
Die Telefonische Mord(s)beratung
Im Namen des Gesetzes: Mordstipps aus dem Gerichtssaal
Krimi-Tipps live aus dem Landgericht Mönchengladbach. Zur Einstimmung auf die 25. Criminale, bei der Anfang Mai fast 200 Krimi-Autoren nach Mönchengladbach und an den Niederrhein kommen werden, gibt es in der
Mordsberatung diesmal Krimi-Tipps direkt aus dem Gerichtssaal. Diesmal live vor Publikum aus dem Landgericht in
Mönchengladbach, Hohenzollernstraße 157. Im
imposanten Schwurgerichtssaal 100 verhandeln die Krimiexperten WDR 5-Krimiexperten Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (Bochumer Krimiarchiv) und die Kulturjournalistin Ingrid Müller-Münch über die aktuellen Krimi-Neuerscheinungen und fällen ihre Urteile: hart aber gerecht.
Außerdem berät das Krimi-Kompetenzteam natürlich wieder alle Anrufer
und Livegäste in allen kniffeligen Krimi-Fragen.
Moderation: Thomas Hackenberg
WDR 5 Hörerinnen und Hörer können sich unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800- 5678 555 oder per E-Mail: mordsberatung@wdr.de mit Fragen oder Anregungen an der Sendung beteiligen.
Ach ja, die Sendung! Sie kann gehört werden und zwar:
Sendung am Samstag, den 30. April, von 21:05 bis 23:00 Uhr auf WDR 5 ... hier

ARTE: »Agatha Christies kleine Geheimnisse«
Mit 250 eingetragenen Opfern nannte sie Churchill „die Lucrezia Borgia der Kriminalliteratur“. Doch obwohl die Werke von Agatha Christie, der "Queen of Crime" schon längst Weltruhm erlangt haben, blieb ihre Arbeitsmethode lange verborgen. Doch nun wurden 73 Notizblöcke und zwei bisher unveröffentlichte Novellen in ihrem Haus im Devonshire gefunden. John Curran hat sie entschlüsselt und erklärt uns, wie Christie arbeitete und so einige der meistgelesenen Werke der Weltliteratur schuf.
Ein Beitrag in der Sendung "metropolis" am Samstag 30. April 2011 um 22:10 Uhr und am Sonntag, den 1. Mai um 17.14 Uhr ... mehr
ARD: »Gescheiterte Vorstellungen vom Glück«:
Nach sieben Kölner Jahren kehrt Ex-Kommissar Tabor Süden als Detektiv nach München zurück. Er ist auf der Suche nach seinem verschwundenen Vater und nach einem vermissten Kneipenwirt. Die Recherchen führen ihn nach Sylt. Friedrich Ani gelingt es in seinem neuem Krimi "Süden" (Droemer Knaur Verlag), seinen menschlichen Protagonisten Leben einzuhauchen und ihre Sorgen und Beweggründe in Literatur zu fassen.
Ein Beitrag von Denis Scheck in der Sendung "Druckfrisch" im Ersten am Sonntag, 1. Mai 2011, 23.35 Uhr ...
mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 29. und 30. April und am 1. Mai 2011
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook. Und mit dem neuen Krimi-Twit ....
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER TOD DER KITTY GENOVESE - Nach einer traurigen und sehr realen Begebenheit - Krimi-Rezension von Elke Heid-Paulus.
Und:
ES - Exklusive 52 Stunden Stephen King, für die man sich am Besten Urlaub nimmt - Krimi-Rezension: Nicole Ludwig.
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 664: Jan Wallentin – Strindbergs Stern
(Vorgestellt von Carola Kruse)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit den Edgar-Gewinnern 2011 und den Arthur-Ellis-Award-Nominierungen 2011 ...
NuT:
Joachim Linder über Wut & Visualisierung ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLF:
»Globaler Ort des Verbrechens«
Der Kriminalroman hat eine lange Tradition - von Chester Himes bis Derek Raymond. Peter Temple steht in dieser Tradition und beherrscht das Genre wie kaum ein zweiter.
Sein neuester Cop-Roman "Wahrheit" (C. Bertelsmann) spielt in Melbourne, in einer Welt, in der Wahrheit keinen besonderen Wert darstellt.
Von Thomas Wörtche ... mehr
Ein Beitrag, den Sie hören können
Kalender
Am 29. April 1980 um 9 Uhr 17 stirbt Alfred Hitchcock an Herzversagen. (* 13. August 1899 in London).
Er war einer der einflussreichsten Regisseure des Hollywoodkinos, gewann aber nie einen Oscar. Hitchock zeichnete sich besonders durch die von ihm so genannte Technik des "Suspense" aus, die in den meisten seiner Thriller zum Einsatz kommt.
Ein weiteres durchgängiges Element der Hitchcock-Thriller ist (neben seinem fein dosierten britischen Humor schwärzester Prägung) die Rolle der Polizei, die – bis auf Ausnahmen – nicht zur Aufklärung beiträgt. Ein von Hitchcock sehr gerne verwendetes Handlungselement, um der Geschichte eine Wendung zu geben ist der von ihm so genannte MacGuffin.
Selten gewürdigt wird das Marketing-Talent Hitchcocks. Obwohl von den Filmgesellschaften üblicherweise für die Promotion eigene Abteilungen oder externe Agenturen beauftragt werden, trugen bei Hitchcocks Filmen die Werbekampagnen deutlich die Handschrift des Regisseurs.
Hinzu kamen lukrative Lizenzverträge für eine Fernsehserie ("Alfred Hitchcock presents"), ein Krimi-Magazin ("Alfred Hitchcocks Mystery Magazine") und eine Buchreihe von Kinderkrimis ("The Three Investigators", deutsch "Die drei Detektive", die Charaktere der Hauptdarsteller erfand Peter Arthur), an deren Produktion Hitchcock nur am Rande beteiligt war. (Textauszüge aus "wikipedia.de" )
Info bei "wikipedia.de" , The Alfred Hitchcock Network , Alfred Hitchcock Filmworld , 8ung.at , hitchcock.tv (engl.), mysterynet.com (engl.) .
Axel Bußmers TV & Buchtipps 23. April – 6. Mai 2011
Wer die nächsten Tage nicht mit dem Verstecken und Suchen von Ostereiern beschäftigt ist,
findet einige Perlen im TV-Programm. Es beginnt mit Steven Soderberghs Elmore-Leonard-Verfilmung "Out of sight" und geht mit "Kommissarin Lucas: Am Ende muss Glück sein" (nach einem Drehbuch von Friedrich Ani), Francis Ford Coppolas Mario-Puzo-Verfilmungen "Der Pate II" und "Der Pate III", Sidney Lumets Agatha-Christie-Verfilmung "Mord im Orient-Express", Jacques Derays Derek-Raymond-Verfilmung "Mörderischer Engel", Bertrand Taverniers Jim-Thompson-Verfilmung "Der Saustall", Roger Spottiswoodes Patricia-Highsmith-Verfilmung "Mr. Ripley und die Kunst des Tötens" (nach einem Drehbuch von Donald Westlake), Oliver Stones John-Ridley-Verfilmung "U-Turn - Kein Weg zurück", Richard Brooks Evan-Hunter-Verfilmung "Die Saat der Gewalt" und, als TV-Premiere, Béla Tarrs Georges-Simenon-Verfilmung "Der Mann aus London" weiter.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 21. April 2011 ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
KREUZEDER - Der Kommissar und die Gulasch-Leiche / Krimi-Hörspiel.
Und:
Heute schon im Knast gewesen? Radiofeature.
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Lee Marvin und Ernest Borgnine sind im „Zug für zwei Halunken“ ...
NuT:
Joachim Linder über Judith Flanders: The Invention of Murder: How the Victorians Revelled in Death and Detection and Created Modern Crime ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph präsentiert Else Laudan mit einigen Thesen zu politischen Krimis ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Junge Welt: »Das Blutbad von Altona«:
Robert Brack hat einen guten Ruf als Autor von Kriminalromanen, die überwiegend von seiner Wahlheimat Hamburg handeln. Sein neuestes Werk "Blutsonntag" (Edition Nautilus) ist ein Politkrimi, eine direkte Fortsetzung seines letzten Buches "Und das Meer gab seine Toten wieder". Wieder versenkt sich in die Geschichte seiner Wahlheimat Hamburg und fördert Krimitaugliches zu Tage
Von Gerd Bedszent ... mehr
MDR: »Auferstanden aus den Akten: Historische Kriminalfälle«:
Ob "Tatort", "Polizeiruf", Schwarze Serie oder Schweden-Krimi: Alle ausgedachten Geschichten haben ihr Pendant in der Wirklichkeit – und mit dem literarischen Potenzial historischer Kriminalfälle beschäftigt sich diesmal das FIGARO-Buchjournal.
Sachbuchredakteurin Katrin Schumacher spricht mit der Dresdner Autorin Heidrun Hannusch und gibt Anregungen zum Weiterlesen ...
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Titel: »Die Leiche im Weinberg, im Fass, in der Badewanne«:
Als "Gemischten Satz" bezeichnet man eine bunte Mischung verschiedener Rebsorten, dessen Geschmack aufgrund der verschiedenen Lesezeit der Trauben stark variieren und dadurch nicht selten mit einem Überraschungseffekt aufwarten kann – insofern ein ausgezeichneter Titel für eine Krimi-Anthologie, in der 18 Autorinnen und Autoren Mord und Totschlag mit ausgesuchten Weinen in Kombination bringen.
Der "Gemischte Satz" (Echomedia Verlag) - herausgegeben von Sabina Naber - weiß zu überzeugen.
Von Stefan Heuer ... mehr
Kalender
Alistair MacLean
Am 21. April 1922 wird Alistair Stuart MacLean in Glasgow als Sohn eines Pfarrers geboren († 2. Februar 1987 in München).
Er diente im Zweiten Weltkrieg in der Royal Navy als Torpedo-Mann, wurde von den Japanern in Gefangenschaft genommen und gefoltert. Nach dem Krieg studierte er Englisch an der Universität von Glasgow, wo er 1953 seinen Abschluss machte und fortan als Lehrer arbeitete.
Bereits an der Uni begann MacLean zu schreiben. Mit Kurzgeschichten besserte er sein Einkommen auf und gewann 1954 einen Wettbewerb mit der Geschichte "Dileas". Der Herausgeber bat ihn, mehr zu schreiben und es folgte der Roman "Die Männer der Ulysses", der auf eigenen Kriegserfahrungen basierte. Das Buch wurde ein großer Erfolg und so war MacLean bald in der Lage, sich ganz dem Schreiben von Kriegs- und Spionageromanen zu widmen. In den frühen 1960ern veröffentlichte MacLean zwei Bücher unter dem Pseudonym Ian Stuart, um zu beweisen dass der Erfolg seiner Bücher einzig an der "guten Schreibe" lag und nicht an seinem Namen. Auch diese beiden Bücher verkauften sich gut. In späteren Jahren hatte MacLean immer mehr Alkoholprobleme, an deren Spätfolgen er auch in München am 2. Februar 1987 starb.
MacLean veröffentlichte 28 Romane, eine Vielzahl weiterer Kurzgeschichten und zwei Bücher über T. E. Lawrence und James Cook.(Text: wikipedia.de)
Info bei wikipedia.org, krimi-couch.de, Fanseite, www.kirjasto.sci.fi (engl.), www.fantasticfiction.co.uk (engl.).
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen und Krimimeldungen am 20. April 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
JANSSENHAUS & INSELBEICHTE - Zwei Krimis für Frieslandfans - Gelesen von Dagmar Werner und Petra Weber.
Und:
DER GEFANGENE - Krimi-Hörspiel nach Friedrich Ani nach wahrer Begebenheit.
Und:
DAS NIBELUNGEN-KOMPLOTT - Pensionierter Kommissar auf Spurensuche - Krimi-Rezension von Jörg Völker
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 659: Frank Lauenroth – Boston Run
(Vorgestellt von Christian Heinrich)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit: Wer rettet Dina Foxx? ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Tod von Kitty Genovese ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Laufen, schießen, fliehen, töten«
Action, Verfolgungsjagden und knallharte Duelle Mann gegen Mann – "Invisible" (rororo Rowohlt Verlag) von Chris Mooney liefert den Fans der "Mission Impossible"- und "Jason Bourne"-Filme das volle Programm - ein rasanter Action-Thriller, der seine Schauplätze schneller wechselt als man die Seiten umblättern kann und dessen suggestivem Sog man einfach nicht entkommen kann.
Von Reinhard Jahn ... mehr
evolver: »Laß die Finger von der Action!«:
Lobe den Tag nicht vor dem Abend, lautet eine bekannte Weisheit. Zu einem ähnlichen Urteil gelangt man, nachdem man "Neun Drachen" (DroemerKnaur Verlag), den neuen Thriller des US-Autors gelesen hat.
Von Marcel Feige...
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Standard: »Andere suchen, er fand«:
Im Frühjahr 1938 verschwand ein bedeutender italienischer Physiker, ohne auch nur eine unscheinbare Spur zu hinterlassen. Leonardo Sciascias wieder aufgelegter Roman über den Physiker Ettore Majorana, der den Atomkern erforschte - und spurlos verschwand. Über Majoranas mysteriöses und bis heute ungeklärtes Verschwinden im Jahr 1938 wurden ebenso abenteuerliche wie absurde Vermutungen angestellt. Besonders hintergründig und inspirierend sind jene des sizilianischen Schriftstellers Leonardo Sciascia, die unter dem Titel "Das Verschwinden des Ettore Majorana" (Wagenbach Verlag) jetzt wieder auf Deutsch zu lesen sind.
Von Isaballa Pohl...
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NDR: »Protagonist mit mehreren Identitäten«:
"Yalo" (Suhrkamp Verlag), der Roman von Elias Khoury ist nichts für sanfte Gemüter: Yalo heißt der Protagonist, dessen Leben im Libanon von Gewalt gekennzeichnet ist. Er ist Opfer und Täter zugleich.
Von Carsten Hueck...
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Kalender
Am 20. April 1928 wird Hans Werner Kettenbach in Bendorf/Rhein geboren.
Mit irritierender Regelmäßigkeit brauchte er länger als andere, um zu verwirklichen, was er wollte: Erst mit 28 fand er einen Beruf; er war 30, als er heiratete, schloß sein Studium mit 36 ab, veröffentlichte seinen ersten Roman, als er fast 50 zählte. Hans Werner Kettenbach war Bauhilfsarbeiter, Stenograph, Hilfsredakteur beim "Kicker", Lektor für Hör- und Fernsehspiele, schließlich Redakteur beim "Kölner Stadt-Anzeiger".
Für einen Wettbewerb, in dem der beste Kriminalroman in deutscher Sprache gesucht wurde, nahm er drei Wochen Urlaub und gewann mit dem ersten Roman, den er zu Ende brachte, den Wettbewerb (»Grand mit Vieren « Jerry-Cotton-Preis 1977) und die Erkenntnis, er könne Journalist und Schriftsteller zugleich sein. Seit seiner Pensionierung 1993 schrieb er acht weitere Romane und einige Drehbücher.(Text: Diogenes Verlag)
Eines seiner
Markenzeichen ist zweifellos, dass er den Leser, die Leser in in zum Bersten spannende Geschichten lockt, die immer wieder in verweigerten Auflösungen münden. Ein Meister des Dialogs, einer, der die deutsche Sprache in all ihren Schattierungen beherrscht. (Text: Int. Lit.-Festvial Leukerbad).
Kettenbachs Roman "Glatteis" ist im Februar 2005 als "Black Ice" im internationalen Krimiprogramm des Verlages "Bitter Lemon Press" in englischer Sprache erschienen.
Die Autorenvereinigung "Das Syndikat" verlieh ihm für seine Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur im Mai 2009 während der Criminale den Ehrenglauser.
Info bei Das Syndikat, Diogenes Verlag, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren. Internet-Edition , Die Befragung , Wikipedia, literaturkritik.de, krimi-couch.de, Bitter Lemon Press
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 19. April 2011 und mit einem Gespräch mit Ria Klug über deren Debütroman "Kleine Betriebsstörung" ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimi-couch:
Das Video-Interview mit Cody McFadyen zu "Der Menschenmacher" gibt es nun auch zum Nachlesen ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DIE VIER LETZTEN DINGE - Okult-Thriller als zweiteiliges Hörspiel.
Und:
FENSTERSTURZ IN HARLEM - Krimi-Hörspiel / auch 1 Woche als On-Demand-Stream.
Und: DIE TOTE SCHWESTER - Zbigniew Meiers zweiter Fall - Krimi-Rezension von Elke Heid-Paulus
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 658: Olle Lönnaeus – Das fremde Kind
(Vorgestellt von Silvia Landschoof)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Don Winslow) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
WDR:
»Beunruhigend, ein bisschen verstörend«
"Wenn jemand zum allerletzten Mittel greift und tötet, das folgt ja nicht einer Logik oder das folgt ja auch nicht einer Formel", sagt Jochen Rausch.
"Trieb" (Berlin Verlag) – unter diesem Titel versammelt Jochen Rausch 13 Short Storys über Liebe und Tod. Äusserst verknappte Geschichten, jede einzelne behandelt einen ganzen Kosmos. Das ist Literatur, inspiriert von der Wirklichkeit – keine herkömmlichen Gerichtsreportagen.
Von Antje Deistler ... mehr
Ein Beitrag, den Sie hören können ...
Musenblätter:
»Wer ist Hunkeler?«
"Wer ist dieser Peter Hunkeler eigentlich, Kommissär der Baseler Kriminalpolizei, der 18 Jahre nach seinem ersten Auftreten beim Zürcher Ammann Verlag jetzt auch vom deutschen Publikum wahrgenommen werden kann? Hansjörg Schneider, Schweizer Germanist und Journalist, ist zu Recht für seine Hunkeler-Fälle mit dem Glauser ausgezeichnet worden, denn er hat eine Nische gefunden, in die bis dato noch kein Serienheld hineinpaßte - wobei Schneider alles tut, um aus der Figur des Kommissärs genau keinen Helden zu machen.
Von Frank Becker ... mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt in der April-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Dalziel macht Urlaub
Mit "Ein nasses Grab" erscheint erstmals auf Deutsch einer der frühen Kriminalromane des Briten Reginald Hill.
Von Dietmar Jacobsen
Jungensding:
Elmore Leonard macht es in "Road Dogs" ein bisschen zu cool ...
Von Walter Delabar
Dunkle Vergeltungssucht:
James Sallis’ "Dunkle Vergeltung" hat einen unglaublich dämlichen Titel, ist aber trotzdem ein guter Krimi.
Von Walter Delabar
Und wieder geht es gut für den Verbrecher aus:
Richard Stark liefert mit "Sein letzter Trumpf"eine neue Folge der wunderbaren Parker-Reihe.
Von Georg Patzer
Deus ex machina en gros:
Patrick Lee ist auf Effekthascherei aus und bietet deshalb nicht mehr als Dutzendware mit Technikschnickschnack.
Von Walter Delabar
Planet Interview:
»Im Kopf bin ich noch sehr jung«
Jacques Berndorf über die Eifel als Krimilandschaft, Wahrheiten in seinem Roman "Die Nürburg-Papiere" (KBV Verlag), besserwissende Leser und entzückte Leserinnen und einen Wetteinsatz von Kurt Beck
Im Gespräch mit Alexander Kuffner ... mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und Barbara Keller hat Dieter P. Rudolphs
"Pixit, Stadt der Unsichtbaren" " gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 18. April 2011 und mit dem ARD Radio Tatort -”Totalverlust” ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER TOD IN MIR - Wenn das Leid zu unerträglich wird (Hörbuch).
Und:
Interaktiver Internet-Krimi im ZDF: Wer rettet Dina Foxx? /Trailer.
Und:
CRIMINALE Krimi-Telefon - Autoren lesen vor (am Telefon)
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 657: Thomas Raab – Der Metzger holt den Teufel
(Vorgestellt von Jennifer Orr)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Der BBC-Krimi-Klassiker „Am Rande der Finsternis“ ...
NuT:
Joachim Linder mit Jungjurist Willibald Alexis Start als Literaturkritiker ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Joducus Donatus Hubertus Temme als politischen Kriminalautor ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLF:
»Der Mörder ist immer der Nachbar«
Im vergangenen Jahr gab es die Reihe "Literarische Reportagen", die sich nicht nur bei den Hörern von Deutschlandradio Kultur besonderer Beliebtheit erfreute. Der "Silberne Columbus", ein renommierter Journalistenpreis für Reisereportagen, wurde an Reporter Peter Marx verliehen, der sich auf eine Reise im Orientexpress begeben hat und einem legendären Mord nachspürte.
Zum Anlass der Preisverleihung wiederholt der Sender die Reportage "Mord im Orientexpress". Das Buch von Agathe Christie "Mord im Orientexpress" diente 1974 als Vorlage für den gleichnamigen Spielfilm. Und nichts ist spannender, als heute in dem Luxuszug zu reisen und dabei in diesem Krimi zu schmökern oder wie Poirot durch die Gesellschafts- und Schlafwagen zu streifen: Auf der Suche nach den Mördern oder nach einem Glas Champagner. Peter Marx ist im Orient-Express mitgefahren und erlebte eine Zeitreise der besonderen Art.
Sie können die Sendung hören und lesen ...

Culturmag:
»CrimeMag«
"CrimeMag" berichtet im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier...
Jürgen Neubauer porträtiert die mexikanische Journalistin Lydia Cacho, die sich auf Leben und Tod mit dem Organisierten Verbrechen angelegt hat.
Unser Mann aus dem Süden, Andus, schreibt an seine Felicitas über Regionales und Regiogrimmihaftes und Politisches sowieso.
Im zweiten Teil ihres Antropophagen (vulgo: Kannibalen)-Aufsatzes kümmern sich Michael Kegler und Achim Stanislawski um den großen Zusammenhang von Fressen und Kultur.
Joachim Feldmann hat sich mit dem amerikanischen Autor James Sallis über dessen neuen Roman unterhalten.
Frank Göhre ist von einem dummen Buch über Charles Manson angeödet.
Eva Karnofsky feiert ein monumentales Werk des Kubaners Leonardo Padura.
DVDs und Bücher zerlegen heute Doreen Wornest, Joachim Feldmann und Frank Rumpel in Bloody Chops.
Jake Adelstein wirbt für ein Buchprojekt, das Hilfe für Japan organisiert – wir werben ausnahmsweise im redaktionellen Teil mit.
Anna Veronica Wutschel hat wieder DVDs geschaut und wieder "Preis des Verbrechens".
Christopher G. Moore macht sich Gedanken über Wegwerfmenschen und entwirft eine kleine Typologie realer und fiktionaler Killer.
Unser Gedicht stammt heute Kevin Ayers und entfaltet seine bösartige Subversion, wenn wir es zu seiner Melodie mitträllern!
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 15.,16. und 17. April 2011
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krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimi-couch:
Nachtrag bei facebook zur April-Ausgabe: Wir sprachen im Rahmen unserer Serie über Kleinverlage mit Frank Nowatzki über seinen Verlag PULP MASTER ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
LEWIS Der Oxford Krimi - Englisches Kleinstadt-Feeling mit witzigen Dialogen.
Und: 1
DER LACHENDE TOTE - Vish Puri, der indische Hercule Poirot, ermittelt wieder - Krimi-Rezension von Nicole Glücklich.
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: R. i. P. Craig Thomas ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Frankfurter Rundschau:
»Der Feuerlöscher«
Der literarisch ambitionierte, moderne Krimi ist ein hochkomplexes Gebilde, voller Zeit- und Raumsprünge, Figuren und Handlungsstränge.
Peter Temples grandioser Kriminalroman "Wahrheit" (C. Bertelsmann) gehört in diese Kategorie.
Von Sylvia Staude ... mehr
Welt:
»Der Mörder ist immer der Nachbar«
Vor 20 Jahren kam sie aus Barcelona nach Deutschland, zunächst nach Berlin, dann nach Frankfurt. Hier, im Milieu der Werbeagenturen, spielt Rosa Ribas zweiter Krimi "Tödliche Kampagne". Die Mörder und Verbrecher in den Kriminalromanen von Rosa Ribas sind keine Mafiabosse oder besonders einflussreich - sie sind die Nachbarn von nebenan, Putzfrauen, Gastarbeiter, Werbeleute. Ihr dritter Roman, der im Oktober bei Suhrkamp erscheint, spielt am Flughafen
Von Annette Wollenhaupt ... mehr
Kalender
In der Nacht vom 14. zum 15. April 1912 stirbt Jacques Futrelle an Bord der untergegangenen "Titanic". Nach Zeugenaussagen gelingt ihm noch, seine Frau in ein Rettungsboot zu schieben, er selbst bleibt zurück und geht mit dem "unsinkbaren" Titanen der Seeschifffahrt unter. Seine gerettete Frau May Peel Futrelle starb erst im Alter von 91 Jahren.
Jacques Futrelle (* 15 April 1912 Pike, County, Georgia) arbeitete für Zeitungen und kurze Zeit als Theatermanager. Er schrieb Romane, Krimis und Erzählungen. Überlebt und bekannt gemacht haben ihn aber die Kurzgeschichten um Professor August S.F. X. Van Dusen, genannt "The Thinking Machine".
Info:
Wikipdia, Krimi-Couch, Encyclopedia Titanica, Das van Dusen Handbuch, auserdem bei futrelle.com (engl.), vandusen.de, Professor van Dusen, rgoetz.de.
Am 15. April 1993
stirbt der britische Krimiautor Leslie Charteris. Bekannt wurde Leslie Charteris durch seine Serie von über 40 Romanen über "The Saint", den dandyhaften Detektiven Simon Templar, im Fernsehen verkörpert durch Roger Moore.
Charteris wurde am 12. Mai 1907 als Leslie Charles Bowyer Yin in Singapur geboren. Seine Mutter war Enländerin, sein Vater ein chinesischer Arzt. Er lernte chinesisch und malaiisch vor der englischen Sprache. Im Alter von 17 Jahren verkaufte Charteris seine erste Geschichte und im Alter von 26 Jahren änderte er seinen Namen. Er studierte Jura in Cambridge, doch nach dem Erfolg der ersten Bücher "X Esquire" und der ersten Simon Templar-Geschichte "Meet the Tiger" (1927) brach er das Studium ab. Er versuchte sich noch in anderen Detektivstories, kehrte mit dem sechsten Buch aber wieder zu Simon Templar zurück. Trotz der Erfolge blieb sein Einkommen vorerst spärlich und er arbeitete in den 30ern in Hollywood als Drehbuchschreiber. The Saint wurde 1935 das erste Mal verfilmt und erlebte seitdem unzählige Adaptionen.
Im Jahre 1991 erhielt Charteris den "Diamond Dagger" der britischen "Crime Writers Association" (CWA) für sein Gesamtwerk.
Info:
Wikipedia, saint.org (engl.), kirjasto.sci.fi. (engl.),
xzine.de,
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 14. April 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl mit "Rabenschwarzes Biotop": Richard Price hat voriges Jahr mit "Cash"- einem Epos über Straßengangster der Lower East Side - die Bestsellerlisten erklommen, jetzt ist er wieder da: "Clockers" ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
RHEINSBERGER RESTLAUFZEIT - Erschreckend aktuelles Krimi-Hörspiel mit Originaltönen.
Und:
KALLE BLOMQUIST - Krimi-Hörspiel-Klassiker für große und kleine Hobby-Detektive.
Und:
WALPURGISMORD - Herrlich schräg und etwas anders - Krimi-Rezension von Chloé E. Cingöz
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 656: Tatjana Kruse – Nadel, Faden, Hackebeil (vorgestellt von Simone Schultze)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: ITW nominiert beste Thriller 2011 ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Junge Welt:
»Hard-Bonged«
Sollbruchstellen, ein Krimi: Laut Klappentext »Pynchons entspanntester Roman« und »ein psychedelischer Krimi«, was beides nicht falsch ist. Vielleicht ist "Natürliche Mängel" (Rowohlt Verlag) von Thomas Pynchon ein weiteres Beispiel für das Horror-Vacui-Phänomen bei Dauerschreibern: Fällt ihnen sonst nichts ein, schreiben sie halt mal einen Krimi, ist ja gern gesehen, wird auch eifrig gekauft und gelesen, ist dabei meist recht einfach konstruiert, kann man also nicht viel falsch machen.
Von René Hamann ... mehr
evolver: »Ehrenvoller Abschied«:
"Sein letzter Auftrag" (Heyne Verlag), der neue Roman des US-Autors Michael Connelly ist eine gelungene Hommage an den guten, alten Journalismus - und ein schnörkelloser Thriller alter Schule.
Von Marcel Feige...
mehr
DRS:
»Spannender Agentenroman«
Mit seinem jüngsten Roman "Urknall" (Reinhardt Verlag) holt Peter Zeindler das Genre des Agentenromans ins Heute. Dabei geht der Schweizer Autor über den simplen Krimi hinaus - und verbindet unterschiedliche Welten auf spannende Weise.
Von Christina Caprez ... mehr
Ein Beitrag, den Sie hören können
Kalender
Horace McCoy
Am 14.April 1897 wird Horace McCoy in Pegram, Tennessee geboren († 15.Dezember 1955).
McCoy arbeitete als Sportjournalist, war Gründer einer Theatergruppe und Drehbuchautor. Er ging Anfang der 30er Jahre nach Hollywood und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der "hard-boiled"-Schule, die schonungslos amerikanische Verhältnisse spiegelte. Sein Roman "They shoot Horses, don't they?" (Ums nackte Leben), die bittere Geschichte eines Tanzmarathons wurde ein Klassiker der modernen Literatur und 1969 von Sydney Pollack verfilmt.
Info:
mordlust.de , Die Welt , kirjasto.sci.fi (engl.), Literary Encyclopedia (engl.), William Marling (engl.),
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 13. April 2011 und mit Ausschreibung: "Krimis aus der Hexenküche", Anthologie-Ausschreibung ›Grotesken‹ ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
ES - 1 Stunde Stephen King kostenlos Probe-Hören bei Audible.
Und:
VERACHTUNG - Neuer Fall für Barbarotti von Håkan Nesser in der ARD.
Und: KRIMI-HÖRBÜCHER in Dänisch bis 17.04. zum kostenlosen Download
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Friedrich Ani im Verhörzimmer: Friedrich Ani und die Sache mit dem "Süden" ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über die Änderungen bei der KrimiZeit und die KrimiZeit-Seite beim NordWestradio ....
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
NDR: »Gescheiterte Vorstellungen vom Glück«:
In seinen Büchern fließt selten Blut. Subtil spürt Friedrich Ani den Lebenskrisen der Menschen nach. Warum die Krimis von Friedrich Ani so erfolgreich sind? Es ist dieser schonungslos ehrliche Blick auf unsere scheiternden Vorstellungen vom Glück. In Anis neuem Krimi "Süden" (Droemer Knaur Verlag) geht es um einen Wirt in München, der an so einem Nullpunkt angelangt ist.
Von Ralf Dörwang...
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Ein Beitrag, den Sie auch hören können (3:23 min)
NDR: »Show-down in der Eiswüste«:
Ein süchtiger Geschichtsprofessor, eine mystische Stiftung, ein bisschen Nazismus, ein bisschen Okkultismus und eine schamlose junge Italienerin auf einem Motorrad. Das seien die Zutaten für seinen Debütroman, sagt Jan Wallentin. Sein Thriller "Strindbergs Stern" (S. Fischer Verlag) wurde bereits in 24 Länder verkauft.
Katja Weise stellt "Strindbergs Stern" vor ...
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WDR: »KK11 ermittelt in Bochum«:
Krimiautor ist Theo Pointner im Nebenberuf, im Hauptjob ist er Medizincontroller in einem Krankenhaus. Seit Anfang der 1990er Jahre hat der gebürtige Bochumer zahlreiche Kurzgeschichten und neun Krimis veröffentlicht. Darin ermitteln Kommissarin Katharina Thalbach und ihre Kollegen vom KK11 in Bochum. "Es ist zwar alles Fiktion, aber wenn man mit Polizisten als Hauptfiguren arbeitet, muss man einigermaßen an der Realität bleiben." Das soll auch für den letzten Krimi um das KK11-Team gelten. Das Buch mit dem Titel "Abgesang" (Grafit Verlag) erscheint im Herbst.
Von Bettina Papenfuß ...
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KRIMI, THRILLER, SCHOCKER UND DIE FASZINATION AM VERBRECHEN
Der Kriminalroman hat mehr Kitsch und Schund hervorgebracht als jede andere Romangattung, den Liebesroman ausgenommen, und doch zugleich mehr gute Kunst als jede andere Form, die sich so weiter Verbreitung und Beliebtheit erfreut." Die Einschätzung des großen Raymond Chandler aus dem Jahre 1949 gilt noch heute. Und mehr denn je!
Die weltweite Angstlust an Verbrechen, Mord und Totschlag in der Literatur ist ungebrochen. Und sie scheint von Tag zu Tag zu wachsen: Skandinavienkrimis ohne Ende, Serienkiller en Masse, Horror, Terror, regionale Ermittler. Die Buchhandlungen bezeugen das mit wachsenden Bücherstapeln.
Das Literaturbüro Nordhessen geht dem Phänomen Kriminalliteratur und dem Geschäft mit dem Verbrechen in der Literatur auf den Grund.
Eins ist sicher: Global Crime ist nicht totzukriegen!
mehr Informationen
Mit folgenden Veranstaltungen:
"Ein wunderbar funkelndes facettenreiches Ding" - Thomas Wörtche über Krimis und Kriminalliteratur
Mittwoch, 13. April, 20.15 Uhr, Literaturbüro, Lassallestraße 15, Kassel
TERROR - Martin Maurer und Angela Tsakiris im Gespräch
Donnerstag, 19. Mai, 20.15 Uhr, Literaturbüro, Lassallestraße 15, Kassel
"Das verborgene Netz. Louise Bonìs 5. Fall" - Lesung mit Oliver Bottini
Dienstag, 7. Juni, 20.15 Uhr, Thalia-Buchhandlung, Obere Königsstraße 30, Kassel
Kein Entkommen - Dr. Cordelia Borchardt über Krimis, Kunst, Kommerz
Dienstag, 21. Juni, 20.15 Uhr, Literaturbüro, Lassallestraße 15, Kassel
Kasseler Premiere: "Zeitbombe.Paul Lenz’ 8. Fall" - Matthias P. Gibert liest Showdown: Two Shots Dead -
Dienstag, 23. August, 19.30 Uhr, Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25-27, Kassel
Kriminalistische Lesung mit Wolfgang Franßen und Martin Päthel
Donnerstag, 15. September, 19.30 Uhr Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25-27, Kassel
Kalender
Muriel Spark
Am 13. April 2006 stirbt die britische Autorin Muriel Spark in einem toskanischen Krankenhaus.
Am 1. Februar 1918 wird sie in Edinburgh geboren. Die Konversion der Tochter eines jüdischen Ingenieurs und einer Presbyterianerin zum Katholizismus 1954 prägte entscheidend ihre Romane. "Wäre ich nicht katholisch geworden, könnte ich weder arbeiten noch schreiben." Aber auch davor hatte sie schon geschrieben: Gegen Ende des Weltkriegs war sie Sekretärin im Nachrichtenbüro des englischen Außenministeriums gewesen, wo sie Falschmeldungen produzierte, um die Deutschen irrezuführen. Dann wurde sie Journalistin. Sie erschrieb sich den Ruf, eine der produktivsten und wichtigsten englischen Schriftstellerinnen zu sein. Seit 1966 lebte sie in Italien. Doch sie hätte wohl nicht widersprochen, wenn man sie als typisch englische Autorin bezeichnet. Ihre Romane und Geschichten zeichnen sich aus durch jene britische Mischung aus hintergründigen Dialogen, kriminalistisch ausgetüftelten Handlungssträngen und stets auch durch eine wohldosierte Prise philosophisch-religiöser Probleme, meint die "FAZ" zur Autorin ...
Info:
Die Welt, Wikipedia, Neue Zürcher, FAZ, Dieter Wunderlich, Die Standard, Diogenes.
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 12. April 2011
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
TOTE HABEN ALLE DIESELBE HAUT - Schwarzsein 1952 in New York /Krimi-Hörspiel.
Und:
TOTALVERLUST - Der neue ARD Radio Tatort.
Und: KRIMI-HÖRBÜCHER in Dänisch bis 17.04. zum kostenlosen Download
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 655: Catherine O’Flynn – Der vierte Versuch
(Vorgestellt von Susanne Kellersmann im Gespräch mit Kristine Greßhöner)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Friedrich Ani) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph möchte eine kleine Denk- und Diskussionsrunde anschieben, ein via Email kommunizierender Zirkel über politische Krimis ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Der April bei den Kollegen von der Krimi-Couch:
Die April-Ausgabe der Krimi-Couch liefert das Ergebnis zum Publikumspreis, dem Krimi-Blitz 2010: Der Ostfriesenkrimi "Ostfriesensünde" von Klaus-Peter Wolf wurde von den Usern zum besten Krimi des Jahres 2010 gewählt.
Video-Interview mit Cody McFadyen

Nietzsche auf dem i-Pad - hätten Sie das von einem Thriller-Autoren wie Cody McFadyen erwartet? Krimi-Couch-Chefredakteur Lars Schafft traf den US-Amerikaner auf seiner Lesereise in Deutschland und sprach mit ihm über seinen aktuellen Roman "Der Menschenmacher" ...mehr
Und es gibt eine neue Kolumne von Dieter Paul Rudolph und selbstverständlich zahlreiche Rezensionen ...mehr
Und natürlich gibt es neue Rezensionen zu Büchern aus Asien, Australien, Amerika, Großbritannien und dem Rest der Welt (Deutschland inbegriffen) ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Hormonstau und Gemälderaub«
Christoph Leibowitz, Pariser Strafverteidiger, lüstern, skrupellos und nach einer Haftstrafe fast mittellos, versucht wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Die Pariser Strafverteidigerin Hannelore Cayre hat mit "Das Meisterstück" (Unionsverlag) einen frechen Krimi über das heikle Thema der Beutekunst geschrieben.
Von Manuela Martini ... mehr
WDR:
»Ein tief sitzendes Misstrauen«
Mordopfer zwingen Mörder, Rache zu nehmen. Schöne Idee. Glücklicherweise überzeugt auch die Umsetzung. Der schuldgeplagte Killer in Stuart Nevilles "Die Schatten von Belfast" (Rütten & Loening) weiss genau, welchen Dreck aus Verrat, Korruption, persönlichen und politischen Intrigen er mit seinem Rachefeldzug aufwühlt. Aber die Konsequenzen überblickt er längst nicht. Was gut ist, denn so bleibt die Geschichte überraschend und sehr sehr spannend. Wer auf welcher Seite stand und steht, wer wen ans Messer liefert und warum – all das begreift man erst langsam, und mit der Erkenntnis wächst das Entsetzen.
Antje Deistler in WDR 2 ... mehr
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DLF: »Ich bin mit dem Klang von Schüssen aufgewachsen«:
Mit den Drogen seien die Waffen gekommen, und mit den Waffen eine neue Form von Kriminalität. Der australische Bestseller-Autor DBC Pierre ("Jesus in Texas") will seinen nächsten Roman über den mexikanischen Drogenkrieg schreiben. Er fahre jetzt öfter in den Norden Mexikos. Vor der Gewalt habe er keine Angst: "Ich bin mit dem Klang von Schüssen aufgewachsen."
Der Schriftsteller DBC Pierre über die alltägliche Gewalt in Mexiko und den immer brutaleren Drogenkrieg ...
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Kalender
Desmond Bagley
Am 12. April 1983 stirbt Desmond Bagley in Southampton, England (* 29. Oktober 1923 in Kendal, Cumbria, England .
Im Sommer 1935 zog seine Familie in den beliebten Erholungsort Blackpool und Bagley verließ die Schule ohne Abschluß und arbeitete mit 14 Jahren zunächst als Laufbursche in einer Druckerei, danach als Arbeiter in einer Elektrofirma und bei einer Flugzeugwerft. 1947 begann er eine abenteurliche Wanderung nach Südafrika, bei der er die Sahara durchquerte, in Bergwerken arbeitete und an Malaria erkrankte. 1951 erreichte er Natal und ließ sich dort nieder.
Seine erste, veröffentlichte Kurzgeschichte erschien 1957 im englischen Magazin "Argosy", sein erster Roman "The Golden Keel" 1962. Der ebenso überraschende, wie große Erfolg dieses Romans erlaubte ihm Mitte der 1960er Jahre, sich voll auf das Schreiben von Büchern zu konzentrieren. Bagley und seine Frau verließen Südafrika und kehrten nach England zurück.
Bagley schrieb 15 actionreiche Thriller, die in 20 Sprachen übersetzt wurden. 1983 erlag Bagley den Folgen eines Schlaganfalls. Die beiden letzten Werke, die unter seinem Namen erschienen, "Night of Error", (1983) und "Juggernaut" (1984) wurden von seiner Frau Joan Margaret fertiggestellt und posthum veröffentlicht.
Info:
Wikipedia, kirjasto.sci.fi (engl.), fantastic fiction (engl.), Crime Time (engl.), www.desmondbagley.co.uk (engl.),
Ernest Borneman
Am 12. April 1915 wird Ernest Borneman als Ernst Bornemann in Berlin geboren († am 4.Juni 1995 nimmt sich der österreichische Sexualforscher, Publizist und Schriftsteller in Scharten das Leben). Pseudonym: Cameron McCabe.
1933 emigrierte er nach England ("Ernest Borneman"), später ging er nach Canada und in die USA. Dort hat er studiert, gearbeitet, war interniert, hat einige Jahre ethnologische Feldforschungen betrieben, Filme gedreht. 30 Bücher zur Sexualwissenschaft ließen ihn beinahe selbst vergessen, daß er einmal zu den wichtigsten internationalen Jazzforschern gehörte. Nicht nur das: Ernest Borneman war ebenso erfolgreich als Romanautor, Kameramann, Dokumentarfilmer, Drehbuchschreiber, Filmproduzent. Das Geheimnis, wie man in einem einzigen Leben so oft Karriere macht, nahm er 1995 mit in den Freitod. (hjs jazz.de)
Um sein Studium zu finanzieren, kam Borneman auf die Idee, in den Semesterferien einen Roman zu schreiben, auf englisch. "The Face on the Cutting-Room Floor" (1937) wurde in 12 Sprachen übersetzt, erntete Kritiker-Preise und gilt heute als Klassiker des Krimi-Genres. Sechs Weitere Krimis folgten, von denen einige auch im Scherz Verlag erschienen sind.
Infos und Bibliographie bei wikipedia, hjs jazz.de, Jazz-Zeitung.
Scott Turow
Am am 12. April 1949 wird Scott Turow in Chicago geboren.
Nach seinem Abschluss an der Harvard-Universität arbeitete Turow zwischen 1978 und 1986 als Staatsanwalt. In dieser Zeit vertrat er die Anklage in mehreren Korruptionsprozessen. Danach widmete er sich dem Schreiben von Büchern, für die er mehrere Auszeichnungen erhielt, unter anderem den Silver Dagger Award.
Seine Romane über das Justizsystem der USA sind Bestseller, weltweit wurden über 25 Millionen Exemplare verkauft.
Turow ist Gegner der Todesstrafe in den USA. Als Partner der Anwaltssozietät Sonnenschein, Nath & Rosenthal in Chicago übernahm er unentgeltlich einige Fälle und erreichte 1995 die Freilassung von Alejandro Hernandez, der 11 Jahre unschuldig in der Todeszelle verbracht hatte. Er war Mitglied einer Kommission, die dem Gouverneur von Illinois eine Aussetzung aller Todesurteile empfahl, da in vielen untersuchten Fällen schwerwiegende Verfahrensmängel vorlagen.
Info:
krimi-couch.de, wikipedia, Random House,
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und Barbara Keller hat Katherine Johns
"Regungslos" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimimeldungen und mit Krimilesungen am 11. April 2011
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
FLIEGE MACHEN - Erfrischender Wortwitz mit viel Liebe zu authentischen Details - Krimi-Rezension von Stefanie D. Sterl.
Und:
MORDERSTEDT - Der Krimi-Blog zur Landesgartenschau in Norderstedt.
Und: DAS PORTAL - Hervorragend recherchierter Mystery-Krimi auf 2 Zeitebenen -
Krimi-Rezension von Jörg Völker
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 654: Anne Perry – Der Verräter von Westminster
(Vorgestellt von Melanie Kottig)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und R. i. P. Sidney Lumet ...
NuT:
Joachim Linder mit Schlußfolgerungen: der 20. Brunetti ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph weist hin auf den dritten und abschließenden Teil smeiner kleinen Spannungsstudie und auf die Rezension eines "Köln Krimis" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLF: »Überlebenskampf im Ghetto«:
Schwarze Dealer gegen weiße Cops: Richard Price beschreibt in dem Roman "Clockers" (S. Fischer Verlag) die Konflikte in einer heruntergekommenen Sozialsiedlung. Das Ergebnis ist eine schnörkellose Milieustudie über das Dasein im Unterbauch der amerikanischen Großstadt.
Von Georg Schmidt ...
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Culturmag:
»CrimeMag«
"CrimeMag" berichtet im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier...
Sie lesen heute den angekündigten Nachruf von Jan Christian Schmidt auf den jüngst verstorbenen H.R.F. Keating.
Bei Carlos gibt es eine Blütenlese des "Grimmi-Wettbewerbs".
Definitiv nicht um Koch-Grimmis oder ähnlichen Unfug geht es im ersten Teil eines längeren Essays von Michael Kegler und Achim Stanislawski über ein mit Schauder und Faszination besetztes Thema: Kannibalismus.
Ein vermutlich nicht ganz zufälliges Doppelfeature von Christian Koch und Christophe Dupuis – beide Buchhändler unseres absoluten Vertrauens – beleuchtet die französische Autorin Dominique Manotti.
Bill Moody denkt anhand seines detektivischen Jazzpianisten Evan Horne über Plausibilitäten in der Kriminalliteratur nach.
Peter Münder überprüft anlässlich des 20. Todestages am 3. April die Haltbarkeit der Bücher von Graham Greene – ein Klassiker-Check-
Anna Veronica Wutschel hat lieber DVDs geguckt: "Der Preis des Verbrechens".
Für die Bloody Chops zeichnen heute Klaus Kamberger, Kirsten Reimers und Joachim Feldmann verantwortlich.
Und unser Gedicht – immerhin ein (vielleicht unfreiwillig komischer?) Meilenstein der deutschen Literaturgeschichte gräbt nach den Wurzeln der deutschen Kriminalliteratur. Ob man bei dieser schaurigen Ballade von Gottfried August Bürger fündig wird?
Kalender
Am 11. April 1957 stirbt der britische Krimiautor Freeman Wills Crofts in Worthing, Sussex, England( * Juni 1879 in Dublin)
Er wuchs in Nordirland auf, begann mit 17 Jahren eine Lehre bei der Eisenbahn und schaffte es bis zum Oberingenieur bei "Belfast and Norther Counties Railway". Während einer langen Krankheit schrieb er 1919 seinen ersten Krimi "The Cask", der 1920 erschien.
Er schrieb etwa 40 Krimis, 30 davon sind den Ermittlungen des Inspektors Robert French von Scotland Yard gewidmet. "French ist ein Vorläufer der sogenannten 'procedural school' Detektive; er geht so vor, wie ein wirklicher Detektiv von Scotland Yard vorgehen würde" schreibt "Reclams Kriminalromanführer" (1978).
Info bei krimi-couch.de, wikipedia, x4all.nl (engl.).
Peter O'Donnell
Am 11. April 1920 wird Peter O'Donnell geboren († 3. Mai 2010 im Ater in London.
Peter O’Donnell hat mit Modesty Blaise eine Kultfigur geschaffen, die auch nach über vierzig Jahren überzeugt.
Seine erste Erzählung verkaufte er im Alter von sechzehn Jahren, angeblich für 4 Shilling 10 Pence. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der O’Donnell als Funker mit der Army unter anderem ins damalige Persien führte (wo er ein Schlüsselerlebnis hatte: er begegnete einem kleinen Flüchtlingsmädchen, das die Vorlage für Modesty Blaise wurde)
Am 13. Mai 1963 erschien der erste Modesty-Blaise-Comicstrip, allerdings nicht im Daily Express, für den er ursprünglich konzipiert war, sondern im Evening Standard. Die Modesty-Blaise-Strips wurden ununterbrochen, zeitweise in 42 Ländern, bis 2001 gedruckt, die allerletzte Episode erscheint am 11. April 2001. Während der Arbeit am ersten Modesty-Blaise-Film (1966 unter der Regie von Joseph Losey und mit Monica Vitti als Modesty) tauchte die Idee eines Buchs zum Film auf. Von da an war die Erfolgswelle nicht mehr aufzuhalten. Es entstanden im Lauf der Jahre die elf weltweit berühmten und millionenfach verkauften Romane und zwei Sammlungen von Modesty-Blaise-Kurzgeschichten.
Ein Special zu und ein Interview mit Peter O'Donnell gibt es beim Verlag und zwar hier .
Weitere Infos:
wikipedia , kaliber. 38 , 3sat ,
Francis Durbridge
Am 11. April 1998 stirbt Francis Durbridge in London (* 25. November 1912 in Hull, Yorkshire).
Durbridge arbeitete nach seinem Studium der englischen Sprache kurzfristig als Börsenmakler, publizierte aber bereits 1938 seinen ersten Kriminalroman. Er war 30 Jahre bei der BBC als Hörspiel-Autor tätig und publizierte 35 Romane, die meist die Stoffe der bereits von Radiosendernsendern ausgestrahlten Hörspiele verwerteten und zum Teil auch in Coproduktion mit anderen Autoren entstanden.
Sein bekanntester Held war der fiktive Kriminalschriftsteller und Hobbydetektiv Paul Temple, der in den in Deutschland erschienenen Radio-Hörspielen von Rene Deltgen gesprochen wurde.
Paul Temple ist der berühmteste Detektiv, der je für das Radio erfunden wurde. Erfunden wurde er in den 1930er Jahren für die BBC von Douglas Rutherford und Francis Durbrigde. Lange vor dem modernen Serienboom beherrschte Durbridge die Kunst der "Cliffhanger" meisterlich: indem er immer im spannendsten Moment aufhörte, ließ er sein Publikum der nächsten Folge entgegen fiebern. Was er im Hörspiel lernte, perfektionierte er später im Fernsehen: "Das Halstuch" (1962) und "Melissa" (1965) waren im deutschen Fernsehen absolute Straßenfeger.
Infos bei:
Toms Krimi-Treff , wikipedia, "kirjasto.sci.fi" (engl.), Durbridge-Forum.
Axel Bußmers TV & Buchtipps 9. – 22. April 2011
In den Tagen vor Ostern sind vor allem
J. Lee Thompsons John-D.-MacDonald-Verfilmung "Ein Köder für die Bestie", W. S. Van Dyke IIs Dashiell-Hammett-Verfilmung "Der dünne Mann", Sam Mendes' Max-Allan-Collins-Verfilmung "Road to Perdition", David Cronenbergs John-Wagner/Vince-Locke-Verfilmung "A History of Violence", Alfred Hitchcocks Arthur-La-Bern-Verfilmung "Frenzy", Sam Peckinpahs "Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia" (zu nächtlicher Stunde), Francis Ford Coppolas Mario-Puzo-Verfilmung "Der Pate" (dito) und, als TV-Premiere, David Ayers James-Ellroy-Verfilmung "Street Kings" sehenswert.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 8.,9. und 10. April 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl mit "Vom Regen in die Traufe": Eine Geschichte die in Palermo spielt, muss zwangsläufig von der Mafia handeln. Der Journalist Salvo Sottile schildert die Zustände in den 80er Jahren als Zeit des Umbruchs ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
MÖRDCHEN FÜRS ÖRTCHEN - Kurz-Krimis für Knüller und Falter - Krimi-Rezension von Petra Weber.
Und:
TIBURN - Korruption, Sex & Gewalt / Krimi-Hörspiel.
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 653: Jeffrey Archer – Das letzte Plädoyer (vorgestellt von Martin Gieseking)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Fundstücken ...
NuT:
Joachim Linder mit Constitutio criminalis Carolina ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Charlie Huston klinkt sich mit "Die Plage" (Heyne) bestens in die Reihe urbaner Dystopien von "Blade Runner" bis zu den soziologischen Alptraumszenarien von Mike Davis ein. Sehr eindrucksvoll
findet Thomas Wörtche im aktuellen "Leichenberg"
Grandios auch Patrick Pécherots zweiter Teil seiner Nestor-Burma-Trilogie. "Belleville - Barcelona" (Nautilus) ist ein Kriminalroman, der den drei Grundpfeilern des französischen polars entspricht. Peter Zeindlers neuer Roman "Urknall" (Reinhardt Verlag), ist auch eine Art Resümee aller Spionageromane des Schweizer Schriftstellers seit den mittleren 1980s. Michael Connelly nimmt sich mit "Neun Drachen" (Knaur) leider das Recht auch sehr guter Autoren, mal danebenzulangen. Keinesfalls daneben aber liegt man mit der wohlfeilen Anschaffung des von Steven Jay Schneider herausgegebenen Kompendiums "101 Gangsterfilme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist" (Edition Olms)
Lesen Sie mehr, und zwar ... hier
DLF:»Detektivin in eigener Sache«
Als Schauplatz guter Krimis hat die DDR bisher nur selten gedient - vielleicht, weil es im real existierenden Sozialismus keine Verbrechen geben durfte. Doch die Wahrheit sah anders aus. In Elisabeth Herrmanns neuem Krimi "Zeugin der Toten" (List Verlag) kommt sie ans Tageslicht.
Von Andrea Fischer ... mehr
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Titel:»Autopsie eines Mörders?«
Die Wiederentdeckung des Schweizer Autors und Journalisten jetzt auch im Taschenbuchformat: Carl Albert Loosli arbeitet bereits vor 80 Jahren in seinem Kriminalroman "Die Schattmattbauern" (Rotpunkt Verlag) psychologisch genau und entwirft dabei auch gesellschaftliche Visionen.
Von Hubert Holzmann ... mehr

ARD:
»Das Böse: Der Krimi-Buchtipp «:
Thomas Schindler und Philip Siegel informieren Sie in der Sendung "Morgenmagazin" mit diesen drei Krimis über das Böse:

Ryan David Jahn: Ein Akt der Gewalt
Was tun diese Menschen gerade, was beschäftigt sie, was verhindert, dass sie die Situation – vor ihren Augen geschieht ein Mord – erkennen.
Markus Orths: Die Tarnkappe
Dieser philosophische Roman beschreibt die Gesellschaft als große Maskerade und behandelt die Themen Macht und Identität auf anregende, unterhaltsame Weise.
Eugen Sorg: Die Lust am Bösen. Warum Gewalt nicht heilbar ist
Aus einer Fülle von Fallbeispielen errichtet er ein pessimistisches Menschenbild: Es gibt den Rausch der Gewalt, es gibt die Lust am Bösen, an der bewussten Übertretung aller Grenzen.
Der Buchtipp kann via Computer auch als Video gesehen werden (Länge: 4:238 min)... mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von ZEIT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten siebzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (–) Peter Temple: Wahrheit
2 (–) Friedrich Ani: Süden
3 (3) Daniel Woodrell: Winters Knochen
4 (–) Linus Reichlin: Er
5 (1) Elmore Leonard: Road Dogs
6 (7) Heinrich Steinfest: Wo die Löwen weinen
7 (5) Richard Stark: Sein letzter Trumpf
8 (–) Arne Dahl: Opferzahl
9 (–) Didier Decoin: Der Tod der Kitty Genovese
10 (–)Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten
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Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 7. April 2011 ...
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krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER WACHSBLUMENSTRAUSS - Oliver Kalkofe liest in Berlin Agatha Christie.
Und:
Aus der Mitte der Gesellschaft - Der Fall Eislingen / Radiofeature.
Und:
EIN MORGEN WIE JEDER ANDERE verändert das Leben eines Tierarztes /Krimi-Hörspiel
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: Neu im Kino/Filmkritik: Jason Statham ist „The Mechanic“ ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: Detecting Doctrines: The Case Method and the Detective Story ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Manche Bücher fristen ein Schattendasein, entfalten über die Jahre aber trotzdem eine enorme Wirkung, meint Ulrich Noller im April in seinem Krimitipp bei FH Europa vor.
Ein Beispiel dafür ist der legendäre (Kriminal-)Roman "Clockers" (S. Fischer Verlag) von Richard Price, der nach Jahren im Abseits nun in einer opulenten Neuausgabe auch rein äußerlich seiner Wirkung gerecht wird ... mehr
Der Spiegel:
»Waffenverkäufe? Nicht bei dem Wetter!«
Mit "Wahrheit" befindet sich Peter Temple auf Augenhöhe mit den Giganten der Kriminalliteratur. Heinrich Steinfest hat nicht den Krimi zu Stuttgart 21 geschrieben - zum Glück! Und Dominique Manotti führt in die Abgründe der Mitterrand-Jahre. Die interessantesten Krimis des Monats bei "Spiegel online".
In diesem Monat:
Die Paranoia der Mitterrand-Jahre: Dominique Manottis "Roter Glamour"
Eben nicht der Krimi zu Stuttgart 21: Heinrich Steinfests "Wo die Löwen weinen"
Phantastische kleine Schimmelstute: Peter Temples "Wahrheit"
Von Marcus Müntefering, Felix Bayer und Sebastian Hammelehle ... mehr
Kalender
Jim Thompson
Am 7. April 1977 stirbt Jim Thompson in Los Angeles (* Am 27. September 1906 in einem Gefängnis in Anadarko, Oklahoma).
Sein Vater war der Sheriff des Ortes und Zocker und musste, nachdem er Geld unterschlagen hatte, fliehen und zog mit seiner Familie von einem Ölfeld zum anderen.
Jim Thompson hatte zahlreiche Berufe, veröffentlichte
aber auch schon als 15-Jähriger erste Short Stories. Er schrieb für Reiseführer und Magazine, bis er um 1940 Krimis schrieb, um Geld zu verdienen. In der McCarthy-Ära erhielt auch er Berufsverbot und kam in den 50ern über Stanley Kubrick als Drehbuchautor zum Film. In dieser Zeit schrieb er über 20 Romane, wurde aber auch zum Alkoholiker und war zeitlebens in Geldnot.
Seine Kriminalromane sind zutiefst pessimistisch. Der "Mythologe des Verbrechens", wie er genannt wird, zählt zu den herausragenden Autoren der "Schwarzen Ära". Als er starb, war keiner seiner Romane in Amerika mehr auf dem Markt, während er in Fankreich schon lange zu den ganz großen Autoren der Kriminalliteratur gezählt wurde. Viele seiner Romane wurden verfilmt.
Info:
mordlust.de, wikipedia
kirjasto.sci.fi (engl.), kaliber. 38, mockingbird.creighton.edu/NCW (engl.) .
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 6. April 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
BÜCHERTAUSCH-BLOG - Gelesene Krimis/Bücher tauschen.
Und:
DIE BRÜCKE IM NEBEL - Nestor Burma Krimi-Hörspiel.
Und:
HÜTTENGAUDI - Mordsvergnügen auf dem Land - Krimi-Rezension von Melanie Richter
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 652: Henry Kolarz – Die Gentlemen bitten zur Kasse (Audio)
(Vorgestellt von Kristine Greßhöner)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Der vergessene Western-Klassiker „Der letzte Wagen“ von Delmer Daves mit Richard Widmark ...
NuT:
Joachim Linder über Topos Tatort: Fiktionen des Realen ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit Rezension von Jochen König: Simon Becketts "Verwesung" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
SF:»Mit einem Sprachprofiler auf Täterjagd«
Auch wenn Verbrecher Handschuhe tragen, ihr sprachlicher «Fingerabdruck» entlarvt sie. Wie einer spricht beim anonymen Anruf oder wie eine schreibt im Erpresserbrief: der Sprachgebrauch verrät viel über die Identität der Person dahinter, über ihr individuelles, soziales und ethnisches Profil. Seit 25 Jahren ist Raimund H. Drommel Sprachprofiler, analysiert die Sprache der Täter, entschlüsselt den Code des Verbrechens. Nun gibt er mit "Der Code des Bösen" (Heyne Verlag) erstmals Einblick in seine Methoden und erzählt von seiner Rolle bei der Aufklärung eines aufsehenerregenden Entführungsfalles, der die Schweiz aufwühlte.
Ein Beitrag von Barbara Seiler ... mehr
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Junge Welt:»Gut über Fidel zu schreiben, würde mich ruinieren«
Daniel Chavarría, 1933 in San José de Mayo/Uruguay geboren, gilt neben dem Mexikaner Paco Inácio Taibo II und dem Brasilianer Rubem Fonseca als einer der wichtigsten Vertreter des lateinamerikanischen Kriminalromans.
Johannes Schulten sprach mit über langweilige Krimis, die Faszination für die Welt des Marginalen und Schwierigkeiten kubanischer Schriftsteller, europäische Verlage zu finden (auf Deutsch erscheinen seine Bücher in der edition köln) ... mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden von Martin Schöne die Krimibuchtipps des Monats März vorgestellt. Und zwar unter dem Motto "Jagd nach Plan":
Dave Zeltserman :"28 Minuten" (Suhrkamp). Eine handvoll Toter und die Erkenntnis: Ein Plan ist immer nur ein Plan - Dave Zeltsermans Krimi zeigt: Verzweiflung ist ein schlechter Ratgeber.
David Osborn: "Jagdzeit" (Pendragon). David Osborn rechnet mit der US-Mittelschicht der 1970er Jahre ab. Osborn beobachtet, er erklärt nicht - er verstört.
mehr
Welt:»Mord und Totschlag. Die Lust am Verbrechen«
Je friedlicher wir leben, desto mehr faszinieren uns Verbrechen. Gewalt sprengt Gesellschaften – und hält sie gleichzeitig zusammen. HEute lässt sich viel Geld mit Verbrechen verdienen, weil Leser und Zuschauer danach verlangen. Ob das Volk, das blutige Körper höchstens noch nach einem Autounfall zu sehen bekommt, nach Ersatz für das Schauspiel von ehedem sucht? Krimileser, im Lesen geübte Menschen, lechzen offenbar nach Rohkost. Das wäre eine Erklärung für den anhaltenden Boom des mordlustigen Gewerbes, in dem gepfählt, genagelt, eingemauert und vergiftet wird.
Von Cora Stephan ... mehr
DLF:»Leben innerhalb der Ndrangheta«
"Metastasi" Verlag Chiarelettere handelt von der kalabrischen Ndrangheta und ihrer Verbreitung in Norditalien. Die beiden Autoren Gianluigi Nuzzi und Claudio Antonelli stechen damit in ein Wespennest. Denn dass die Wirtschaftsmetropole Mailand und die moderne Lombardei ein El Dorado für die Kriminellen aus dem Süden sind, das hören die Norditaliener nicht gerne.
Von Kirstin Hausen ... mehr
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DLF:»Flugplätze sind zum Schreiben perfekt«
Jo Nesbøs Krimis verkaufen sich nicht nur in Norwegen blendend - auch in anderen Ländern ist er ein Beststellerautor. Nesbø hat zahlreiche Preise gewonnen und Hollywood will jetzt einen seiner Romane verfilmen. Sein jüngster Roman, der gerade auf Deutsch erschienen ist, heißt "Headhunter" (Ullstein Verlag).
Johannes Kaiser hat mit ihm gesprochen ... mehr
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Welt:»Als Tom Sawyer zu Sherlock Holmes wurde«
Zwanzig Jahre nach Vollendung des "Tom Sawyer" schrieb Mark Twain die Erzählung "Tom Sawyer als Detektiv" (Hanser Verlag) – auf Ruhm und Ehre allerdings wartete er diesmal vergeblich. Twains gestrenger Biograf Justin Kaplan etwa nannte das schmale Buch rundheraus einen "freimütigen Versuch, am Sherlock-Holmes-Fieber mitzuverdienen", das 1887 mit Arthur Conan Doyles "Studie in Scharlachrot" ausgebrochen war. Einzigartig und überwältigend wie der "Huck Fin"“ ist der Tom-Detektiv nicht, mehr als ein artfremdes Machwerk aber ist er allemal.
Von Wieland Freund ... mehr
Kalender
Am 5. April 1933 stirbt der amerikanische Schriftsteller Earl Derr Biggers in Pasadena, Kalifornien (* 24. August 1884 in Warren, Ohio). In der Kriminalliteratur ist er bekannt als Schöpfer der Figur Charlie Chan.
Nach einem Studium in Harvard arbeitete Biggers als Humorist und Kritiker für den "Boston Traveler". Nach der Veröffentlichung seines ersten Romans im Jahr 1911 zog er nach New York City und avancierte zu einem erfolgreichen, überaus produktiven Bühnenautor. 1919 wechselte er nach Hollywood,
wo er im Filmgeschäft arbeitete. 1925 erschien sein erster Krimi um Charlie Chan, eine Figur, die er dem in Hawaii arbeitenden chinesischen Kriminalbeamten Chang Apana nachempfand, über den er 1919 Zeitungsberichte gelesen hatte. Chan ist der Held vieler Bücher und diverser Filme, die zwischen 1926 und 1949 entstanden und nicht unumstritten waren (im Juli 2003 erwirkten chinesischstämmige US-Bürger einen Sendestopp der Filme beim US-Sender FOX.)
Ausführliche Infos und kritische Bewertungen findet man bei krimi-couch.de, auserdem bei wikipedia.de. Über die Filme gibt es mehr bei movie-in-the-head.de.de (mit schönen Postern), mhoefler.de, cyrano.ch, mediagems.de .
Am 5. April 1917 wird Robert Bloch in Chicago geboren ( † 23.9.1994 im Alter von 77 Jahren). Für ein einziges Buch ist er berühmt – und auch das nur,
weil es verfilmt wurde: "Psycho" (Ekkehard Knörer). In den 30er Jahren gehörte er zum engsten Zirkel um H.P. Lovecraft, mit dem ihm eine enge Freundschaft verband. Bis zur Depression schrieb er neben seinen Jobs, als es keine Jobs mehr gab, wurde er hauptberuflicher Autor, nahm aber immer Gelegenheitsarbeiten an. Bloch schrieb Kurzgeschichten für Romanhefte, arbeitete auch an Hörspielen. Seine 1943 verfasste Kurzgeschichte "Yours Truly, Jack the Ripper" wurde für das Radio angepasst und bis 1945 schrieb Bloch eine Reihe Hörspiele für eine Radioshow mit dem Titel "Stay Tuned for Terror." Er schrieb Horror, Mystery, Fantasy und Science-Fiction, seine erste Anthologie "The Opener of the Way" erschien 1945. Blochs erster Roman "The Scarf", über einen Serienmörder, erschien 1947. Bloch wurde für eine Mischung aus Humor und Furcht bekannt und verwendete Themen wie schwarze Magie, Bessenheit, Voodoo und Vampire. 1959 verkauft er "Psycho" an Alfred Hitchcok, was ihm Ruhm und Geld einbrachte. Seitdem schrieb noch zwei weitere Psycho-Titel, verfasste über dreißig Kurzgeschichtenbände und arbeitete für Funk und Fernsehen. Er bekam Preise für Science Fiction und Fantasy und 1960 den "Edgar". 1970-71 war er Präsident der Mystery Writers of America.
Info:
wikipedia.de, Homepage (engl.)

Culturmag:
»CrimeMag«
"CrimeMag" berichtet im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier...
Sie lesen:
bevor wir Ihnen nächste Woche einen ausführlichen Nachruf auf den jüngst verstorbenen, großen englischen Autor H.R.F. Keating präsentieren, heute ein Interview, das Thomas Wörtche mit H.R.F. Keating geführt hat.
Keine Ruhe an der Regio-Front: Sie lesen heute einen Wettbewerbsbeitrag von Alfredo Zinkelhoff und ein Statement von Frank Göhre.
Thomas Wörtche bespricht eine außerordentliche Gerichtsreportage von Sybille Bedford, Achim Stanislawski schwärmt von Charles Bukowski und Peter Münder hat Probleme mit dem neuen Roman von Veit Heinichen. Friedemann Sprenger hingegen hat ein extrem erfreuliches Kompendium zu Gangsterfilmen gefunden.
Die Bloody Chops werden heute von Elfi Müller, Kirsten Reimers und Thomas Wörtche veranstaltet.
Christopher G. Moore seziert die Außen- und Innenansichten der thailändischen Gesellschaft.
Unser Gedicht – es stammt von Theodor Fontane – erzählt von einem politischen Mord.
WDR:»Rauhbein und verkrachte Existenz«
Ken Bruens Bücher sind sarkastischer Krimi und zugleich Hommage an ein langsam verschwindendes Irland, geprägt von lakonischem Humor. Zugleich schält sich mit jedem neuen Buch die Figur des Jack Taylor klarer heraus: voller Widersprüche ist er - ein rauhbeiniger Romantiker, der sich nicht eingestehen will, wie sehr er doch noch an Reste des Guten glaubt.
In diesen Wochen erscheinen im Atrium Verlag mit "Ein Drama für Jack Taylor" und "Jack Taylor und der verlorene Sohn" die Bände 4 und 5 der auf 13 Folgen angelegten Reihe - kongenial übersetzt von Irlandkenner Harry Rowohlt.
Von Michael Kuhlmann ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
WDR:»Zeugen der Gewalt«
Das Buch "Der Tod der Kitty Genovese" (Arche Verlag) von Didier Decoin über den Mord an Kitty Genovese ist auch eine Geschichte über die Menschen, die ihrem Sterben zugesehen und nichts unternommen haben. Stück für Stück entsteht ein Bild jener Nacht und ihrer Menschen. Am Ende bleibt man fassungslos zurück.
Von Christine Westermann ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Einfühlsam und trotzdem voller Fehler«
Missbrauch, Verführung und Hörigkeit sind die Themen, die der Australier Michael Robotham in "Todeswunsch" (Goldmann Verlag), dem vierten Roman seiner Joe-O’Laughlin-Reihe auf wunderbar sensible Art behandelt. Robotham strapaziert mit einigen Verknüpfungen die Romankonstruktion ein wenig, bemüht den Zufall, verleiht dem Buch aber eine Komplexität und Dynamik, die ihm gut tut.
Von Horst Eckert ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 1., 2. und 3. April 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER SCHNEEMANN - Kohle, Koks und Pornos / Krimi-Hörspiel.
Und:
ERFRORENE ROSEN - Bestimmen Schuld und Sühne unser Sein? Krimi-Rezension von Elke Heid-Paulus.
Und:
TOD UND TEUFEL - 5 von Frank Schätzing handsignierte Exemplare gewinnen
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: Eine verpasste Chance: Das Jahrbuch des Syndikats
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Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
NDR: »Kriminelle Leidenschaften«:
Bei einer Ausstellung im Kunsthistorischen Museum in Wien sieht Arthur Valentin, der seit Monaten erfolglos über die Trennung von seiner Frau Isabel hinwegzukommen versucht, erstmals Bilder von Francis Bacon. Die Darstellung von Schmerz und Leidenschaft im Werk dieses Malers fasziniert ihn. Später entdeckt er in der Tate Gallery in London zufällig seine Exfrau in Begleitung seines Widersachers und kommt dabei einem geplanten Kunstraub in der Speicherstadt in Hamburg auf die Spur. Wilfried Steiners Buch "Bacons Finsternis" (Deuticke Verlag), ist ein Liebes- und Künstlerroman über kriminelle Leidenschaften - intelligent und unterhaltsam erzählt.
Thorsten Jantschek stellt ihn vor ...
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WDR: »Wer das Schweigen bricht«:
Die Geschichte von sechs Schulfreunden aus Kranenburg am Niederrhein, Jugendliche während des Nationalsozialismus - Denunziation, Verrat und Mord: "Wer das Schweigen bricht" (Pendragon Verlag) von Mechtild Borrmann. Mechtild Borrmann kommt ohne Leichenmaden und Serienmorde aus. Sie fesselt mit alltäglichen Geschichten und Figuren. Die sind spektakulär genug, wenn man genau hinschaut. Borrmann kann das.
Von Udo Feist ...
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Frankfurter Rundschau: »Wenn der Dealer stottert«:
An Richard Prices Romane muss man sich gewöhnen. Denn nur langsam wird der Leser an die Geschichte herangeführt und manchmal gefordert. Der Kriminalroman "Clockers" erschien 1992 zum ersten Mal in Deutschland, jetzt ist dieses großartige Buch wieder auf dem Markt (S. Fischer Verlag). Im Krimi-Genre findet man nicht oft jemanden, der sich den Schemata von Handlung und Figurenzeichnung so konsequent verweigert, der sich so viele Freiheiten nimmt wie der 1949 geborene Amerikaner.
Von Sylvia Staude ...
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Hamburger Abendblatt: »Warum wir Mörderisches lesen und lesen lassen«:
Wenn es doch allein die Bücher wären. Das Kriminalistische hat unseren Alltag geflutet; als wäre das Leben tagein, tagaus so langweilig wie nie zuvor. Was spuckt der Markt nicht alles aus, um unsere (scheinbare?) Tristesse mit seinen Segnungen unterhaltsam zu erhellen: Es gibt Krimidinner landauf, landab, als könnte gutes Essen nicht auch ohne Leiche zum Dessert überaus spannend sein; es gibt Krimireisen etwa in die Eifel (Jacques Berndorf, dem wohl erfolgreichsten deutschen Krimiautor sei Dank oder eben nicht); es gibt Krimiwanderungen, Krimilesungen (logisch, muss es geben), Krimiführungen an fiktive Schauplätze, Krimirätsel, Krimitheater (in Hamburg das Imperial-Theater, so kurios wie lobenswert und erfolgreich). Und natürlich die Kriminalfilme im Fernsehen, Time for Crime, Tatorte aller Orten. Hauptsache spannend. Wenn es denn nur so wäre.
Von Volker Albers ...
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Edgar Wallace
Am 1. April 1875 wird Edgar Wallace unter dem Namen Richard Horatio geboren († 10. Februar 1932). 
Der unehelicher Sohn eines Schauspielers wurde unmittelbar nach seiner Geburt von einem Londoner Fischhändler adoptiert.
Aus ärmlichen Verhältnissen stammend – ohne abgeschlossene Schulausbildung – arbeitete er sich im Burenkrieg bis zum Kriegsberichterstatter in Südafrika hoch. Nach seiner Rückkehr nach London arbeitete er als Journalist und Sonderberichterstatter (Er schrieb über die außergewöhnlichen Kriminalfälle der Zeit, wie etwa über den Fall Doktor Crippen. 1904 erschien sein erster Kriminalroman "Die vier Gerechten", der jedoch zunächst kein Publikumserfolg war. Bis zu seinem frühen Tod am 10. Februar 1932 im Alter von 56 Jahren entstanden weit über 150 Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke; daneben verfasste er noch einige Filmdrehbücher. Seine Romane wurden in vierundvierzig Sprachen übersetzt.
Info:
Krimi-Couch, wikipedia, Deutschlandfunk, deutscher-tonfilm.de, WhosWho, Wallace online, Sonde.de, filmzentrale.de, filmplakatoldies.de.
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... Empfehlungen der Alligatorpapiere.....

April: Neu bei den Alligatorpapieren
Bei ARTRANS, einer Kapitalanlagefirma in Lübeck, wurde ein Drogensüchtiger mit Herzdurchschuss gefunden. Er trug einen Anzug für 1500 Euro und war – so die Hamburger Kriminalhauptkommissarin Bettina Breuer und ihre Lübecker Kollegin Ingrid Keller – wahrscheinlich ein Strohmann. Sie gehen von Verbindungen der ARTRANS nach Osteuropa aus. Dann findet die Spurensicherung eine wertvolle Zeichnung, die von einem Russen aus der Musikbranche verkauft wurde. Bei einer Talentshow nimmt V-Mann Jac Garthmann Kontakt auf.
Schauplatz der Dokufiktion: Rheinsberg im Ruppiner Land, April 1990. Saalfeld, pensionierter Kraftwerker, wird tot am Stechlinsee gefunden. Erstochen mit einer Ködernadel. Sein Kollege Krangert erfährt, dass er, wie Saalfeld, an Krebs erkrankt ist. Krangert führt das auf eine Havarie im Atomkraftwerk zurück, bei der beide mit radioaktiv kontaminiertem Kühlwasser in Berührung kamen. Krangert will die Ereignisse von 1973 an die Öffentlichkeit bringen. Doch Meinhardt, Manager des neuen Energie-Unternehmens, will die Bevölkerung nicht verunsichern. Eine Abschaltung wäre für ihn die Katastrophe.
Wie gut, dass es Frau Knöpfle gibt!
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ironische Kurzkrimis für Menschen, die sich ohne beschleunigten Puls nicht mehr ins Bett legen möchten.
Herr Küng vermisst seinen Bruder, einen arbeitslosen Mann Mitte vierzig, den er als labil bezeichnet.
Maloney besucht die Betreuerin des Vermissten, erhält aber keinerlei Aufschlüsse, dafür tiefe Einblicke in das Gehirn der bedauernswerten Frau ...
Axels TV-Tipp des Tages:
ZDFneo, 23.00
(Schweden/Dänemark/Deutschland 2009, R.: Daniel Alfredson)
Drehbuch: Ulf Rydberg
LV: Stieg Larsson: Luftslottet som sprängdes, 2007 (Vergebung)
Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist versucht die Unschuld von Lisbeth Salander zu beweisen. Denn sie liegt schwerverletzt im Krankenhaus und ist angeklägt, einen Mordversuch auf ihren Vater verübt zu haben. Dieser wird immer noch von mächtigen Staatsdienern geschützt.
Gegenüber der Kinoversion auf drei Stunden verlängerte, zweiteilige TV-Version von Stieg Larssons drittem Bestseller. "Vergebung" schließt sich unmittelbar an "Verdammnis" an und, wer "Verdammnis" nicht gesehen oder gelesen hat, dürfte sich ziemlich verloren vorkommen.
Ansonsten ist "Vergebung" nur ein überlanger und zäher Epilog zu "Verdammnis". Denn hier werden in 150 (Kino) bis 180 Minuten (TV) die Fragen beantwortet, die eigentlich bei dem Abspann von "Verdammnis" klar waren.
mit Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Jacob Ericksson, Sofia Ledarp, Mikael Spreitz, Niklas Hjulström, Lena Endre, Michalis Koutsogiannakis, Yasmine Garbi, Per Oscarsson, Anders Ahlborn Rosendahl
Hinweise
Besprechung von Stieg Larssons "Verblendung" (Buch/Film):
kriminalakte/2009/10/01/
Besprechung von Stieg Larssons "Verdammnis" (Buch/Film):
kriminalakte/2010/02/04
Besprechung von Stieg Larssons "Vergebung":
kriminalakte/2010/06/03