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Und erfreut sich am ersten Abenteuer des von Gert Nygardshaug erschaffenen Fredric Drum in "Der Honigkrug". Und findet den vierten, im Original 1975 veröffentlichten jetzt in jenem Stegemann-Verlag erschienenen Bo Balderson, nämlich "Der Staatsminister reist aufs Land" ungemein spannend.
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr


roslund-hellstroem-blasse-engel.jpgHR-online: »Ein tragischer Fall«

Scham und Schande - um diese beiden Begriffe und ihre moralischen Folgen geht es im zweiten Band des schwedischen Autorenduos Roslund und Hellström, der mit dem renommierten nordischen Krimipreis ausgezeichnet worden ist. Von Nicole Rodriguez Cardenas ... mehr


charlie-chan-at-the-wax-museum.jpgDie Welt: » Die unkorrekten Abenteuer des Charlie Chan«

In Hollywoods asiatischer Serie über die Detektive Charlie Chan und Mr. Moto durften Minderheiten sich nicht selbst darstellen. Dennoch sind es sehr beliebte, erstklassige zweitklassige Filme - und Chan hat es tatsächlich gegeben. Manuel Brug über die DVD "Charlie Chan Vol. 1 und 2" und "Mr. Moto Vol. 1 und 2" ...mehr


follett-Eisfieber-TB.jpgDer Spiegel: »Thriller-König erobert den Thron zurück«

Ken Follett hat 16 Romane verfasst, doch sein Ruhm gründet auf dem Buch "Die Säulen der Erde": Sechs Jahre lang war es auf der SPIEGEL-Bestsellerliste einbetoniert. Jetzt hat sein jüngstes Werk "Eisfieber" Schätzings "Die dunkle Seite" von Platz eins verdrängt. ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
berndorf-der-baer.jpgFrisch erschienen:

Mörderische Heimatkunde: Es gibt Neues vom Gottvater des Eifelkrimis. In "Der Bär" hat Jacques Berndorf aber nicht den Mordfall Bruno verarbeitet, und es geht auch nicht um Knut, sondern um einen 111 Jahre alten Mordfall.
Von Harry Luck ... mehr


KJB2007saarkrimi.de: »Facetttenreichtum des Krimis«

Die vier Themenkomplexe Deutsprachige Krimis, Krimis International, Film und Fernsehen sowie Aufsätze zu Theorie und Praxis bilden den inhaltlichen Schwerpunkt des "Krimijahrbuches 2007", der noch durch ein besonderes Kapitel zur Autorin Pieke Biermann ergänzt wird. Es ist ein Verdienst dieses Buches, den Facetttenreichtum des Krimis und seine aktuellen Mode-Tendenzen einmal bewusst hervortreten zu lassen und sie kritisch zu würdigen. Von Markus Walther ...mehr

Vermischtes


Der geglückte Aufstand der Drehbuchautoren: Sie sind die wichigsten Zulieferer und klagen doch immer, dass sie zu wenig Beachtung finden. Jetzt kehrt eine Gruppe von Hollywoods besten Autoren den Spieß um. Sie verkaufen ihre Bücher nur noch, wenn nichts geändert wird. Von Rüdiger Sturm in ... Die Welt

"Eine Art menschlicher Hundswut": Am 4. Juni 1922 erschien in der "Neuen Freien Presse" Stefan Zweigs Erzählung "Der Amokläufer": Es erzählt vom "furchtbaren Geheimnis" des Amoks – und wie es nach Europa kam. Von Anne-Catherine Simon in ... Die Presse

Bullshit: Über Chiaras Guzzi, Andrea M. Schenkels "Tannöd", Plagiate sowie eine Kriminalstory aus dem Volksvermögen schreibt der einzig wahre Übersetzer in ... Koerners Weblog

schenkel-tannoed.jpgAffären: Eine Presseerklärung der "Edition Nautilus" zur Verleihung des "Glauser-Preises" und zum Stand der Plagiatsvorwürfe sowie eine persönliche Erklärung von Andrea Maria Schenkel können Sie lesen beim Fachmagazin... Buchmarkt

Montag, 23. April 2007

ulrich-kroegers-krimi-tipp
Ulrich Kroegers Krimitipp 3/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Ausgeräumte Voruteile, illusionsloses Menschenbild, tiefenscharf gezeichnete Charaktere und architektonische Chiffren
Ulrich Kroeger zu Büchern von Joe R. Lansdale, Peter Temple und Pablo de Santis ... mehr

Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor sechseinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr



schenkel-tannoed.jpgFocus: »Preisverleihung per Ferngespräch«

Das gab's noch nie auf der Verleihung des Glauser-Krimipreises: Der Hauptgewinner musste telefonisch informiert werden, die Vorjahressiegerin und Laudatorin Leonie Swann fehlte unentschuldigt. Von FOCUS-Online-Redakteur Harry Luck ...mehr


peace-1980Der Tagesspiegel: »VerbrecherJagd«:

"Der Tagesspiegel" hat die Krimi-Lücke geschlossen und bringt Kolja Mensing ins Spiel. Jener Mensing, der schon in der "taz" die Krimikolumne pflegte. Also. Mensings dritter Fall in der Krimikolumne VerbrecherJagd. In der Kolja Mensing sich auf die Spur des Yorkshire Rippers begibt.
Das "Red Riding Quartett" sei eine mentalitätsgeschichtliche Studie des Vereinigten Königreiches zwischen 1974 und 1982:
ein Schlachtfeld, auf dem sich die gebrochenen Familienväter und rassistischen Polizisten, die versoffenen Journalisten, rücksichtslosen Unternehmer und korrupten Politiker in David Peaces Romanen begegnen ... mehr


bronski-Muenchen-BluesTitel: »Blockwart mit Herz«

Nach Sister Sox erscheint mit "München Blues" Max Bronskis zweiter Kriminalroman. Die Figur Gossec und das bayerische Lokalkolorit sind im Grunde sehr gelungen. Im Gegensatz dazu wirken die Nebenfiguren etwas hölzern und eindimensional. Von Tobias Kaiser ...mehr


oezkan-Istanbul-sehen-und-sterben.jpgDer Standard: »True Crimes ... «

... und Fiktion. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
"Tod in Belmont". Von Sebastian Junger
"Das Monster von Florenz". Von Michele Giuttari
"Istanbul sehen und sterben". Von Hülya Özkan.
"Der kalte Blick". Von Theodor Kallifatides.
... mehr

Glauser Preis 2007 verliehen

Die Glauser-Preise des Jahres 2007 sind vergeben. Am Abend des 21.April 2007 im Rahmen des "Tango Criminale", zum Abschluß der 21.Criminale, dem Jahrestreffen des SYNDIKATS wurden in Neustadt an der Weinstraße die PreisträgerInnen bekannt gegeben. Wer war es denn nun? Wer hat gewonnen?

GLAUSER 2007
Kriminalroman:
Martin Suter: "Der Teufel von Mailand" (Diogenes Verlag)

Debut:
Andrea Maria Schenkel: "Tannöd" (Edition Nautilus)

Krimikurzgeschichte:
Sabina Naber: "Peter in St. Paul" (Milena Verlag, Anthologie "Mörderisch unterwegs")

Martin:
Christoph Wortberg : "Die Farbe der Angst" (Thienemann Verlag)

Ehrenglauser:
Irene Rodrian
Für ihr bisheriges literarisches Gesamtwerk im Bereich der Kriminalliteratur. Sie gehört zu den Vertretern des "neuen deutschen Kriminalromans", die seit 1969 der deutschsprachigen Kriminalliteratur wichtige und zukunftsweisende Impulse gaben.

Die Begründungen zu den einzelnen Preisen finden Sie bei den Kollegen vom Buchmarkt



Kalender


molsner-michael.jpeg Michael Molsner wurde am 23. April 1939 als Sohn eines Schriftstellers und einer Journalistin in Stuttgart geboren, wuchs in Allenstein (Ostpreußen), Aalen und München auf. Er studierte zwei Semester Germanistik und Anglistik in Heidelberg und begann dann als Gerichtsreporter und freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zu arbeiten. Er schrieb, ("wann immer ich Geld brauchte") unter dem Pseudonym "Robert Cameron" und den Sammelspeudonymen "Bill Alamo" und "John Drake" Heftromane. Er verfaßte auch ein Kinderbuch und schließlich eine Reihe von Kriminalhörspielen und Kriminalromanen, die zunächst in der rororo-thriller-Reihe erschienen, wo er sich mit dem Herausgeber Richard K. Flesch wegen des Manuskriptes zu ROTE MESSE überwarf.
Sein TATORT-Film "Tote brauchen keine Wohnung" aus dem Jahr 1974, den Wolfgang Staudte für den Bayerischen Rundfunk inszenierte, galt lange als "der verschwundene TATORT" der ARD, weil er nach der Erstsendung wegen angeblicher "Linkslastigkeit" mit einem Sperrvermerk versehen wurde, der bis ins Jahr 1992 eine Wiederausstrahlung verhinderte. In seinen Kriminalromanen verwertet Molsner oft Erfahrungen aus seiner Tätigkeit als Reporter – ohne Anlehnung an reale Fälle, aber doch gelegentlich von ihnen inspiriert. 1998 erhielt er als Würdigung seines Lebenswerkes den "Ehrenglauser" der Autorengruppe deutsche Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT. (Text: "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren")
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Homepage des Autors , Laudatio zum Ehrenglauser ,

molsner-michael.jpeg Edith Ngaio Marsh wurde am 23. April 1895 in Merivale, Christchurch als Tochter eines Bankangestellten in Neuseeland geboren († 18. Februar 1982). Ihr Vorname Ngaio (sprich: "Najo") ist ein maorisches Wort und bedeutet soviel wie "Spiegelungen im Wasser". Ihren ersten von insgesamt 32 Kriminalromanen schrieb sie 1932 in London, wo sie zunächst als Innenarchtitektin arbeitete, nebenbei aber auch malte und Stücke schrieb. 1949 gründete sie die British Commonwealth Theatre Company. Ihre lebenslange Begeisterung für das Theater schlug sich auch in ihren Romanen nieder: Die meisten spielen im Theatermilieu, denn ihre große Leidenschaft galt den Figuren und Dramen Shakespeares. Ngaio Marsh wurde 1978 zum "Grand Master" der Mystery Writers of America ernannt, zwei Mal für den Edgar-Allan-Poe-Award nominiert und ein Mal mit dem Silver Dagger ausgezeichnet. (Text: "Random House")
Info bei Krimi-Couch , Wikipedia, Dame Ngaio Marsh's Home (engl.) , kirjasto.sci.fi (engl.) , bastulli mystery library (engl.) .

Freitag, 20. April 2007


vittachi-Shanghai-DinnerBerliner Literaturkritik: »Witzig, bunt und explosiv«

Man nehme: einen echt chinesischen Altmeister des Fengshui, ein quirliges Girlie aus Down Under, einige obskure vegane Terroristen und einen mysteriösen weißen Elefanten. Danach mixe man das Ganze mit Tempo, Action und je einer Prise Irrsinn und asiatischer Weisheit, schüttle es kräftig durch und serviere es poppig-knallig – fertig ist der neueste explosive Krimiband aus der Feder Nury Vittachis. Monika Thees über den Roman "Shanghai Dinner" ... mehr


moore-hetzjagd-sz-Krimi-48Der Standard: »Im Kopf des Vichy-Mörders«

Brian Moore hat bereits Mitte der Neunzigerjahre etwas vorgeführt, das just in diesen Tagen als große Neuerung, als suggestives erzählerisches Manöver gefeiert wird. In "Hetzjagd" schildert er in effektvollen Szenen Bedrohung und Verfolgung. Dabei spielen Einblicke in die verdrängte Vichy-Vergangenheit, ein Trauma im öffentlichen Bewusstsein der Franzosen, atmosphärisch eine wichtige Rolle. Helmut Böttiger über Band 48 der "Süddeutschen Kriminalbibliothek" ... mehr


vargas-die-dritte-jungfrau.jpgDeutschlandradio: »Ein Kommissar mit erstaunlicher Intuition«

Auch im neuen Krimi von Fred Vargas ermittelt wieder Adamsberg, ein Glücksfall von einer Romanfigur. Wie immer bewegt sich der Kommissar auf assoziativen Wegen. Manchmal ist es fast nicht erklärlich, wie er auf einen neuen Ermittlungszweig kommt. Aber das Bezaubernde an Vargas' Krims ist eben, dass gerade diese verwickelten und verworrenen Wege für die Leser vollkommen zwingend und überzeugend sind. Von Andrea Fischer ... mehr


schenkel-tannoed.jpgDie Zeit: »Eine wirkliche Schauergeschichte«

Ist der Bestseller "Tannöd" ein Plagiat? Aus einem märchenhaften Erfolg wird ein Krimi. Gerade jetzt, wo alles nach dem größtmöglichen Happy End ausschaut, verdirbt ein schlimmer Verdacht die gute Laune: Gegen Andrea Schenkel wird der Vorwurf des Plagiats erhoben. Sie soll von Peter Leuschner abgeschrieben haben. Stefan Sippell verknüpft einige Fäden und findet lose Enden und versucht eine Erklärung des Begriffs Plagiat ...mehr


wallander-der-Eroberer.jpgOpenPR: »Skandinavienkrimi: "Gotterbärmlich langweilig und vorhersehbar" oder zum Fürchten?«

Zum sechsten Mal fand vom 24. bis 25. März im dänischen Horsens die Krimimesse statt. Schwerpunkt der Messe 2007, die mit fast 2.000 Besuchern und rund 20 Ausstellern an zwei Tagen bis dato größte und erfolgreichste Krimimesse von Horsens, war der skandinavische Krimi selbst. Text- und Bildmaterial – darunter ein Exklusivinterview mit den Autorinnen Gretelise Holm und Sara Blædel – sind im großen Messe-Special des Literaturportals "www.schwedenkrimi.de" nachzulesen ...mehr


Kalender
Hans Werner Kettenbach Am 20. April 1928 wurde Hans Werner Kettenbach in Bendorf/Rhein geboren.
Mit irritierender Regelmäßigkeit brauchte er länger als andere, um zu verwirklichen, was er wollte: Erst mit 28 fand er einen Beruf; er war 30, als er heiratete, schloß sein Studium mit 36 ab, veröffentlichte seinen ersten Roman, als er fast 50 zählte. Hans Werner Kettenbach war Bauhilfsarbeiter, Stenograph, Hilfsredakteur beim "Kicker", Lektor für Hör- und Fernsehspiele, schließlich Redakteur beim "Kölner Stadt-Anzeiger".
Für einen Wettbewerb, in dem der beste Kriminalroman in deutscher Sprache gesucht wurde, nahm er drei Wochen Urlaub und gewann mit dem ersten Roman, den er zu Ende brachte, den Wettbewerb (»Grand mit Vieren « Jerry-Cotton-Preis 1977) und die Erkenntnis, er könne Journalist und Schriftsteller zugleich sein. Seit seiner Pensionierung 1993 schrieb er acht weitere Romane und einige Drehbücher.(Text: Diogenes Verlag)
Eines seiner kettenbach-blackiceMarkenzeichen ist zweifellos, dass er den Leser, die Leser in in zum Bersten spannende Geschichten lockt, die immer wieder in verweigerten Auflösungen münden. Ein Meister des Dialogs, einer, der die deutsche Sprache in all ihren Schattierungen beherrscht. (Text: Int. Lit.-Festvial Leukerbad).
Kettenbachs Roman "Glatteis" ist im Februar 2005 als "Black Ice" im internationalen Krimiprogramm des Verlages "Bitter Lemon Press" in englischer Sprache erschienen.
Info bei Diogenes Verlag, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren. Internet-Edition , Wikipedia, Bitter Lemon Press

Donnerstag, 19. April 2007


kneifl-moerderisch-unterwegs-hrsg.jpgNeues Deutschland: »Weiber wehren sich«

21 Geschichten, geschrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen Frauen im Mittelpunkt stehen. Vielleicht auch um sich selbst Mut zu machen, favorisierten die Autorinnen den Typ Amazone, der keinerlei Beschützer braucht. Ein Kraftstrom fließt den Leserinnen zu: Edith Kneifl und Kolleginnen "mörderisch unterwegs". Irmtraud Gutschke über die Anthologie "Mörderisch unterwegs. Von Berlin bis Mexico City." .... mehr


kluepfl-kobr-seegrund-hoerbuch.jpgDeutsche Welle: »Alte Kameraden«

Deutsche Regionalkrimis liegen voll im Trend. Nicht zuletzt die Allgäukrimis von Volker Klüpfel und Michael Kobr. Ihr drittes Werk, "Seegrund", ist jetzt auch als Hörbuch auf dem Markt. Doch neben der Krimihandlung besticht das Buch vor allem durch die komischen Szenen. Leider sind davon nur wenige aus dem Krimi ins Hörbuch übernommen worden. Von Lydia Leipert .... mehr


schenkel-tannoed.jpgBR 2: »Die dunkle Seite der Dorfidylle«

Hat Bestsellerautorin Andrea Maria Schenkel abgeschrieben? Diesen Vorwurf erhebt der Journalist und Sachbuchautor Peter Leuscher. Er wirft der Autorin vor, dass sie die Charakterisierung der Figuren aus seinen dokumentarischen Sachbüchern übernommen habe. Die Sendung "Capriccio" berichtet heute um 22.35 Uhr im Bayerischen Fernsehen über die Hintergründe des Plagiatsvorwurfs ...mehr

schenkel-tannoed.jpgDie Zeit: »Plagiatsvorwurf gegen Bestseller-Autorin«

Andrea M. Schenkel nimmt Stellung zu den erhobenen Vorwürfen des Journalisten Peter Leuschner. Ihr Roman "Tannöd" sei ein Plagiat seiner eigenen Bücher zu einem authentischen Mordfall ...mehr

Vermischtes


criminale2007.gif Tote zwischen Buchdeckeln: Wo sonst in der Regel allenfalls "Weinleichen" zu beklagen sind, hält in dieser Woche das Verbrechen Einzug. Die Deutsche Weinstraße ist von diesem Mittwoch an Austragungsort des größten Festivals für deutschsprachige Kriminalliteratur. schreibt die ... Die Zeit

Mittwoch, 18. April 2007

Mord und Ratschlag

child-bad-luck-and-trouble.jpg Nun prasselts wieder bei den Kollegen vom "Perlentaucher", die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" wird wieder mit Inhalt gefüllt. Wieder ein neuer Beitrag, wieder ein echter Knörer!
Weil es sich um den jüngsten Band der im Moment wohl besten Thrillerserie handelt, wird ausnahmsweise ein bisher nur in englischer Sprache erhältlicher Roman besprochen. Die deutschen Übersetzungen hinken im Moment einige Romane hinterher – da Childs Romane sich auf gleichbleibend hohem Niveau bewegen, seien sie aber durchweg empfohlen. Ekkehard Knörer über Lee Childs neuesten Roman "Bad Luck and Trouble", in dem sich der vagabundierende Ex-Militärcop Jack Reacher als solidarischer Teamarbeiter erweist ... mehr


jonuleit-Das-Wasser-so-kalt.jpgSt. Galler Tagblatt: »Bordeaux zur Rache ... «

... Ambition, Depression und Bodensee. "Montagsmord" heißt die Krimi-Kolumne von Sonja Lüthi Ihle. In der aktuellen Ausgabe (16. April 2007) werden folgende Bücher besprochen:
"Der Honigkrug". Von Gert Nygardshaug.
"Eistod". Von Michael Theurillat.
"Das Wasser so kalt". Von Anja Jonuleit.
mehr

Die vorherige Kolumne vom 8. Januar 2007 gibt es hier

Kommissar Hunkeler ermittelt auch in seinem sechsten Fall unbeirrt und intuitiv, diesmal zwischen Schweizer Gartenreglementen und elsässischen Erinnerungen. Eine weitere Besprechung von Sonja Lüthi Ihle ... hier


uecker-ch.jpgepd: »Christian Uecker gestorben«

Einen Tag vor seinem Tod hatte er noch die letzten Seiten seines neuen Romans "Totenblumen" zum Friedrich Wittig Verlag nach Kiel geschickt. Am vergangenen Sonnabend (14. April) ist Nordelbiens Krimi-Pastor Christian Uecker im Alter von 51 Jahren überraschend offenbar an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben.
1993 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman "Wenn der Tod tanzt" mit Pastor Frank Falke, dem bislang 6 weitere Krimis folgten ... mehr


fischer-und-vergib-uns-unsere-schuldFrankfurter Rundschau: »Angriffe aufs Denken«

Die geradlinige Action-Krimi-Variante "Rein in den Schlamassel / Raus aus dem Schlamassel" werde in diesem Monat vermutlich nirgendwo unterhaltsamer und so herrlich trashig erzählt als in Modesty Blaises gerade neu aufgelegtem Abenteuer "Hauch von Tod", meint Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Tatsächlich aber ist sie begeistert vom Roman "Und vergib uns unsere Schuld" von Claus Cornelius Fischer, dem sie zwar einen kreuzdämlichen Titel, dafür aber eine herzzerreißende Geschichte mit einer dunklen Krimihandlung attestiert.
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr


koeppen-das-treibhaus.jpgJungle World: »Girlanden und Pirouetten«

Warum es sich bei einem der wichtigsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur um einen schlaffen Politkrimi handelt. Über Wolfgang Koeppens Roman "Das Treibhaus". Von Adrian Siebold .... mehr

Vermischtes


criminale2007.gif Deutsche Weinstraße wird Tatort: Für fünf Tage wird die pittoreske und sonst eher gemütliche Deutsche Weinstraße zwischen Bockenheim und Schweigen von Mittwoch bis Sonntag zur Region mit der höchsten Verbrechens-, aber auch der höchsten Aufklärungsquote in Deutschland: Bei der 21. "criminale" sorgen 180 Autoren ab heute für wohlige Schauer und atemlose Spannung, schreibt die ... Wormser Zeitung

Mainz-Thriller zum Glück nur Fiktion: Um Stalking und die Resozialisierbarkeit von Sexualstraftätern dreht sich Claudia Platz´ Thriller, den sie zum Auftakt der AZ-Krimitage vorstellte. Ein Beitrag von Inka Müller in der ... Allgemeinen Zeitung

Der Krimi im Wandel der Zeit: Die Wurzeln des Detektiv- und Kriminalromans liegen im 18. Jh., wo die Vertreter der Aufklärung den Glauben an überirdische Kräfte ablösten und die Erkenntnisse aus der Beobachtung über alles stellten. Kompaktes Anlocken von ... "simplify Wissen"

sincMörderische Schwestern relauncht: Mit einer Website in neuem Design präsentiert sich das deutschsprachige Krimiautorinnen-Netzwerk "Mörderische Schwestern" seit dem 15. April im Internet. Der Nutzwert für Mitglieder und Besucher stand bei dem Relaunch im Vordergrund, meldet der ... Buchmarkt

Dienstag, 17. April 2007


franz-das-todeskreuz.jpgDer Spiegel: »Kippen statt Karotten«

Bekannt geworden ist Andreas Franz durch seinen Krimi "Jung, blond, tot", nachdem er zehn Jahre lang erfolglos Manuskripte an Verlage geschickt hatte. Sein Buch "Das Todeskreuz" ist in dieser Woche neu auf Rang acht bei "SPIEGEL ONLINE" eingestiegen ... mehr


atkinson-Liebesdienste.jpgDer Standard: »In der Baugrube ... «

... oder am Lastwagen. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
"Thriller Skalpell No 5". Von Michael Baden/ Linda Kenney
"Liebesdienste". Von Kate Atkinson
"Die weiße Nacht des Todes". Von Jarkko Sipilä.
"Das Totenfeld". Von Michael Gruber.
... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
schneider-Hunkeler-und-der-Fall-Livius.jpgFrisch erschienen:

Mord in der Silvesternacht: Ein grausamer Mord im Schrebergartenmilieu von Basel entpuppt sich als harte Prüfung für Kommissär Hunkeler.
Von Ralf Kramp ... mehr


markaris-der-grossaktionaer.jpgTitel: »Terroristen und Werbemuffel«

Terroristen entführen vor Kreta ein Schiff und in Athen geht in der Werbebranche ein Serienmörder um. Beide Fälle sind verwickelter, als sie zunächst scheinen, und beide halten sie den Athener Kommissar Kostas Charitos in Atem. Petros Markaris ist mit "Der Großaktionär" ein eindrucksvoller Roman gelungen. Von Frank Rumpel ... mehr

markaris-der-grossaktionaer.jpgDruckfrisch: »Verbrechen, Gesellschaft und Politik«

In Petros Markaris' neuesten Roman "Der Großaktionär" ermittelt Charitos in einem bedrückenden Klima von Terror und Gewalt. Denis Scheck sprach mit Petros Markaris, dem 1937 in Istanbul geborenen berühmtesten Krimiautor Griechenlands. Das Video dazu ist via PC anzusehen ... mehr


yasutaka-Mein-Blut-ist-das-Blut-eines-anderenTitel: »Blutige Slapstick-Fiction«

"Mein Blut ist das Blut eines anderen" beginnt als die japanische Version einer Hard-boild-Kriminalgeschichte und steigert sich zu einem rasenden Inferno, das eine ganze Stadt in Schutt und Asche legt. Lustvoll sticht Tsutsui Yasukata mitten hinein in die große Blase verdrängter Emotionen, die gerade eine so überdiszipliniert organisierte Gesellschaft wie die japanische hervorbringt und zerlegt die herrschenden Konventionen in blutige Einzelteile. Von Jan Karsten ... mehr


vierich-toedliche-delicatessen.jpgBloody Cover: »Die Gewinner stehen fest:«

Bereits zum sechsten Mal wurde das originellste, stimmigste, markanteste oder kurzum das schönste Krimi-Cover des vergangenen Jahres eines deutschsprachigen Autors ermittelt. Dazu nominierte die "Ehrenwerte Gesellschaft Münchens" aus fast 300 Neuerscheinungen des Jahres 2006 zwölf Finalisten aus. Mehr als 2500 Krimifans wählten daraus das "Bloody-Cover 2007".
Der Sieger ist:
Tödliche Delicatessen (Thomas Askan Vierich, Neuer Europa Verlag)
Der Preis ist undotiert und wird in Form einer Urkunde während der CRIMINALE 2007 an den Sieger Thomas Askan Vierich und den Neuen Europa Verlag übergeben. ... mehr


Vermischtes


schenkel-tannoed.jpgDichtung und Wahrheit im Fall Tannöd: Die unter Plagiatsverdacht stehende Autorin des Bestsellers "Tannöd", Andrea Maria Schenkel, habe offenbar falsche Angaben gemacht. Einer Zeitung hatte sie in der vergangenen Woche gesagt, vor der Arbeit an ihrem Roman alle dafür nötigen historischen Quellen im Staatsarchiv Augsburg studiert zu haben. Das könne nicht sein, erwiderte gestern dessen Leiter, meint der ... Donaukurier

Der Krimi hinter dem Krimi: Der Ingolstädter Anwalt Hans Nüsslein vertritt den tz-Redakteur Peter Leuschner, der im "Tannöd-Fall" Entschädigung und Verweis auf Sachbuch-Vorlage fordert. Wie er die Chancen für einen Prozess sieht, schildert er im Gespräch mit der ... Passauer Neuen Presse

KJB2007-webGemischte Ware: Über Hartz IV, Bettler in den Innenstädten, Buchandlungen in Dublin, den neuen Krimi von Patricia Cornwell sowie die Unvernunft deutscher Buchverleger oder Über das Krimijahrbuch 2007, meinen Backenzahn und einen Alten Mann ohne Meer schreibt Wolfgang Körner in... Koerners Logbuch


Montag, 16. April 2007


rubenfeld-morddeutung.jpgDer Spiegel: »Freud hat ein Comeback verdient«

Eigentlich ist Jed Rubenfeld Jura-Professor an der Yale Universität. Doch der 48-jährige Amerikaner wechselte das Genre und schrieb den Psychoanalyse-Krimi "Morddeutung". Mit Andrea Tholl sprach er für SPIEGEL ONLINE über seinen unverhofften Bestseller und die fällige Rehabilitation Sigmund Freuds ... mehr


eschbach-ausgebrannt.jpgtaz-mag: »Das Ende des Ölzeitalters«

Bei einem Roman darf man nicht prüfen, ob der zentrale Tagtraum, der ihm zugrunde liegt, der Realität entspricht. Vielmehr, was der Roman daraus macht. Und in dieser Hinsicht kann man Andreas Eschbach und "Ausgebrannt" nur loben. Von Michael Rutschky ... mehr


hill-blind.jpgDer Standard: »Der Geist aus der Schachtel«

Kann man heutzutage noch eine gute, altmodische Geistergeschichte schreiben? Man kann, wenn man das Horror-Gen geerbt hat. Joe Hill nennt sich der älteste Filius des Meisters Stephen King, und der Roman heißt im Original Heart-Shaped Box. Von Ingeborg Sperl ... mehr


faschinger-stadt-der-verliererORF: »Retter sind gefährlich«

Die listige Literatur der Lilian Faschinger ist der Beitrag von Eva Schobel überschrieben.Lilian Faschinger, in der österreichischen Provinz aufgewachsen, schreibt, liest, übersetzt und reist, um den Verhältnissen ihrer Kindheit zu entkommen. Aber dann haben sie die heimischen Verhältnisse und die Stadt Wien, in die sie nach ihrer Rückkehr gezogen ist, fest im Griff. Für ihren aktuellen Roman, "Stadt der Verlierer", braucht sie fünf Jahre. Erstmals projiziert sie ihre Wut auf die Verhältnisse in einen Mann ... mehr

Freitag, 13. April 2007

Info für unsere Newsletterempänger!
Nachdem es eine Zeit lang wieder reibungslos lief, hakt es nun leider wieder einmal bei unserem Newsletterversenderdienst. Zur Zeit gibt es keinen Zugang: bis dahin finden Sie leider die umfangreichen Neuigkeiten aus dem Leben der Kriminalliterar immer auf den Seiten der Alligatorpapiere, aber nicht immer frei Haus in Ihrem virtuellen Briefkasten.
Mit Bedauern grüßt die Alligatorredaktion ...


Axel Bußmers TV & Buchtipps 14. – 27. April 2007

After-the-Thin-Man.jpgIn den kommenden beiden Wochen können wir einige Ausflüge in den Wilden Westen unternehmen. Nur-Pferden-gibt-man-den-Gnadenschuss.jpg Danach geht's weiter in die Depression und mit einem auf einem wahren Fall basierenden Film führt man uns in die Zeit des Kalten Krieges. Mit der TV-Premiere von "Die Bourne-Verschwörung" sind wir dann endlich im aktuellen Jahrhundert angekommen. Dazu Biopics und Klassiker und viele Verfilmungen ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier



kulturzeit: »Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-kulturzeitKulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt. Heute um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung ...
mehr


Deutschlandfunk: »Ammers Krimikolumne«:
In der Sendung "büchermarkt", wird heute um 16:10 Uhr auch "Die Krimikolumne von Andreas Ammer" gesendet. Nehmen Sie sich Zeit, legen Sie die Kopfhörer an und hören Sie, wie diesmal das Genre akustisch bearbeitet wird. Demnächst wird dies sicher auch im Audiostream nachgehorcht werden können ...
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barnes-Arthur and George-kiwi.jpgBerliner Morgenpost: »Sherlock Holmes: Jetzt ermittelt der Vater«

In seinem neuen Roman erzählt der Brite Julian Barnes, wie Sir Arthur Conan Doyle als Detektiv einen echten Fall aufklärte. "Arthur & George", dieses Stück Weltliteratur, sollte den nunmehr 61-Jährigen endlich auch hierzulande angemessen berühmt machen. Von Matthias Heine ... mehr


vargas-die-dritte-jungfrau.jpgDRS: »Krimiautorin, Zoologin und Politaktivistin«

Die Kriminalromane der Französin Fred Vargas sind Kult – mittlerweile in 40 Ländern. Sie sind originell, psychologisch tiefgründig und kulturgeschichtlich fundiert. So auch der neueste Titel "Die dritte Jungfrau". Die Autorin und Wissenschaftlerin sorgt in Frankreich jetzt gerade auch mit ihrem politischem Engagement für Schlagzeilen. Der Beitrag des Schweizer Radios kann gehört werden (3:23)... mehr

vargas-die-dritte-jungfrau.jpgWZ: »Krimis zum Vergnügen«

Fred Vargas, französische Autorin, erholt sich von der Wissenschaft mit eigenen Krimis. Fred Vargas selber ist Historikerin. Als Spezialistin für die Archäozoologie des Mittelalters hat sie ein Standardwerk über die Ausbreitung der Pest verfasst. Und wie schaffte sie es, daneben noch Romane zu schreiben? Die Antwort hat sie Eva Pfister gegeben ... mehr


schenkel-tannoed.jpgBerliner Morgenpost: »"Tannöd": Hat die Autorin abgeschrieben?«

Nun muss sich Andrea Schenkel möglicherweise vor Gericht gegen Plagiatsvorwürfe verteidigen. Der Journalist Peter Leuschner hat den auch "Tannöd" zugrunde liegenden rätselhaften oberbayerischen Mordfall in zwei Sachbüchern dargestellt und sieht in "Tannöd" nicht nur das historische Gerüst der Handlung übernommen. Eckhard Fuhr versucht eine Analyse ... mehr

schenkel-tannoed.jpgFAZ: »Es geht nur ums Geld«

Mit ihrem Debütroman "Tannöd" gelang Andrea Maria Schenkel überraschend der Sprung auf die Bestsellerlisten. Jetzt wirft ihr der Sachbuchautor Peter Leuschner vor, von ihm abgeschrieben zu haben. Im Gespräch mit der F.A.Z. weist Schenkel den Plagiatsvorwurf zurück ... mehr

schenkel-tannoed.jpgFocus: »Plagiatsvorwurf«

Schrifstellerin Andrea Maria Schenkel hat den Vorwurf eines Autoren zurückgewiesen, sie habe große Teile ihres Krimi-Bestsellers "Tannöd" von ihm übernommen ... mehr


rosnay-Sarahs-Schluessel.jpgDeutschlandradio: » Politisches Tabuthema als Thriller«

Die Kollaboration der französischen Behörden mit den Nazis während des 2. Weltkrieges behandelt der Roman von Tatiana de Rosnay. "Sarahs Schlüssel" ist ein Thriller, politisch wie psychologisch, und es ist mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit, bis wir "Sarahs Schlüssel" auch auf der Kinoleinwand zu sehen bekommen werden. Dieser Stoff wird auch international seinen Weg machen. Von Lutz Bunk ... mehr

Pieke Biermanns Kriminalreportage


kriminalreport Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".

Sonnabend, den 14. April 2007 um 11:45
"Abgekupfert"
Diebstahl von Buntmetall heißt es offiziell, Kupferklau sagt der Volksmund knapp. Um Kupfer vor allem geht es. Kupfer ist elementar für praktisch alles, was unser modernes Leben ausmacht, von Kommunikation bis Fortbewegung. Was immer elektrische Energie leiten soll, braucht Kupfer.
Zwei boomende Nationalökonomien - Indien und vor allem China - haben mit ihrem Riesenbedarf den Weltmarkt aufgemischt und die Preise in die Höhe getrieben. Und damit auch den Wert von "Kupferschrott".
Kupfer verliert durch Gebrauch kaum an Qualität. Deshalb kommt es kaum vor auf Deponien - wer es sich aneignen will, muss es aus dem Gebrauch reißen. Aus Signalleitungen von Bahnanlagen zum Beispiel. Oder, noch gefährlicher, aus den Erdungskabeln für die Hochstrom- und Hochspannungsleitungen. 2500 Fälle von Buntmetalldiebstahl hat allein die Bundespolizei, zuständig für Bahnanlagen, allein 2006 registriert.
Kriminalität im Zeichen der Globalisierung - Kupferklau ist dafür ein Paradebeispiel.
Die Sendung ist auch per PC und als Podcast abrufbar. (Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"

Vermischtes


"radioTATORT": Tatort-Ermittler sollen künftig nicht nur im Fernsehen Verbrechen hinterherspüren, sondern auch im Radio: Jede ARD-Sendeanstalt wird voraussichtlich ab Januar ein Ermittler-Duo auf die Jagd schicken. Von Stefan Fischer in ... Süddeutsche Zeitung


Radio-Tipp

Freitag, 13. April 2007 um 22:15 Uhr
ORF/oe 1
Liebe, Lust und Mord. Die listige Literatur der Lilian Faschinger
Von Eva Schobel

Als Hedwig Moser, die Heldin aus Lilian Faschingers erstem Roman, "Die neue Scheherazade", vor 20 Jahren auszog, um sich von Christo verpacken, von Tom Waits begleiten und von Clint Eastwood vergewaltigen zu lassen, war die literarische Welt perplex.
Was konnte da noch kommen? Faschinger, die immer noch schreibt, liest, übersetzt und reist, um den provinziellen Verhältnissen ihrer Kindheit zu entkommen, ist de facto und literarisch in Wien gelandet. "Stadt der Verlierer" heißt ihr neuester Roman, in dem sie sich mit irritierendem Einfühlungsvermögen in die Psyche eines Frauenmörders versetzt ...mehr
(Wdh. am Sonntag um 21.15 Uhr)


bluetenleser Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.


Kalender

Muriel Spark
spark-murielAm 13. April 2006 starb die britische Autorin Muriel Spark in einem toskanischen Krankenhaus.
Am 1. Februar 1918 wird sie in Edinburgh geboren. Die Konversion der Tochter eines jüdischen Ingenieurs und einer Presbyterianerin zum Katholizismus 1954 prägte entscheidend ihre Romane. "Wäre ich nicht katholisch geworden, könnte ich weder arbeiten noch schreiben." Aber auch davor hatte sie schon geschrieben: Gegen Ende des Weltkriegs war sie Sekretärin im Nachrichtenbüro des englischen Außenministeriums gewesen, wo sie Falschmeldungen produzierte, um die Deutschen irrezuführen. Dann wurde sie Journalistin. Sie erschrieb sich den Ruf, eine der produktivsten und wichtigsten englischen Schriftstellerinnen zu sein. Seit 1966 lebt sie in Italien. Doch sie würde wohl nicht widersprechen, wenn man sie als typisch englische Autorin bezeichnet. Ihre Romane und Geschichten zeichnen sich aus durch jene britische Mischung aus hintergründigen Dialogen, kriminalistisch ausgetüftelten Handlungssträngen und stets auch durch eine wohldosierte Prise philosophisch-religiöser Probleme, meint die "FAZ" zur Autorin ...
Info:
Die Welt, Wikipedia, Neue Zürcher, FAZ, Dieter Wunderlich, Die Standard, Diogenes..

Donnerstag, 12. April 2007


schenkel-tannoed.jpgDer Standard: »Plagiatsvorwurf gegen "Tannöd"«

Die Autorin des Krimi-Bestsellers "Tannöd", Andrea Maria Schenkel, muss mit einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung rechnen. Der Journalist Peter Leuschner wirft ihr vor, Motive aus Büchern übernommen zu haben, die er über einen bis heute ungeklärten Sechsfachmord in Hinterkaifeck geschrieben habe. Lutz Schulenburg, Verleger der Edition Nautilus widersprach den Vorwürfen scharf ... mehr

Die Erklärung des Verlages zu den Plagiatsvorwürfen gegen Andrea Maria Schenkels Roman "Tannöd", erhoben von Herrn Peter Leuschner und vorgetragen von den Rechtsanwälten Nüsslein, Sättler & Koll, Ingolstadt (28.03.07) finden Sie als rtf-Datei hier


leonard-CallgirlsARTE: » Große amerikanische Träume, beschissene amerikanische Enttäuschung«

Ist Elmore Leonard, eine der gerissensten alten Männer der amerikanischen Literatur, zu gut für den deutschen Markt?, fragt sich Tobias Gohlis in seiner Besprechung des Romans "Callgirls", den er zum Krimi des Monats bei ARTE gekürt hat. Politisch immer inkorrekt beschreibe Leonard die Folgen, wenn Gier größer sei als der Verstand der Handelnden und der Zufall und die Dummheit der anderen das Ausmaß der Lebenskatastrophen potenziere. Ein Buch, an dem man teuflisch amüsieren könne ... mehr


hill-blind.jpgDie Zeit: »Ich muss mich an meinem Vater messen«

Lange wusste niemand, wer hinter dem Schriftsteller Joe Hill steckt. Er wurde mit seinem Romandebüt Blind (Heyne) erfolgreich, einer Schauergeschichte. Dann lüftete die US-Zeitschrift Vanity Fair das Geheimnis: Hill heißt in Wahrheit Joseph King – und ist der Sohn des bekannten Horror-Autors Stephen King. Ulf Lippitz sprach mit Joe Hill ... mehr


vargas-die-dritte-jungfrau.jpgDie Zeit: »Ewiges Leben«

Jetzt ist Fred Vargas sogar ins Visier der Polizei geraten. Kaum vorstellbar, dass die streitbare politische Publizistin, deren aufgebauschte cause criminelle den Vorwahlkampfscharmützeln zwischen Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy eine weitere Pikanterie hinzufügt, dieselbe sein soll, aus deren Feder ein so poetischer Kriminalroman wie "Die dritte Jungfrau" stammt ... mehr


Vonnegut-kurt.jpgDer Spiegel: »Kurt Vonnegut gestorben«

Kurt Vonnegut galt als Idol der Gegner des Vietnamkrieges, sein Roman "Schlachthof 5" wurde zur viel gelesenen Antikriegsfibel. Jetzt starb der amerikanische Kultautor im Alter von 84 Jahren in New York. ... mehr


boyd-ruhelos.jpgNeues Deutschland: »Allein die Welt retten«

William Boyd hat für seinen Roman eine ebenso einfache wie raffinierte Komposition gefunden und er weiß weiß, wie sich Spione fühlen: "Ruhelos". Ein großartiger Roman mit einem furiosen Finale. Wiliam Boyd lässt Lucas Romer drei Gründe nennen, warum jemand sein Land verrät: "Geld, Erpressung und Rache". Von Irmtraud Gutschke .... mehr


tesche-james-bond-top-secretsNeues Deutschland: » Jahrhundertverräter und 007«

Die deutsche Gesamtausgabe von John Le Carré umfasst mittlerweile 14 Bände. Ein Opus Magnum der Spionageliteratur. Weitergeschrieben auch nach dem Ende des "Kalten Krieges", von dem das Genre doch so trefflich lebte. Von Hanno Harnisch ...

»Die Welt des 007«
Siegfried Tesche: Alles über James Bond | Dem wahren James Bond vom Dieb seiner Identität. So widmete Ian Fleming am 5. Februar 1964 dem Ornithologen James Bond das erste Exemplar seines Buches "Man lebt nur zweimal". Von Klaus Haupt ...
Beide Artikel sind leider nur in der Printausgabe vom 12.04.07 zu lesen ...mehr


Kalender

Ernest Borneman

bornemann-ernestAm 12. April 1915 wird Ernest Borneman als Ernst Bornemann in Berlin geboren († am 4.Juni 1995 nimmt sich der österreichische Sexualforscher, Publizist und Schriftsteller in Scharten das Leben). Pseudonym: Cameron McCabe.
1933 emigrierte er nach England ("Ernest Borneman"), später ging er nach Canada und in die USA. Dort hat er studiert, gearbeitet, war interniert, hat einige Jahre ethnologische Feldforschungen betrieben, Filme gedreht. 30 Bücher zur Sexualwissenschaft ließen ihn beinahe selbst vergessen, daß er einmal zu den wichtigsten internationalen Jazzforschern gehörte. Nicht nur das: Ernest Borneman war ebenso erfolgreich als Romanautor, Kameramann, Dokumentarfilmer, Drehbuchschreiber, Filmproduzent. Das Geheimnis, wie man in einem einzigen Leben so oft Karriere macht, nahm er 1995 mit in den Freitod. (hjs jazz.de)
Um sein Studium zu finanzieren, kam Borneman auf die Idee, in den Semesterferien einen Roman zu schreiben, auf englisch. "The Face on the Cutting-Room Floor" (1937) wurde in 12 Sprachen übersetzt, erntete Kritiker-Preise und gilt heute als Klassiker des Krimi-Genres. Sechs Weitere Krimis folgten, von denen einige auch im Scherz Verlag erschienen sind.
Infos und Bibliographie bei wikipedia, hjs jazz.de, Jazz-Zeitung.

Scott Turow
Am am 12. April 1949 wird Scott Turow in Chicago geboren.
turow-scott Nach seinem Abschluss an der Harvard-Universität arbeitete Turow zwischen 1978 und 1986 als Staatsanwalt. In dieser Zeit vertrat er die Anklage in mehreren Korruptionsprozessen. Danach widmete er sich dem Schreiben von Büchern, für die er mehrere Auszeichnungen erhielt, unter anderem den Silver Dagger Award.
Seine Romane über das Justizsystem der USA sind Bestseller, weltweit wurden über 25 Millionen Exemplare verkauft.
Turow ist Gegner der Todesstrafe in den USA. Als Partner der Anwaltssozietät Sonnenschein, Nath & Rosenthal in Chicago übernahm er unentgeltlich einige Fälle und erreichte 1995 die Freilassung von Alejandro Hernandez, der 11 Jahre unschuldig in der Todeszelle verbracht hatte. Er war Mitglied einer Kommission, die dem Gouverneur von Illinois eine Aussetzung aller Todesurteile empfahl, da in vielen untersuchten Fällen schwerwiegende Verfahrensmängel vorlagen.
Info:
krimi-couch.de, wikipedia, Random House,

Mittwoch, 11. April 2007


karnani-turnaround.jpgFAZ: »Mörderische Unternehmenswelt«

Banker und Manager spielen im Krimi eine immer größere Rolle. Schließlich ist nichts spannender als die Wirtschaft. Wie aufregend die Welt der Unternehmen sein kann, weiß Fritjof Karnani aus eigener Erfahrung. Nach seinem Wirtschaftsstudium in Berlin und Cambridge arbeitete er fast zehn Jahre lang in einer Unternehmensberatung. Jetzt hat er mit "Turnaround" einen Kriminalroman geschrieben, mit dem er zeigen will, wie es in dieser Welt zugeht ... mehr


chaplet-doppelte-schuldFrankfurter Rundschau: »Ein Toter im Schlosspark«

Die Frankfurter Autorin Anne Chaplet hat nicht nur eine zweite Existenz als Cora Stephan, das Krimi-Pseudonym Anne Chaplet hat sich inzwischen quasi zwei Standbeine geschaffen: In und um Frankfurt agieren Bremer und die Staatsanwältin Karen Stark, auf Schloss Blanckenburg arbeitet ein Trio. "Doppelte Schuld" ist eine Fortsetzung des ersten Blanckenburg-Romans "Russisch Blut" und vieles ist auch herrlichster Schlossroman-Schmäh ... mehr


george-wer-die-wahrheit-sucht-TB.jpgJungle World: »Die Wahrheit um viele Ecken«

Die Kanalinseln waren der einzige Teil Großbritanniens, der von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg besetzt wurde. Elizabeth Georges Krimi "Wer die Wahrheit sucht" aus ihrer Inspektor-Lynley-Reihe spielt 50 Jahre später auf einer dieser Inseln, auf Guernsey. Die Geschichte spinnt ein Geflecht aus Erinnerung an die Naziherrschaft, an den Widerstand und die Kollaboration, und den vielen privaten Traumata. Von kerstin eschrich ... mehr


roenkae-der-grenzgaenger.jpgWatching the Detectives: »Ein Finne, der immer noch Russe ist«

Kein übliches weinerliches Lamentieren, keine grobmaschigen politisch-gesellschaftlichen Analysen. In einer schnörkellosen, fast lakonischen Sprache eröffnet sich in Matti Rönkäs Roman "Der Grenzgänger" eine Szenerie, wie man sie im Europa der zerfallenden Staatsgebilde und offenen Grenzen inzwischen vielerorts besichtigen kann. In einem so unterhaltsamen wie aktuellen Kriminalroman, dessen Autor seine reichlich vorhandenen Möglichkeiten gezielt nutzt. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr


faschinger-stadt-der-verliererSZ-Mediathek: »Ein Fall für die Neutronenbombe«

Man kennt die Österreicherin Lilian Faschinger schon lange als eine leidenschaftliche und unerschrockene Erzählerin. Für ihren Roman "Stadt der Verlierer" hat sie eine raffinierte Doppelperspektive gewählt. Es gibt gleich zwei Erzähler: Einen neutral in der dritten Person sprechenden Erzähler, der ein skurriles Detektivduo ins Auge fasst, sowie einen Ich-Erzähler, der vor Zynismus und Lebensekel nur so strotzt. Von Meike Fessmann ... mehr


heim-Totschweigen.jpgTitel: »Eine Vielzahl Verdächtiger«

In ihrem neuen Kriminalroman "Totschweigen" schickt Uta-Maria Heim ihre Stuttgarter Kommissare in den Schwarzwald, um dort einen Mord aufzuklären, der 22 Jahre zurückliegt. Ein vielstimmiges und absolut gelungenes Werk der mehrfachen Krimipreisträgerin. Von Frank Rumpel ... mehr


eschbach-ausgebrannt-hoerbuch.jpgNDR: »Schreckensszenario in drei Teilen«

Beim Zusammenschrauben hat Andreas Eschbach mit kräftigen Klischees und aberwitzigen Zufällen nicht gegeizt. "Ausgebrannt" ist beste Unterhaltung, eine fesselnde Lektüre mit Widerhaken, die sich tief in unsere Gedanken senken und richtig wehtun, wenn wir den Zapfhahn von der Tanksäule nehmen. Matthias Richter über das Hörbuch zum Roman ... mehr



Kalender
croft-freeman Wills Am 11. April 1957 stirbt der britische Krimiautor Freeman Wills Crofts in Worthing, Sussex, England( * Juni 1879 in Dublin)
Er wuchs in Nordirland auf, begann mit 17 Jahren eine Lehre bei der Eisenbahn und schaffte es bis zum Oberingenieur bei "Belfast and Norther Counties Railway". Während einer langen Krankheit schrieb er 1919 seinen ersten Krimi "The Cask", der 1920 erschien.
Er schrieb etwa 40 Krimis, 30 davon sind den Ermittlungen des Inspektors Robert French von Scotland Yard gewidmet. "French ist ein Vorläufer der sogenannten 'procedural school' Detektive; er geht so vor, wie ein wirklicher Detektiv von Scotland Yard vorgehen würde" schreibt "Reclams Kriminalromanführer" (1978). Info bei krimi-couch.de, wikipedia, x4all.nl (engl.).

Peter O'Donnell
odonnellpeterAm 11. April wird Peter O'Donnell 87 Jahre alt.
Peter O’Donnell hat mit Modesty Blaise eine Kultfigur geschaffen, die auch nach über vierzig Jahren überzeugt.
Peter O’Donnell wurde am 11. April 1920 geboren. Seine erste Erzählung verkaufte er im Alter von sechzehn Jahren, angeblich für 4 Shilling 10 Pence. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der O’Donnell als Funker mit der Army unter anderem ins damalige Persien führte (wo er ein Schlüsselerlebnis hatte: er begegnete einem kleinen Flüchtlingsmädchen, das die Vorlage für Modesty Blaise wurde)
Am 13. Mai 1963 erschien der erste Modesty-Blaise-Comicstrip, allerdings nicht im Daily Express, für den er ursprünglich konzipiert war, sondern im Evening Standard. Die Modesty-Blaise-Strips wurden ununterbrochen, zeitweise in 42 Ländern, bis 2001 gedruckt, die allerletzte Episode erscheint am 11. April 2001. Während der Arbeit am ersten Modesty-Blaise-Film (1966 unter der Regie von Joseph Losey und mit Monica Vitti als Modesty) tauchte die Idee eines Buchs zum Film auf. Von da an war die Erfolgswelle nicht mehr aufzuhalten. Es entstanden im Lauf der Jahre die elf weltweit berühmten und millionenfach verkauften Romane und zwei Sammlungen von Modesty-Blaise-Kurzgeschichten.
Ein Special zu und ein Interview mit Peter O'Donnell gibt es beim Verlag und zwar hier .
Weitere Infos:
wikipedia , kaliber. 38 , 3sat ,

Francis Durbridge
DURBRIDGE Am 11. April 1998 stirbt Francis Durbridge in London (* 25. November 1912 in Hull, Yorkshire).
Durbridge arbeitete nach seinem Studium der englischen Sprache kurzfristig als Börsenmakler, publizierte aber bereits 1938 seinen ersten Kriminalroman. Er war 30 Jahre bei der BBC als Hörspiel-Autor tätig und publizierte 35 Romane, die meist die Stoffe der bereits von Radiosendernsendern ausgestrahlten Hörspiele verwerteten und zum Teil auch in Coproduktion mit anderen Autoren entstanden.
Sein bekanntester Held war der fiktive Kriminalschriftsteller und Hobbydetektiv Paul Temple, der in den in Deutschland erschienenen Radio-Hörspielen von Rene Deltgen gesprochen wurde. Paul Temple ist der berühmteste Detektiv, der je für das Radio erfunden wurde. Erfunden wurde er in den 1930er Jahren für die BBC von Douglas Rutherford und Francis Durbrigde. Lange vor dem modernen Serienboom beherrschte Durbridge die Kunst der "Cliffhanger" meisterlich: indem er immer im spannendsten Moment aufhörte, ließ er sein Publikum der nächsten Folge entgegen fiebern. Was er im Hörspiel lernte, perfektionierte er später im Fernsehen: "Das Halstuch" (1962) und "Melissa" (1965) waren im deutschen Fernsehen absolute Straßenfeger.
Infos bei:
Toms Krimi-Treff , wikipedia, "kirjasto.sci.fi" (engl.), Durbridge-Forum.

Dienstag, 10. April 2007


temple-Kalter-August.jpgtaz-mag: »Zivilisation als Tünche für die Seelenlandschaft«

Der Roman "Kalter August" von Peter Temple beziehe seine besondere Qualität nicht aus actionreichen Knalleffekten und unnötigem Genrewechsel. Sondern aus der konsequenten Lakonie, mit der hier einer die Spannungen in und zwischen den Menschen mit Hilfe von etwas anderem beschreibe. Ob er unbedingt einen Genreroman daraus hätte machen müssen, sei allerdings noch die Frage. Katharina Granzin in der Kolumne "crime scene"... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
fitzek-Amokspiel.jpgFrisch erschienen:

Mafia und finstere Mächte: Romane, die man wegen ihrer Spannung nicht aus der Hand legen kann, auch wenn sie stilistisch nicht auf jeder Seite überzeugen, nennt man Reißer. Sebastian Fitzeks "Amokspiel" ist ein solches Buch, packend in jedem Kapitel.
Von Horst Eckert ... mehr


mistretta-Die-dunkle-Botschaft-des-Verfuehrers.jpgDer Standard: »Alte Sünden – Neue Einfachheit, ... «

... Lukratives Gewerbe – Kurze Meisterwerke. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
"Nicht frei von Sünde". Von Benjamin Black
"Tödliche Delicatessen". Von Thomas Askan Vierich
"Die dunkle Botschaft des Verführers". Von Roberto Mistretta.
"Aus Doktor Klimkes Perspektive". Von Håkan Nesser.
... mehr


vittachi-Shanghai-DinnerBerliner Zeitung: »Transzendentales Fingerhakeln«

Nury Vittachi, Tausendsassa mit Kultstatus aus Hongkong, beherrscht die Kunst des transzendentalen Fingerhakelns und lässt keinen Zweifel daran, dass nichts so rasant ist wie das langsame Gleiten durch eine vollkommen überkandidelte Geschichte. Es wird sehr schwer sein, "Shanghai Dinner" diese gelungene Parodie auf Geheimdienst- und Terrorismus-Thriller zu überbieten. ... mehr


ahrens-Tiertage.jpgDeutschlandradio: »Grimms Märchen als Krimi-Comedy«

Mit seinen Figuren und ihren allzu menschlichen Nöten hat der Roman "Tiertage" von Henning Ahrens etwas von einer trashigen Vorabendserie. Der Plot wird vorsätzlich ins Alberne gezogen durch die Kriminalhandlung, die unter Tieren spielt. Von Wolfgang Schneider ... mehr


kennen-beast.jpgSZ-Mediathek: »Verdammtes Ungeheuer«

Ally Kennens Jugendroman "Beast" ist die Geschichte eines angekündigten Mordes. Eines Mordes der besonderen Art. Eines Mordes, der ein ganzes Buch Vorbereitung braucht und dann doch nicht zustande kommt. Denn das Opfer ist zäh, und der Täter ziemlich hilflos. Es ist jedenfalls eine spannende Geschichte, die Ally Kennen in ihrem Erstling Beast konstruiert hat. Von Antje Weber ... mehr

Vermischtes


Der neue Mord: Teams von spezialisierten Ermittlern lösen den schrulligen Einzelkämpfer ab. Mit Erfolg, das beweisen Serien wie CSI. Von Michael Schlieben in ... Die Zeit

Ein Jahr Neuer Europa Verlag in Leipzig: Der Neue Europa Verlag ist eine Neugründung mit einer großen Geschichte. Denn er setzt fort, was 1933 in Zürich begann. Innerhalb der Krimi-Sparte entsteht etwas, was besonders Liebhaber skandinavischer Spannungsliteratur begeistern wird: Erik Gloßmann, wohl bekanntester Übersetzer schwedischer Krimis, betreut hier die "Schwedische Kriminalbibliothek". Ein Bericht der ... Leipziger Internet Zeitung

Gewalt und Grausamkeit in Kunst und Leben: Neulich hat sich Rolf Schneider einem etwas sonderbaren Experiment unterzogen. Einen gesamten Wochentag hat er sich durch alle möglichen Fernsehsender gezappt, vom morgens sieben bis Mitternacht. Immer auf der Jagd nach dem Genre Kriminalfilm. Sein Resumee gibt es beim ... Deutschlandradio

Tatort:Robert Atzorn hört auf: Vom 18. April an wird Robert Atzorn zum letzten Mal als Hauptkommissar Jan Casstorff vor der Kamera stehen. Nach insgesamt 15 Folgen beendet der 62-jährige Schauspieler seinen Einsatz beim Hamburger NDR-"Tatort". Eine Meldung bei ... presseportal.de

Ein Jahr voller Karfreitage: Andrea Maria Schenkel machte mit ihrem Krimi "Tannöd" Furore: Gleich ihr erstes Buch gewann den Deutschen Krimi-Preis 2006 und führt die "Spiegel"-Bestsellerliste an. Für WELT ONLINE hat sie exklusiv einen Osterkrimi geschrieben - ihre erste Kurzgeschichte ... mehr

Donnerstag, 5. April 2007


padura-foto-drsBuchkultur: »Der letzte Romantiker«

Das "Havanna-Quartett" machte Leonardo Padura im deutschen Sprachraum bekannt. Ungeschönt erzählt er darin vom Alltag auf der Karibikinsel. Leonardo Padura über das Leben und Überleben eines Schriftstellers auf Kuba, eine spezielle Art von Romantik und warum er eigentlich keine Kriminalromane schreibt. Von Tobias Hierl ... mehr


Rennison-Sherlock-Holmes.JPGDeutschlandradio: »Holmes muss weiterleben!«

Leben? Holmes? War das nicht bloß eine literarische Erfindung von Arthur Conan Doyle? Autor Nick Rennison weist in seiner Biographie Holmes' gehobene englische Herkunft nach. Er mischt fiktive mit historischen Fakten zu einem Buch, das alles hat, was wir an Old Britannia lieben: das Spleenige und den heiligen Ernst, der leichtfüßig dahertänzelt. Von Pieke Biermann ... mehr

Wörtches Leichenberg

davis-planet-der-slums.jpg Die Zukunft werde sich in 70-Millionen-Menschen-Giga-Slums abspielen – sie tue es tendenziell schon, meint Thomas Wörtche in der frisch erschienenen Krimikolumne "Leichenberg" bei den Kollegen von "kaliber. 38". raab-Der-Metzger-muss-nachsitzen.jpg Die beiden Bücher "Die Geschichte des organisierten Verbrechens" von David Southwell und "Planet der Slums" von Mike Davis belegen dies und zeigen auch, was ernsthafte Kriminalliteratur darstellen könne (müsse). Deshalb präsentiert Herr Wörtche diesmal auch Krimis jenseits des Geschwurbels, z.B. Matti Rönkäs "Der Grenzgänger", der mit ganz wirkungsvollen Mitteln kunstvoll einfach erzähle. Grandios sei auch Petros Markaris mit seinem ganz und gar kratzigen Buch "Der Großaktionär". Kluge, smarte Dialoge und eine gewisse achselzuckende Weisheit und Abgeklärtheit finde sich in den "Callgirls" von Elmore Leonard und auch der Debutkrimi "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab erzähle eine schön böse Geschichte mit etlichem Talent, das unter Umständen einiges erhoffen lasse. Lediglich James Crumleys "Land der Lügen" falle unter all den guten Büchern ein wenig ab ... mehr


gross-grafeneck.jpgStuttgarter Zeitung: »Höhlenfahrten in die Welt von gestern«:

Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In der April-Ausgabe seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Fred Vargas ("Die dritte Jungfrau"), Rainer Gross ("Grafeneck"), James Crumley ("Land der Lügen"), Pablo De Santis ("Die sechste Laterne") und Uta-Maria Heim ("Totschweigen") vor ... mehr


dibdin-michael.jpgThe Guardian: »An Irish way with storytelling«

The novelist Michael Dibdin, who has died aged 60 after a short illness, created the Venice-born detective Aurelio Zen, whose tasks took him to vigorously differentiated parts of Italy that rarely afforded him any peace of mind. Von Christopher Hawtree ... ... mehr

BBC: »Crime novelist Dibdin dies«

The Wolverhampton-born novelist Michael Dibdin has died aged 60. The British author, known for his Italian detective Aurelio Zen, published his first book "The Last Sherlock Holmes Story" in 1978. Von Christopher Hawtree ... ... mehr

Stuttgarter Zeitung: »Mozart, die Mafia und die Farce der politischen Erneuerung«

Zum Tod des britischen Kriminalschriftstellers Michael Dibdin, der den italienischen Polizisten Aurelio Zen erfunden hat.
Der bisher einzige deutschsprachige Nachruf zum Tod des Schriftstellers Michael Dibdin ist leider gegen eine (aber) geringe Gebühr zu lesen ... ... mehr


balestrini-Sandokan.jpgWOZ: »Selbstverständliche Skrupellosigkeit«

Der italienische Autor Nanni Balestrini hat sich immer wieder für die Grenzen zwischen bürgerlicher Ordnung und plebejisch-parastaatlicher Gewalt interessiert. Nun ist mit "Sandokan" eine neapolitanische Camorra-Geschichte erschienen, prägnant Aufstieg und Niedergang der neapolitanischen Camorra erzählt. Von Andreas Fanizadeh ... ... mehr


carlotto-Arrivederci-amore-ciao.jpgFAZ: »Harte Hunde mit Weichteilen«

Gutes Essen, schöne Frauen, organisierte Kriminalität. Kaum ein Gespräch über Italien kommt ohne diese Klischees aus, und auch Massimo Carlotto versucht in seinem aktuellen Roman gar nicht erst, sie auszusparen: "Arrivederci amore, ciao" erzählt aus der Perspektive eines Kriminellen, der nach seiner Haftentlassung zu den besseren Kreisen der Gesellschaft gehören will. Von Julia Bähr ... ... mehr

Neues von der Krimi-Couch

krimi-couch-banner
Der April bei den Kollegen von der Krimi-Couch:

Schreiben im Pyjama und mit einer Flasche WeinMo Hayder im Gespräch mit Lars Schafft ... mehr

"In Deutschland würden Sie nie ein noch schlagendes Froschherz essen".
Davon und wie Fengshui die Welt verändern wird, erzählte der in Hong Kong lebende Autor und Journalist Nury Vittachi im Gespräch mit Thomas Kürten und Lars Schafft ...mehr

Außerdem natürlich zahlreiche neue Rezensionen zu Büchern aus Skandinavien, Spanien, Großbritannien etc. ... mehr

Ulrich Nollers Krimitipps April 2007

Ulrich NollerKrimis aus einem Nachbarland empfiehlt Ulrich Noller in seinen April-Krimitipps bei Funkhaus Europa: theurillat-eistod.jpg
Kommen die besten deutschsprachigen Kriminalromane aus der Schweiz? Man könnte es manchmal fast glauben: Friedrich Glauser, der Begründer des modernen deutschsprachigen Krimis, war zum Beispiel Schweizer. Und Hansjörg Schneider, der Baseler Autor und Dramatiker, der 2005 mit dem Glauser-Krimipreis ausgezeichnet wurde, trägt nicht erst seitdem den Ruf, einer der ganz großen der hiesigen Genreliteratur zu sein. Michael Theurillat setzt in seinem zweiten Buch auf Bewegung durch Dramaturgie ... mehr

WDR 5 – Krimi

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Die Buchtipps im April 2007, die natürlich auch alle via Computer gehört werden können ...

Reinhard Jahn empfiehlt: "Im freien Fall":
Mit dem neuen Roman von Gianrico Carofiglio habe ich ein Problem. Ich weiß nicht, in welches Regal ich ihn einordnen soll. Gehört "Im freien Fall" jetzt gleich neben die Anwalts-Romane von Erle Stanley Gardner bis John Grisham? Oder doch eher in die italienische Ecke? ...

Ingrid Müller-Münch empfiehlt: "Herbst der Chimären"
Eigentlich ist Kommissar Brahim Llob längst tot. Im Krimi "Herbst der Chimären" läßt ihn der algerische Autor Yasmina Khadra spektakulär enden. Eigentlich ...

Manfred Sarrazin empfiehlt: diesmal nichts ...

Ulrich Noller empfiehlt: "Cheng. Sein erster Fall"
Über Anfänge von Kriminalromanen ist schon häufig philosophiert worden. Es gibt immer wieder einmal Kriminalromane, die einen mit ihrem Einstieg ins Geschehen richtig überraschen ...

Lilipuz empfiehlt: "Paula Pepper ermittelt: Die verschwundene Statue"
Ein altes Schloss in Mittelengland, vollgestopft mit ausgefallenen Antiquitäten und kostbaren Sammlerstücken. Hier verbringt die zehnjährige, gehörlose Paula zusammen mit ihren Großeltern ein paar Tage Urlaub. Im Schloss stimmt etwas nicht und nicht nur mit dem Hören hat Paula Probleme ...
mehr ...

Kalender
Earl Derr Biggers Am 5. April 1933 stirbt der amerikanische Schriftsteller Earl Derr Biggers in Pasadena, Kalifornien (* 24. August 1884 in Warren, Ohio). In der Kriminalliteratur ist er bekannt als Schöpfer der Figur Charlie Chan.
Nach einem Studium in Harvard arbeitete Biggers als Humorist und Kritiker für den "Boston Traveler". Nach der Veröffentlichung seines ersten Romans im Jahr 1911 zog er nach New York City und avancierte zu einem erfolgreichen, überaus produktiven Bühnenautor. 1919 wechselte er nach Hollywood, Wallace wo er im Filmgeschäft arbeitete. 1925 erschien sein erster Krimi um Charlie Chan, eine Figur, die er dem in Hawaii arbeitenden chinesischen Kriminalbeamten Chang Apana nachempfand, über den er 1919 Zeitungsberichte gelesen hatte. Chan ist der Held vieler Bücher und diverser Filme, die zwischen 1926 und 1949 entstanden und nicht unumstritten waren (im Juli 2003 erwirkten chinesischstämmige US-Bürger einen Sendestopp der Filme beim US-Sender FOX.)
Ausführliche Infos und kritische Bewertungen findet man bei krimi-couch.de, auserdem bei wikipedia.de. Über die Filme gibt es mehr bei movie-in-the-head.de.de (mit schönen Postern), mhoefler.de, cyrano.ch, mediagems.de .



Am 5. April 1917 wird Robert Bloch in Chicago geboren ( † 23.9.1994 im Alter von 77 Jahren). Für ein einziges Buch ist er berühmt – und auch das nur, bloch weil es verfilmt wurde: "Psycho" (Ekkehard Knörer). In den 30er Jahren gehörte er zum engsten Zirkel um H.P. Lovecraft, mit dem ihm eine enge Freundschaft verband. Bis zur Depression schrieb er neben seinen Jobs, als es keine Jobs mehr gab, wurde er hauptberuflicher Autor, nahm aber immer Gelegenheitsarbeiten an. Bloch schrieb Kurzgeschichten für Romanhefte, arbeitete auch an Hörspielen. Seine 1943 verfasste Kurzgeschichte "Yours Truly, Jack the Ripper" wurde für das Radio angepasst und bis 1945 schrieb Bloch eine Reihe Hörspiele für eine Radioshow mit dem Titel "Stay Tuned for Terror." Er schrieb Horror, Mystery, Fantasy und Science-Fiction, seine erste Anthologie "The Opener of the Way" erschien 1945. Blochs erster Roman "The Scarf", über einen Serienmörder, erschien 1947. Bloch wurde für eine Mischung aus Humor und Furcht bekannt und verwendete Themen wie schwarze Magie, Bessenheit, Voodoo und Vampire. 1959 verkauft er "Psycho" an Alfred Hitchcok, was ihm Ruhm und Geld einbrachte. Seitdem schrieb noch zwei weitere Psycho-Titel, verfasste über dreißig Kurzgeschichtenbände und arbeitete für Funk und Fernsehen. Er bekam Preise für Science Fiction und Fantasy und 1960 den "Edgar". 1970-71 war er Präsident der Mystery Writers of America.
Info:
wikipedia.de, Homepage (engl.)

Mittwoch, 4. April 2007



Michael Dibdin †
dibdin-michael.jpg Am 30. März 2006 ist der englische Schriftsteller Michael Dibdin nach kurzer Krankheit in Seattle, Washington gestorben (* 21. März 1947 in Wolverhampton).
Bekannt wurde er für seine Kriminalromane über Aurelio Zen, einen in Italien lebenden Polizeikommissar. Alle neun Krimis mit dem Serienhelden spielen in verschiedenen italienischen Städten (Perugia, Rom, Venedig, Neapel) oder italienischen Regionen (Sardinien, Sizilien, Piemont, Toskana, Südtirol). Sie beziehen das dort herrschende soziale, politische und kriminelle (Camorra, Mafia) Umfeld ein.
Daneben hat Dibdin Psychothriller und Romane geschrieben, die in England und in den USA situiert sind. Für "Himmelfahrt" erhielt er 1994 den renommierten Grand prix de littérature policière. (Info Wikipedia
Weitere Links und Infos hat Ludger Menke im krimiblog


faschinger-stadt-der-verlierer.jpgORF: »Raffinierter Wien-Roman«

In ihrem neuesten Buch bediene sich Lilian Faschinger, die bekannt dafür sei, für jedes ihrer Bücher einen eigenen Tonfall zu finden, des Genres des Kriminalromans. Sie tue dies mit einer Empathie, die der einer Patricia Highsmith um nichts nachstehe, meint Eva Schobel ... mehr


carlotto-Arrivederci-amore-ciao.jpgSüddeutsche Zeitung: »Hier kocht der Killer noch selbst«

Erst unschuldig im Gefängins, dann erfolgreicher Krimiautor: Sein Roman "Arrivederci amore, ciao" ist eine hochspannende Beschreibung des kriminellen Getriebes - und gleichzeitig eine Charakterstudie, die einem die Ekelschauder den Rücken hinunterjagt. Ein Besuch bei Massimo Carlotto, einem intimen Kenner mafioser Verbrechen. Von Jutta Person ... ... mehr


poe-Illustrated-Tales-of-Mystery-and-Imagination.jpgFAZ: »Der Hunger der Katze«

Bilder zu den Erzählungen von Edgar Allan Poe zu zeichnen: Das muss der Versuch sein, das sichtbar zu machen, was sich der Beschreibung entzieht. Manche Bildlösungen in dem Buch "Illustrated Tales of Mystery and Imagination" könne man kaum anders als brillant bezeichnen, meint Andreas Platthaus ... mehr


schenkel-tannoed.jpgStadtrevue: »Schwarzlicht«:

Christian Klar in den Büchercharts? Kapitalismuskritik als Konsumkick? Unverstellbar? Eher unglaublich, aber wahr ist diese Vision: Die Terroristen erklimmen die Bestsellerlisten, erläutert Ulrich Noller in der neuen Ausgabe seiner Kolumne "Schwarzlicht" in der "Stadtrevue". Wie er das mit der Bestsellerüberraschung "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel in Zusammenhang bringt, das lesen Sie ... hier


temple-Kalter-August.jpgFrankfurter Rundschau: »Heute: Der Klassiker«

Kann ein nagelneues Buch ein Klassiker sein?, fragt sich Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Und bestätigt die Aussage der britischen Zeitung "Independent": Wer altbekannte Topoi verwende, müsse dies eben mit Eleganz, Esprit, Beweglichkeit tun. Da Peter Temple dies in "Kalter August" vorzüglich gelinge, könne man das Ergebnis schon "Klassiker" nennen.
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr

Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der April-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
crichton-nextNext Generation?:Michael Crichtons Roman über Risiken und Möglichkeiten der Gentechnologie
Von Thomas Neumann

vittachi-Shanghai-Dinner.jpgMit Knoblauch und Chili: Nury Vittachi liefert in "Shanghai-Dinner" wieder einmal Trash, aber das wird dann auch mal langweilig.
Von Georg Patzer

Mau-Myrtille-am-Strand.jpgZickenzauber: Olivier Maus Roman "Myrtille am Strand" stellt eine neue Antiheldin vor ...
Von Walter Delabar

keller-Aussortiert.jpgTodesgrüße aus Kreuzberg: Titus Keller fahndet in seinem Roman "Aussortiert" nach Koksern und Killern ...
Von Jörg von Bilavsky

kroeger-kyaiBollywood an der Nordseeküste: Merle Kröger versteht sich in "Kyai!" auf kräftige Mischungen ...
Von Walter Delabar

mccallsmit-Ein-Kuerbis-fuer-Mma-Ramotswe.jpgImmer Zeit für einen Rotbuschtee: Alexander McCall Smiths sechster Band um Mma Ramotswe langweilt ein wenig ...
Von Georg Patzer

Dienstag, 3. April 2007


mnakell-tiefe-TB.jpgDer Spiegel: »Ich hatte nie vor, über Verbrechen zu schreiben«

Henning Mankell ist mit seiner Krimiserie um den knorrigen Polizisten Kurt Wallander berühmt geworden. In seinem Roman "Tiefe", in dieser Woche neu auf Rang sechs bei SPIEGEL ONLINE, lotet er die finsteren Abgründe der menschlichen Seele aus. ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
fischer-und-vergib-uns-unsere-schuld.jpgFrisch erschienen:

Der Kannibale von Amsterdam: Claus Cornelius Fischer holt kannibalische Todesrituale nach Holland. In "Und vergib uns unsere Schuld" fließt viel Blut, und doch ist es einer der emotionalsten Krimis seit Langem.
Von Henrike Heiland ... mehr

vittachi-Shanghai-Dinner.jpgFunkhaus Europa: »Kriminacht«:

Mal wieder etwas Feines verpasst! Nach Deutschland, durch Europa, um die Welt: Die zweite Funkhaus Europa-Kriminacht
Eine Reise durch die Welt des Krimis – von der Ferne in die Nähe
Krimileser kennen die Welt, das belegte die zweite Funkhaus Europa-Kriminacht am 31. März 2007 so eindrucksvoll wie die erste Ausgabe im vergangenen Jahr: Nach Schanghai, nach Oslo, nach Göteborg, nach Barcelona, nach Paris, nach Mailand, nach Wien entführten die Geschichten der beteiligten Autoren, begleitet von Moderatorin Andrea Oster und Funkhaus Europa-Krimiexperte Ulrich Noller. Was verpasst wurde lässt sich wenigstens nachlesen ... hier


falter2007_13.jpgFalter: »Auf nach Österreich!«

Das Magazin "Falter" aus Wien bringt regelmäßig Besprechungen. Wir weisen nun regelmäßig darauf hin. Heft Nr. 13/2007:
Sebastian Fasthuber präsentiert in einer Sammelrezension die Reihe "kaliber. 64" aus dem Nautilus Verlag:
Engel in Esslingen von Gunter Gerlach
Sau tot von Susanne Mischke
Im Dickicht von Gabriele Wolff
... mehr

Montag, 2. April 2007

Mord und Ratschlag

santis-Die-sechste-Laterne.jpg Nun prasselts wieder bei den Kollegen vom "Perlentaucher", die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" wird wieder mit Inhalt gefüllt. Wieder ein neuer Beitrag, wieder ein echter Knörer!
In Fred Vargas' "Die Dritte Jungfrau" begehen die attraktivsten Figuren die schrecklichsten Taten. In "Die sechste Laterne" arbeitet Pablo de Santis die großen Ideen klein. Von Ekkehard Knörer ... mehr


solana-Mord-auf-katalanisch.jpgDer Standard: »Wahre Freunde, Korrupte Kader, ... «

... Geklaute Kopien, Grimmiges Konfekt. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
"Die Präsidentin". Von Anne Holt
"Rote Ratten". Von Qiu Xiaolong
"Der Bestattungsvirtuose". Von Rupert Schöttle.
"Mord auf katalanisch". Von Teresa Solana.
... mehr

Das Kriminal

kriminal In der Zeitschrift "Literaturen" black-nicht-frei-von-suende.jpg findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. Man solle ihn ruhig als Puristen beschreien, meint Herr Schuh in der Ausgabe April 2007 und weigert sich, diesen Roman von Benjamin Black "Nicht frei von Sünde" als Krimi anzuerkennen. Doch, doch, es gebe Stellen in seinem Buch, ganze Passagen, da erteile er der Gattung Kriminalroman Nachhilfe, aber warum Herr Schuh bei seiner Meinung bleibt, das erfahren Sie ... hier

Und wenn Sie wissen wollen, wie der Verlag John Banville, den Träger des "Man Booker Prize" und unter dem Pseudonym Benjamin Black schreibenden 61-jährigen Iren vorstellt, dann blättern Sie virtuell im "Revolverblatt" des Kiepenheur & Witsch Verlages


pessl-Die-alltaegliche-Physik-des-Ungluecks.jpgDer Spiegel: »Steril wie ein Satz OP-Handschuhe«

Die amerikanische Jungautorin Marisha Pessl verdreht mit einem ehrgeizigen Roman und modelhaftem Aussehen dem Kulturbetrieb den Kopf. Auch SPIEGEL ONLINE-Autor Peter Henning wäre ihr gern verfallen. Leider las er vor einem Treffen das Buch ... mehr


rueckert-unrecht-im-namen-des-volkes.jpgBerliner Zeitung: »Die Herrschaft des Gefühls«

In Sabine Rückerts fesselndem Buch "Unrecht im Namen des Volkes" liegen Sieg und Niederlage des Rechtsstaats dicht beisammen. Erst versagt die Justiz völlig, um dann in einem der seltenen Wiederaufnahmeverfahren den Unschuldigen zu ihrem Recht zu verhelfen. Erst der zweite Rechtsspruch macht das Unrecht des ersten benennbar. Von Milos Vec ... mehr


gowdy-hilflos.jpgDeutschlandradio: »Bedrückende Lust«

"Hilflos" ist in Barbara Gowdys gleichnamigem Roman nicht nur die vom dicken Mechaniker Ron entführte, neunjährige Rachel. Sondern auch der pädophil veranlagte Ron, der seine Sehnsüchte kennt und hasst und sich selbst zum Retter des Mädchens stilisieren will. Ein raffiniertes Buch der Lebenslügen, das auf simple Horrorszenarien verzichtet und dabei hoch spannend ist. Von Gabriele von Arnim ... mehr


ravic-strubel-Kaeltere-Schichten-der-LuftDeutschlandradio: »Lichtgestalten mit Schattenseite«

Einen Liebes- und Gesellschaftsroman und gleichzeitig einen Krimi hat Antje Rávic-Strubel geschrieben. Darin lässt sie eine junge Frau – wie die Autorin Beleuchterin im Theater – auf eine Fremde treffen, die für sie zur Lichterscheinung mit düsteren Seiten wird. Ein metaphernreiches Buch voller Licht und Zwielicht. Von Michael Opitz ... mehr

KrimiWelt-Bestenliste April 2007

Krimiwelt Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (Vormonat 8) Peter Temple: Kalter August
2 (5) Fred Vargas: Die dritte Jungfrau
3 (3) Gianrico Carofiglio: In freiem Fall
4 (1) John Harvey: Schrei nicht so laut
5 (–) Leif GW Persson: Mörderische Idylle
6 (6) David Peace: 1980
7 (–) Massimo Carlotto: Arrivederci amore, ciao
8 (–) Rainer Gross: Grafeneck
8 (9) Qiu Xiaolong: Rote Ratten
9 (4) Benjamin Black: Nicht frei von Sünden

Hier als schöne pdf-Datei




Kalender
Wallace Am 2. April 2002 stirbt der amerikanische Schriftsteller Henry Slesar im Alter von 74 Jahren in New York. Henry Slesar (eigentlich Schlosser) wurde als Sohn russlanddeutscher Einwanderer am 12. Juni 1927 in New York geboren.
Er arbeitete bereits mit 17 Jahren als Werbetexter, war Art Director bei verschiedenen Agenturen und machte sich 1964 mit einer eigenen Firma selbstständig, die er noch bis in die 90er Jahre leitete.
Als Schriftsteller brachte Henry Slesar es besonders mit Krimis und Thrillern zu Weltruhm. Er schrieb sechs Romane, über 500 Kurzgeschichten, 55 Hörspiele und mehr als hundert Drehbücher für Filme und TV-Serien. Einen "friedfertigen jungen Mann mit ungewöhnlicher krimineller Begabung (natürlich nur auf literarischem Gebiet)" nannte ihn Alfred Hitchcock, für den er über 50 Fernsehdrehbücher geschrieben hat. Dem Fernsehen verkaufte der junge Absolvent einer Design-Schule auch seine ersten Arbeiten, als er ab 1945 tagsüber in einer Werbeagentur für Klienten textete und abends für sich.
Die "Mystery Writers of America" verliehen Henry Slesar 1960 und 1977 den "Edgar Allan Poe Award", und 1974 erkannte die "National Academy of Television of Art & Sciences" ihm für die Krimiserie "The Edge of Night" den "Emmy" zu.
Info und Bibliographie bei Wikipedia, Diogenes Verlag, epilog.de, "NZZ" (gebührenpflichtiges Archiv: 2,38 Euro; Artikel vom 06.04.02 Virtuose des kleinen Schrecks /Zum Tod von Henry Slesar von Joachim Kalka) .

Freitag, 30. März 2007

Der Alligator kommt in die Jahre und wird von immer mehr Zipperlein heimgesucht. Die Reise von einem Alligatorarzt zum nächsten ist zum Beispiel heute die Folge. Zwischen den Terminen bleibt nur eine kurze und schnelle Meldung, eine Zusammenfassung der heute unbedigt zu besuchenden Nachrichten (nächste Woche sieht es hoffentlich zipperleinmäßig besser und nachrichtentechnisch ausführlicher aus:

ohnekrimi.jpg
Axel Bußmers TV & Buchtipps 31. März – 13. April 2007 sind fertig und anzusehen: über die Ostertage gibt es eine mehr als reichliche Versorgung mit Sherlock Holmes und den Kommissaren Bienzle und Brunetti. Allerdings nur bekannte Fälle. Henning Mankells Kommissar Wallander darf dagegen neue Fälle lösen. Dazu gibt es wieder eine Menge Verfilmungen...

crimewatch119.jpgThomas Wörtches Crime Watch No. 119 ist erschienen: dass es bislang keine lesbare und gleichzeitig informierte Geschichte über das, was Kriminalität eigentlich aus- und bedrohlich macht: Über das Organisierte Verbrechen, gab, war zu beklagen. Diese Lücke schließt jetzt zumindest ansatzweise der britische Journalist David Southwell mit seinem Buch " Geschichte des organisierten Verbrechens."
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 13/2007 lesen.

Pieke Biermanns Radioserie

Kruppstrasse Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
31. März 2007 um 11:45 mit dem Thema:
"Klaus Hübner erzählt von Emil Winkler und dem KZ Columbia-Haus"
Ein Mensch, den es nicht mehr gibt:
Emil Winkler, Polizist, Sozialdemokrat, Sekretär der demokratisch gesinnten RAG (Reichsarbeitsgemeinschaft Deutscher Polizeiverbände) und der Fédération Internationale des Fonctionnaires de Police, am 1.September 1933 festgenommen und zur “Schutzhaft” ins Columbia-Haus gebracht, am 17.September an den Folgen der Torturen gestorben.
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45)

Die März-Meldungen gibt es hier

Die Februar-Meldungen gibt es hier

Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv


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Dienstag, 10. April 2007

Heute keine Kriminalhörspiele. Aber es gibt ja gute Kriminalromane (siehe links) und Fernsehen (siehe unten)

Mehr Informationen und das Monatsprogramm finden Sie bei hörspielkrimi.de.

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Axel Bußmers Vorschau
TV-Krimi & Buch-Tipps: Kriminalfilme aktuell

Die TV-Tipps 31. März – 13. April 2007
Über die Ostertage gibt es eine mehr als reichliche Versorgung mit Sherlock Holmes und den Kommissaren Bienzle und Brunetti ...

Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier



Axels TV-Tipp des Tages:

Dienstag, 10. April 2007

3sat, 15.35

Die den Tod nicht fürchten

(USA 1959, R.: Michael Anderson)
Drehbuch: Eric Ambler
LV: Hammond Innes: The wreck of the Mary Deare, The 'Mary Deare', 1956 (Der Schiffbruch der Mary Deare)
innes-wreck.jpg
Was geschah auf der Mary Deare? Und warum schweigt der Erste Offizier Gideon Patch?
Spannendes Krimidrama mit Gary Cooper, Charlton Heston, Michael Redgrave, Richard Harris.

Das Vierte, 20.15

Der Coup

(F/I 1971, R.: Henri Verneuil)
Drehbuch: Henry Verneuil, Vahé Katcha
LV: David Goodis: The Burglar, 1953
goodis-the-burglar.jpg
Azad und seine Gang stehlen eine millionenschwere Smaragdsammlung. Weil ihr Fluchtschiff einen Motorschaden hat, müssen sie einige Tage in Athen verbringen. Kommissar Zacharia nimmt ihre Fährte auf. Er will die Beute für sich selbst haben.
Belmondo-Vehikel, das wahrscheinlich kaum etwas mit dem Roman zu tun hat, aber mit einigen hübschen Szenen (besonders beim Essen), etwas Aktion und Touristen-Aufnahmen von Athen ganz nett unterhält.
Mit Jean-Paul Belmondo, Omar Sharif, Robert Hossein, Renato Salvatori, Dyan Cannon

SWR, 20.15

Tatort: Bienzle und sein schwerster Fall

(D 2007, R.: Hartmut Griesmayr)
Drehbuch: Felix Huby
bienzle.jpg
Hat der jugendliche Kai Anschütz die elfjährige Elena ermordet? Bienzle glaubt das nicht. Da verschwindet ein weiteres Mädchen.
Ob der 25. Fall von Bienzle wirklich sein schwerster Fall ist? Das wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass das sein letzter Fall ist. Und Bienzles weinerliches Gehabe, er habe seinen Instinkt verloren, weil er einen Unschuldigen verdächtigte ist dann doch zu dick aufgetragen. Hat der sich in den vergangenen Jahren wirklich nicht einmal geirrt? Hat er nie einen Fehler begangen? Soll er deshalb wirkliche seinen Job aufgeben? (Ja, ich habe den Zwischenruf gehört. Er hätte seinen Job wegen der mediokren Fälle bereits vor langem aufgeben sollen.)
Mit Dietz Werner Steck, Rita Russek, Rüdiger Wandel, Jürgen Hartmann, Tobias Schenke, Bernd Tauber, Lisa Maria Potthoff
Homepage von Felix Huby:
www.felixhuby.de

3sat, 20.15

Donna Leon: Feine Freunde

(D 2003, R.: Sigi Rothemund)
Drehbuch: Kathrin Richter, Ralf Hertwig
LV: Donna Leon: Friends in high places, 2000 (Feine Freunde)
leon-Friends in high places.JPG
Brunetti glaubt nicht, daß Signur Rossi vom Katasteramt bei einem Unfall tödlich verunglückte. Sein Verdacht erhärtet sich, als er erfährt, daß Rossis Vorgesetzter Eigentümer ohne Baugenehmigung erpreßte.
Zweiter Einsatz von von Uwe Kockisch als Commissario Brunetti. Soll nicht so toll sein.

BR, 21.45

Donna Leon: Endstation Venedig

(D 2003, R.: Sigi Rothemund)
Drehbuch: Holger Joos
LV: Figur von Donna Leon
donna-leon-ARD.jpg
Ein US-Sergeant wird ermordet. Commissario Brunetti sucht den Mörder.
Bewährte Gähn-Qualität
Mit Uwe Kockisch, Julia Jäger, Michael Degen, Karl Fischer, Annett Renneberg, Esther Schweins, Heiner Lauterbach, Monica Bleibtreu

Das Vierte, 22.35

Der Clan der Sizilianer

(F 1969, R.: Henri Verneuil)

Drehbuch: Henri Verneuil, José Giovanni, Pierre Pelegri
LV: Auguste Le Breton: Le Clan des Siciliens, 1967
Kamera: Henri Decae
Musik: Ennio Morricone
clandeisiciliano.jpg
Ein entflohener Sträfling entführt mit einer Gangsterbande ein mit Juwelen beladenes Flugzeug. Während der Planung beginnt er ein Verhältnis mit der Schwiegertochter des Bosses. Allein schon die Besetzung mit Jean Gabin, Alain Delon und Lino Ventura verspricht einen vergnüglichen Abend und eine Kassenknüller. Bei der Kritik war der Film dagegen ziemlich unbeliebt: "Gut fotografierte und musikalisch intelligent akzentuierte Gaunergeschichte, die jedoch eine psychologische Darstellung und ausreichende Charakterisierung der Personen vermissen läßt." (Film-Dienst) oder "larmoyante Opernhandlung um sizilianische Gangsterehre" (Der Spiegel)

Besprechung der Filmmusik

HR, 23.35

21 Gramm

(USA 2003, R.: Alejandro González Iñárritu)
Drehbuch: Guillermo Arriaga
21-gramm.jpg
Ein Autounfall verbindet drei verschiedene Geschichten.
Wie bereits in ihrem Debüt "Amores Peros – Was ist Liebe?" verbinden Iñárritu und Arriage mehrere kleine Geschichten miteinander und erzählen sie nicht chronologisch. Weil man die meiste Zeit mit dem Zusammensetzen der mit hektischer Handkamera gefilmten Geschichten beschäftigt ist, fällt nicht auf, dass sie doch sehr banal sind.
"Und doch bleibt am Ende nur der Eindruck einer virtuosen Stilübung, weil die kolportagehafte Story zu dünn ist für ihre inszenatorische Aufquirlung." (Rainer Gansera, SZ, 6. September 2003)
Mit Sean Penn, Naomi Watts, Danny Huston, Benicio Del Toro, Charlotte Gainsbourg
Mehr über Guillermo Arriaga:
www.unionsverlag.com

ARD, 00.20

Der Profi

(F 1981, R.: Georges Lautner)
Drehbuch: Michel Audiard, Georges Lautner
LV: Patrick Alexander: La mort d'une bete à la peau fragile
profi.jpg
Jean-Paul Belmondo verfolgt seinen Auftrag, unabhängig von der geänderten politischen Großwetterlage – und Ennio Morricone komponierte dazu das überaus erfolgreiche und eingängige Stück "Chi Mai". Der Fischer Film Almanach meinte: "Zwischen Agentenfilm und Parodie pendelnd, bleibt der hintergründig politische Anspruch wegen der gezeigten Brutalitäten und der ausgesprochen rassistischen Tendenzen auf der Strecke." Außerdem ist der Film langweilig und ohne Atmosphäre.

3sat, 03.45

Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville

(USA 1939, R.: Sidney Lanfield)
LV: Arthur Conan Doyle: The hound of the Baskervilles, 1902 (Der Hund von Baskerville)
Holmes-Book-ChienBaskerville.jpg
1889, Baskerville Hall: Sir Henry fürchtet um sein Leben und bittet Sherlock Holmes um Hilfe.
Kann Sherlock Holmes den auf den Baskervilles lastenden Fluch bannen?
Der amüsante Oldie ist der erste Film der überaus erfolgreichen Sherlock-Holmes-Reihe von 20th Century Fox mit Basil Rathbone und Nigel Bruce.
Die Reihe lief acht Jahre.

3sat, 05.05

Sherlock Holmes: Gefährliche Mission

(USA 1946, R.: Roy William Neill
LV: Figur von Sir Arthur Conan Doyle
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Holmes fährt Schiff mit dem jungen Prinzen von Rovenia. Außerdem soll er ihn vor Attentätern schützen. Und Watson singt.
Unterhaltsamer Oldie mit Basil Rathbone und Nigel Bruce

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Axel Bußmers
TV-Krimi & Buch-Tipps